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Das erste Mal Surfen mit Kind

In den Surfurlaub fahren mit dem Kind – ist das ein einziger Stress ohne Zeit im Line-Up? Geht das wirklich und wie laeuft das eigentlich mit einem Surfkurs? Gibt es ueberhaupt Surfkurse fuer Kinder? So viele Fragen, auf die Ihr hoffentlich nach unserem Bericht befriedigende Antworten findet.

Auf meinen Surftrips und Aufenthalten im Ausland treffe ich immer wieder auf junge Familien mit mehr oder weniger frischem Nachwuchs, die im Urlaub oder auf laengerer Reise sind und dabei Ihre Surflust nicht hinten anstellen wollen. Dabei frage ich mich oft, wie das eigentlich gehen kann? Wie bekommt man das zeitintensive Surfenlernen und die Kiddies unter einen Hut? Nimmt das Kind an einem Kinderkurs teil? Wo bleiben die Kids, wenn die Eltern selbst im Wasser sind? Endet das alles in Stress oder bleibt genuegend Raum fuer Spass und Stoke im Wasser?

Fakt ist sicherlich, dass man sich auf so Einiges neu einstellen muss, wenn erstmal Nachwuchs da ist. Aber umso erfrischender ist es dann Leute zu treffen, die sich nicht komplett umkrempeln wollen und sehen, dass es super viele Angebote gibt, die Ihren Beduerfnissen entsprechen. Ich habe darueber mit meiner guten Freundin Monika sprechen koennen, die selbst surft und das nun auch mit Ihrem kleinen Sohn das erste Mal zusammen im Surfurlaub war.

Lest in diesem Artikel Ihren Erfahrungsbericht gemischt mit unseren Tipps fuer Euren Surfurlaub mit Kind.

Strandtuch, Kind und Sonnencreme

Monika war also im Juli das erste Mal zusammen mit Ihrem Sohn Nils (7 Jahre alt) im Surfurlaub. Logisch, dass beide Vorfreude und Aufregung kaum aushalten konnten. Mit ein wenig Recherche nach familienfreundlichen Surfcamps in Europa hatte Moni fuer beide ein Doppelzimmer im Da Silva Surfcamp in Portugal gebucht – sie war schon oft in Peniche zum Surfen und weiss, dass es abseits der Surfhochburg viele tolle Spots gibt. Sie sagt, dass das super so war, denn sie konnte vorab gut planen und wurde mit vielen Fragen um Ihr Surfpaket gut beraten. In der Surfwoche mit Surfkurs waren Fruehstueck, 2 BBQs und der Surfkurs an 5 Tagen inklusive. Super. Moni legt viel Wert auf Eernaehrung und jeder mit Kind weiss – es ist nicht immer einfach die kleinen Maeuler geschmacklich zu befriedigen und so mag sie es selber kochen zu koennen. Im Surfcamp gibt es eine grosse, voll ausgestattete Kueche und das Tiny House, welches sie und Nils beziehen wuerden, ist ebenfalls mit einer kleinen, eigenen Kochniesche versehen. Perfekt also.

Die Anreise war einfach und an viel muss nicht gedacht werden. Ein guenstiger Flug nach Lissabon liess sich schnell finden und, weil sie es mag Nils viel zu zeigen, hat sie sich fuer die Hinfahrt entschieden mit dem Bus von Lissabon ins kleine Oertchen Praia Da Areia Branca zu fahren.

Wie lief das Moni? Hammer einfach! Wir sind nach 3h aus dem Flieger, vom Flughafen nur zwei Stopps mit der Metro zum Busbahnhof und nochmal eine Stunde mit dem Express-Bus durch schoene Landschaft gefahren. Nils war super begeistert! Daniel, der Besitzer vom Camp hat uns am Bus-Stopp abgeholt und vorab gelassen erklaert wie wir zum Camp kommen. Aber fuer die Abreise goennen wir uns dann den Camp-Shuttle :)

Die Planung für den Surfkurs

Planst Du das erste mal Deinen Surfurlaub inklusive Surfkurs mit Kind, solltest Du vorab drei Fragen fuer Dich beantworten, die Dir in der Organisation helfen:

  1. Machen wir alle einen Kurs oder nur mein/e Kind/er?
  2. Was macht mein Kiddo, wenn nur ich einen Surfkurs mache?
  3. Gibt es einen Kindersurfkurs?

Damit bist du ja schonmal einen grossen Schritt weiter und naeher am Ziel: dem Surfspot. Weitere Punkte helfen Dir ebenfalls bei der Planung deines Familien-Surfurlaubes inklusive Surfkurs :

  • Welcher Standard ist mir wichtig?
  • Welches Budget habe ich?
  • Gibt es Erfahrungsberichte?
  • Ist der Surfspot gut für Familien?
  • Wo will ich gern hin?
  • Wie lange soll die Anreise sein?
  • Welche Art der Verpflegung gibt es?
  • Welche Unterkunft-Optionen gibt es?
  • Ist das Surfcamp in Surfspot-Nähe
  • Was soll mein Urlaub koennen – nur Surfen lernen und Strandurlaub! Oder auch Kultur und Sehenswürdigkeiten?

Organisation ist Alles

Moni fuehlte sich direkt gut beraten vom Surfcamp-Besitzer Daniel, der Ihr bei allen Fragen bezueglich Ihrer Anreise unkompliziert weitergeholfen hat.

Monika: -Wir waren super fix und stressfrei am Ziel. Haetten wir einen Koffer weniger gehabt, haetten wir es sicher noch geschafft in die Innenstadt zu duesen. Am Bus haben wir eine Mama mit 4 Kindern getroffen, die vorab all Ihren Stuff nach Peniche geschickt hat, um dort 7 Wochen in Ihrer Ferienwohung zu verbringen. Organisation ist Alles :)

Und los geht’s

Im Camp angekommen, wird man freundlich eingecheckt, in sein Zimmer gebracht und ueber den Ablauf der kommenden Woche informiert. Der Abend startet mit einem leckeren BBQ und so lernen sich direkt alle Gaeste kennen.

Moni und Nils haben Glueck – die Leute sind nicht nur super nett, sondern es sind noch zwei weitere Kinder im etwa selben Alter am Start. Der Sonntag ist dann noch Ruhetag und Moni sagt:

Das ist mir auch ganz lieb gewesen. Einmal kurz einkaufen, einen schoenen Kaffee Strand und ein bisschen Sonne tanken nach langer Zeit arbeiten. Ist ja schliesslich Urlaub. Nils und die anderen beiden Jungs waren sofort Buddies und haben die weitlauefige Gegend im und um das Camp herum unsicher gemacht. Mir waere es ein bisschen viel gewesen direkt am Sonntag mit dem Surfkurs zu starten, auch, wenn ich es kaum abwarten konnte endlich auf’s Brett zu kommen.

Kindersurfkurs – das muss Dir bewusst sein

Wie man die gemeinsame Zeit im Surfurlaub mit Kind verbringen will bzw wie man diese gestaltet, sollte einem vorab auch gut klar sein. Schaut Euch einmal die Punkte an, die fuer Euch dabei vielleicht eine Rolle spielen:

  • Die ganze Familie lernt surfen
    • Das bedeutet auch mehr Kosten
  • Das Kind ist versorgt
    • Aber was, wenn es keinen Spass macht?
  • Gemeinsames Hobby auch nach dem Surfkurs!
    • Die Auswahl an passenden Camps ist hier begrenzt.

Das richtige Surfcamp finden

Wie man von Moni bisher lesen kann, hatte sie direkt Glueck bei der Wahl mit dem Surfcamp fuer sich und Nils. Fuer Familien, die innerhalb Ihres Surfurlaubes einen Surfkurs absolvieren wollen, muessen bestimmte Bedingungen einfach passen, sodass es fuer Alle ein tolles Erlebnis wird. Welche das sind, haben wir zum Teil schon in einem unserer letzten Posts beschrieben. Weitere findest Du hier:

Surflehrer und Teamer

Das sind im Grunde die Menschen, in deren Haende Du Dich und die Kids begibst. Achte bei der Wahl des Camps darauf, dass die Lehrer zertifiziert sind. Bewertungen via Tripadvisor, Google & Co geben Aufschluss ueber die Zufriedenheit und den Standard. Erkundige Dich, wie alt die Teamer, Campleiter und Surflehrer sind und wieviel Erfahrung sie haben.

Das sagt mir Moni ueber Teamer und Surflehrer im Da Silva Camp:

Das Schoene fuer Nils und mich war, dass das Camp sehr familiaer ist. Darauf habe ich bei der Auswahl geachtet. Ich wollte auf keinen Fall Frankreich-Zeltcamp. Hier bei Daniel und Ana ist es wie bei Freunden. Die beiden haben selber eine kleine Familie und so ist es immer belebt und aktiv. Die Eltern sizten zusammen und die Kids haben Raum Ihr eigenes Ding zu machen. Auch die Teamerin war so entspannt, herzlich und offen. Ich hatte Sorge zu Beginn, dass der Kurs auf englisch ein Problem wird. Aber das ist unser Erwachsenen-Hirn. Der Surflehrer war geduldig, lustig und engagiert. Ich hatte das Gefuehl, dass man gar nicht reden musste. Wenn ich im Wasser war, konnte ich entspannt Surfen da Nils mit den anderen Kindern zusammen war und das auch schon ein recht eigenstaendiges Alter ist. Ich weiss aber auch, dass das Camp Kinderbetreuung anbietet, wenn man das wuenscht.

Die Verpflegung

Essen ist immer spannender Punkt im Urlaub. Damit kann Vieles stehen und fallen. Vor allem, wenn Du mit Kindern unterwegs bist, die, nunja, oftmals eher waehlerisch sind. Eine gute Auswahl ist somit wichtig und auch hier geben Bewertungsportale eine gute Richtung. Als ich diesen Punkt von Monika wissen wollte, geriet diese nur ins Schwaermen ueber die leckeren BBQs mit lokalem Fleisch, Fisch und Veggies sowie vielen Salaten – Ana ist die Koenigin der BBQs und zaubert 2x die Woche ein Festmahl nach portugiesischer Art. Auch das Fruehstueck bietet riesige Auswahl und ist wunderbar angerichtet mit allem, was man so braucht – Muesli, Joghurt, Brot und Aufschnitte, Obst, Eier und Kaffee.

Moni sagt – Ich bin an den Tagen, an denen es kein BBQ gab gern lokal einkaufen gegangen und habe mir und Nils was leckeres gekocht. Oft haben wir auch alle gemeinsam gekocht mit den anderen und sind herrlich Essen gegangen, Ich finde so verlebt sich ein Surftrip am besten – man will ja irgendwie nah dran sein an allem. Da passt all-inclusive nicht.

Fazit

Surfen mit den Kiddies ist anders. Es ist aber nicht schlechter, sondern bedarf nur etwas mehr Organisation. Mittlerweile gibt so viele tolle Angebote fuer Surfcamps mit Kindern, dass Ihr in jedem Fall im Line-Up immer auf volle Kosten kommt. In jedem Fall wollen wir Euch aber mit auf den Weg geben, dass Euch das nicht abschrecken muss oder Kinderhaben Euch vom Surfen abhaelt – ganz im Gegenteil.

Die Challenge – Surfen mit Family

Haben wir vor Kurzem noch das Alleinreisen hoch gepriesen, Euch dazu angespornt auf Alles zu pfeifen und einfach mal allein zu verreisen, widmen wir uns heute dem genauen Gegenteil – dem Verreisen mit der Familie. Surfurlaub mit den Kids zu machen – egal, ob Du allein erziehend bist oder ihr eine 5-koepfige Familie seid, kann sowohl in der Planung als auch in der Ausfuehrung eine haarige Angelegenheit sein.

Wohin gehen guenstige Fluege, wo ist es dann auch in der Ferienzeit nicht all zu teuer, ist Ferienzeit auch Wellenzeit und ueberhaupt – will man uns mit Kindern ueberhaupt?

Schon bei der Recherche zu Surfcamps in den bekannten Surf-Regionen wird schnell klar – Strand, Surfen, alles total hip, die Kernzielgruppe liegt irgenwo bei 20 und Party wird gross geschrieben. Ob man mit Kids kommen kann, muss man meist ueber eine Anfrage herausfinden und allein das ist Antwort genug. Das ist schon sehr nervig und kann frustrieren, vor allem, wenn Spontanitaet eher ein Begriff aus der kinderlosen Vergangenheit ist.

„Kinder wilkommen“ oder „nicht wilkommen“ ist mittlweile zum handfesten Auswahlkriterium fuer Surfcamp-Gaeste geworden. Liegt auch nahe, vor allem eben fuer jene, die keine haben und/oder im Urlaub Ihre Ruhe moechten. Das Problem ist nur, dass es einfach noch zu wenige kinderfreundliche Camps gibt.

Eines dieser wenigen, authentischen Camps liegt jedoch im schoenen Praia Da Areia Branca in Portugal. Die Campbetreiber des Da Silva Surfcamp sind selbst eine frohe, bunte und ausgelassene Familie. Dass sich Kinder und Familien hier direkt besonders wohl fuehlen, ist somit ein Selbstlaeufer.

Was muss ein familien freundliches Camp koennen?

Eigentlich ist das gar nicht so viel. Es muss vor allem kommuniziert werden, sodass alle anwesenden Gaeste sich nicht gestoert fuehlen. Das Da Silva Surfcamp zum Beispiel bewirbt Ihre „Kids welcome“-Philiosophie auf allen moeglichen Kanaelen und genau dieser Punkt macht es auch bei allen Gaesten so beliebt. Herzlichkeit und Waerme anstelle von Gepose und Surfer-Attitude.

Ist diese Basis gegeben, geht der Rest fast schon allein. Die Kids sind Teil der Surfgruppe. So einfach. Hier waechst man durch die gemeinsame Erfahrung und am Strand verbrachte Zeit zusammen. Surfen verbindet – ueber alle Altersgrenzen hinweg.

Es sollte Raum vorhanden sein – zum Entdecken, zum Spielen und Raeubern in sicherer Umgebung. Aber auch um sich aus dem Weg gehen zu koennen. Diese Balance hat das Da Silva Surfcamp hervorragend gemeistert. Neben saemtlichen Spielerein wie Tischtennis, Kicker, Dart, Pool und Gitarre ist das Camp umgeben von weiten Feldern und Flaechen sowie vielen kleinen Orten, an denen man zusammen kommen oder sich in Ruhe zurueck ziehen kann.

Kleine Familien buchen meist die beliebten Tiny Houses etwas fernab vom Camp-Zentrum. Hier hat man mit seinen Kids Platz und seinen eigenen Raum zum Sein – essen, schlafen, spielen, lesen oder…bocken.

Tiny House in Portugal
Tiny Surf House in Portugal

Eine Kinderbetreuung vor Ort ist natuerlich ein weiteres Plus. Denn Ihr wollt als Eltern ja zum Surfen kommen. Wenn die Kids noch sehr klein sind, dann ist es ideal, wenn das Camp Euch einen Sitter organisiert. Im Da Silva Surfcamp geht das und Ihr koennt Euch ganz auf Eure Surf Sessions konzentrieren. Oder Euch einen schoenen Abend zu zweit machen. Ist schliesslich Urlaub.

Familien mit Kindern sparen Geld

Das Urlaubs-Budget aka der Nackenbrecher. Manchmal kann es knapp werden in der Familienkasse. Das kennen wir alle. Urlaub soll aber trotzdem nicht ausfallen muessen. Auch wenn das Budget gar nicht so eng ist, schlaegt Urlaub mit der Familie dennoch ganz schoen zu Buche – besonders, wenn die Kinder im Flieger bereits voll zahlen muessen. Und Spass will man ja auch noch haben. Package-Preise sind hier optimal. Eine Woche Unterkunft, Surfkurs fuer alle, Fruehstueck und 2 Abendessen sind inklusive im Da Silva Surfcamp und das beste – fuer Babys bis zwei Jahre wird gar nichts berechnet, Babybetten stehen kostenlos zur Verfügung und für Kinder bis 12 Jahre, die mit ihren Eltern im Zimmer auf einem Zustellbett schlafen, wird nur die Hälfte berechnet. Am Surfkurs koennen Kids ab 6 Jahre teilnehmen. Da dazu ein extra Surflehrer beschäftigt wird, gibt es hier keinen Rabatt. Eltern und Kinder sind dann aber trotzdem zusammen in einem Kurs und Eltern mit Kleinkindern koennen sich einen Surfkurs teilen, damit immer einer von beiden auf das Kind aufpassen kann. Alternativ kommt die oben benannte Kinderbetreuung ins Spiel.

Aktivitaeten ausserhalb des Camps

Wenn die Kleinen mal keine Lust haben auf’s Surfen, das Wetter nicht gut ist oder der Ozean mirrisch ist, kann die Stimmung schnell kippen. Dann muss Ablenkung her. Und die gibt es ausserhalb von Camp und Strand zu Hauf – ein Besuch nach Lissabon oder ein Ausflug in den neuen Dino-Park in Lourinha, den beliebten Buddha-Park oder noch besser – den Wasser Park in Peniche oder die Go-Kart Bahn ganz in der Naehe des Camps. Langeweile kommt hier nicht auf.

Was ist nun der Schluessel?

Herzlichkeit und Offenheit sind es also, die wesentlich dazu beitragen fuer Euch als Familie einen Ort zu schaffen, an dem Ihr Euch alle wohl fuehlt und einen tollen Surfurlaub verbringen koennt. Kommt zu dieser Mischung noch ein etwas auf Kinder zugeschnittener Service, Aktivitaeten und ein extra Preisangebot, dann kann es doch eigentlich los gehen?

Das Da Silva Surfcamp freut sich auf jeden Fall auf Eure Buchung.