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Kann man sich das Surfen allein beibringen?

Diese Frage laesst sich recht schnell und eindeutig beantworten – Ja, na klar kann man das.

Ob das eine so gute Idee und wirklich der beste Weg ist, ist eine ganz andere Frage. Und genau der Angelegenheit wollen wir in diesem Beitrag nachgehen und Euch einige Gründe und Argumente aufzeigen, warum ihr besser bedient seid diesen Sommer ein Surfcamp zu buchen anstelle eines frustrierenden Solo-Trips.

Du hast schon mal ein paar Tage einen Kurs gemacht

Das ist super! Von vielen bekommen wir ganz ähnliche Argumente mit, wie: ich habe vor ein paar Jahren schon mal ein paar Tage Kurs gemacht. Oder im letzten Jahr. Surfen ist vor allem eins: verdammt schwer und mühsam zu lernen und vor allem ist es nicht „wie Fahrradfahren“. Es dauert recht lang, bis man den Dreh raus hat und auch fühlt man sich oft auch mit ein paar Jahren Erfahrung nach einer laengeren Pause, wie als sei es das erste Mal auf dem Brett. Versprochen. Auch ist jeder Spot, Tag und Swell anders – ein Surfkurs hilft Dir nicht nur auf die Beine und frischt Gelerntes in kontrolliertem Umfeld nach einer Pause wieder auf. Durch erfahrene Guides und Coaches in einem Surfcamp gibt er Dir ein guter Surfkurs auch Gewissheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit dem Board im Wasser zu sein – und das ist ebenso entscheidend fuer Deinen Fortschritt.

Du skatest ein wenig und/oder im Winter stehst Du auf dem Snowboard

Dann können wir uns schonmal sicher sein, dass Du womöglich eine gute Balance hast. Dennoch heisst es nicht, dass Handballer auch gute Basketballer sind, nur weil sie eine Ballsportart ausüben. So verhält es sich auch mit dem Surfen. Skaten und Snowboarden haben mit dem Surfen nichts zu tun. Das Stehen und sich auf dem Brett halten, sind zwei von vielen Komponenten, die beim Surfen eine Rolle spielen. Diese schnell/leicht zu beherrschen, helfen Dir schneller Fortschritte zu machen, jedoch ist das Wissen über das Meer, die Wellen und Strömungen, Timing sowie Deine Kraft, Ausdauer und Agilität ein Skill-Set, das sich erst über lange Zeit, Einiges an Erfahrung und vor allem mit einer guten Schule ausbauen.

Du willst Geld sparen

Das ist unser persoenliches Lieblingsthema.

Wenn Du meinst, dass ein Kurs unnötig sei, dann ist das unserer Meinung zu kurz gedacht. Hierzu bleibt zu sagen: was Du an möglichen Kursgebühren sparst, investierst Du dann in vergeudete Surftrips, in denen Du keine Wellen bekommst, viel Salzwasser schluckst und von den Wellen durchgespült wirst. Das schlimmste, was passieren kann, ist dass Dein Funke Stoke erlischt und Du das Surfen wegen all dem Frust aufgibst.
Ein guter Surfkurs in einem Surfcamp oder einer Surfschule lehrt Dich neben technischem Know-How ebenfalls wichtige, kleine Details, die Du Dir und kein Youtube-Video beibringen kann.

Ein Coach, der Dich und Deinen individuellen Fortschritt und Deine Fehler im Blick hat und mit konkreten, einfachen Pointern verbessern kann, ist gold wert und spart Dir viel Zeit, Frust und Geld.

Wunderst Du Dich auch, warum Du einfach in keine Welle kommst? Du paddelst, guckst und strengst Dich auch an, aber so richtig will es nicht werden. Am Ende der Session bist du fix und alle aber irgendwie auch ohne Erfolgserlebnis? Hier handelt es sich um den Klassiker. Die meisten lernen in ein paar Tagen Kurs, wie sie den Take-Off auf dem Brett meistern und üben genau das im Weisswasser. Viele sind dabei erfolgreich. Und das motiviert zu glauben die Tage darauf oder das Jahr darauf auf eigene Faust raus zu paddeln. Dass der Take-Off im Weisswasser nichts mit Surfen zu tun hat, gleicht dann einer frustrierenden Lernkurve – die sehr flach bleibt.
Wie und wo Du im Line-Up sitzen musst, um ohne viel Kraftaufwand in Deine Welle zu kommen, braucht viel Zeit aber vor allem Verstaendnis zu Wellen und Wissen – hier reichen oft einfache Tipps. Und genau dafür lohnt sich ein Coach.

Du brauchst keinen Coach

Du wirst viele Leute treffen, die nach nur wenigen Versuchen gruene Wellen surfen. Und, um oben genannte Gruende noch zu befeuern, siehst Du Dich bestaetigt, denn oft sind diese Leute Skater und/oder Snowboarder. Okay, das spielt uns nicht in die Karten und so denkst Du, dass Du wohl auch zu dieser Sorte gehoeren wirst. Vielleicht. Wahrscheinlich aber eher nicht.

Viel haeufiger wirst Du Leute treffen, die den autodidaktischen Weg gegangen sind und heute super Surfer sind. Diese Leute werden Dir sehr wahrscheinlich verraten, dass sie damals besser regelmaessig in einen Kurs investiert haetten. Warum? Weil sie sich jede Menge Frust, Aerger und vor allem Zeit gespart haetten.


Sich das Surfen selbst und mit Youtube & Co selbst beizubringen, ist nicht unmöglich. Es besteht jedoch die Gefahr, dass Du Dir Marotten aneignest, die Du später schlecht wieder los wirst. Das beginnt bei der richtigen Position auf dem Board, der Paddeltechnik und dem Take-Off. Rundrücken, Nackenprobleme und vergeudete Wellen lassen gruessen!

Eine Gemeinschaft und Freunde fuers Leben

In einem Surfcamp/einer Surfschule lernst Du das Surfen in einer Gruppe. Man freut und pusht sich, wenn es Erfolgserlebnisse gibt. Ebenso teilt man Frust und sieht durch andere, dass es nur einem selber nicht so leicht fällt. Man wird viel eher ermutigt am Ball zu bleiben.

Hier kannst Du Dich austauschen, triffst Gleichgesinnte und meist sogar Freunde fürs Leben. Surfen verbindet und schafft eine starke Leidenschaft in der Gemeinschaft. Das ist unbezahlbar und auf einem Solo-Trip nur schwer zu finden.

Was lernt man also in einer Surfschule?

In einer gute Surfschule lernst Du nicht nur das Surfen, sondern auch viele wichtige und relevante Infos, die mit diesem Sport einhergehen wie:

  • was man alles zum Surfen braucht
  • wie pflegt man sein Equipment
  • alles rund ums richtige Surfboard
  • was es mit den Gezeiten auf sich hat
  • wichtige Verhaltensregeln im Wasser / Surf Etikette
  • Sicherheitsregeln

Wie man an diesem Post unschwer erkennen kann, sind wir absolute Verfechter von Surfkursen. Und das auch ganz authentisch, weil wir wirklich daran glauben, dass dies der beste Weg ist das Surfen zu lernen aber auch, wenn man sich verbessern möchte.

Im Da Silva Surfcamp in Portugal beispielsweise ist man genau richtig. Der Vibe stimmt – hier treffen Alleinreisende auf Familien mit Kids. Es wird Zeit zusammen oder individuell verbracht und es gibt massig viel Platz auf dem riesigen Surfcamp-Areal. Bucht Euch in ein kleines Haus ein und geniesst den Blick auf den Atlantik. Eure Surflehrer sind super erfahrene Surfer und als Locals kennen sie die Küste und die Spots am besten.

Viel Spass und Hang Loose

Surf Safety – 4 Grundregeln für Surfanfänger

Hat man es erst einmal richtig gelernt, ist Surfen die aufregendste, befriedigendste und vor allem entspannteste Sache, die man sich vorstellen kann. Wir können an nichts denken, was dem Gefühl nahe kommt ein Wellen-Set am Horizont heranrollen zu sehen, sich richtig zu positionieren, die Welle anzupaddeln und sie schließlich von Anfang bis Ende abzusurfen. Safety first, ist klar.

Wenn Du gerade noch vor hast Deine ersten Schritte in Richtung Wellenreiten Lernen zu machen, dann sei gespannt, was bei dieser tollen Erfahrung alles auf Dich zu kommt.

Aber bevor es überhaupt erstmal los geht, ist es wichtig, dass Du lernst den Ozean zu respektieren. Glaubt man den Studien, dann ist Surfen im Grunde kein gar nicht so gefährlicher Sport:

Pro 1.000 Tagen im Wasser verletzt sich ein Surfer nur etwa 2,2 Mal.

Aber es ist wichtig die Risiken zu kennen und sie entsprechend zu minimieren. Eine gute Mischung aus gesundem Menschenverstand, guter Surfausrüstung und ein paar grundlegende Sicherheits-Tipps werden Dir helfen die typischen Stolperfallen beim Surfen Lernen zu umgehen. Eine gute Surfschule oder Surfcamp hilft Dir dabei das Wellenreiten sicher zu lernen – ohne dabei Dich selbst oder Deine Mitsurfer zu verletzen.

Diese 4 elementaren Surf-Sicherheits-Tipps solltest Du immer beachten:

1. Schütze Dich selbst und die Mitsurfer im Line-Up

Sieh besonders einer Tatsache ins Auge: Du wirst fallen. Noch kein Meister ist vom Himmel gefallen und so solltest Du Dich darauf einstellen, dass Du in den verschiedensten Arten vom Surfboard fallen wirst. All das ist Teil Deiner Lernkurve und wir alle waren an diesem Punkt. So wenig Du kontrollieren kannst WANN oder WIE OFT Du vom Brett gehst umso mehr kannst Du jedoch das WIE kontrollieren.

Oberste Priorität soll es immer sein erst Deinen Kopf zu schützen. Du weisst nicht was unter Dir ist und ob es tief genug ist und so sollte Deine erste Bewegung beim Sturz sein Deine Arme schützend über den Kopf zu bringen. Die Hauptgefahren sind Dein eigenes Board, der Seegrund sowie Steine/Riff und andere Surfer.

Besonders aufpassen musst Du in flachem Wasser, da sich hier die meisten anderen Surf-Beginner aufhalten.

Der zweite wichtige Punkt ist die Kontrolle über Dein Surfbrett. Habe immer eine Leash dran und versuche das Board in jeder Situation zu halten. Ein Fehler, den sehr viele Surf-Anfänger machen, ist es beim ins Wassergehen das Brett nicht seitlich von sich zu tragen. So bricht man sich die Nase! Kommt eine Welle oder ein Windstoß schlägt das Brett hoch und einem direkt ins Gesicht – Surfurlaub vorbei.

2. Bringe eine gewisse Grund-Fitness mit

Surfen fordert Dich körperlich heraus. Du benötigst eine starke Brustmuskulatur um Dich hoch zu pushen und aufs Brett zu kommen. Der Take-Off an sich ist eine komplexe Bewegung, die schnell erfolgen muss und viel Übung und Fitness braucht. Einen starken Rücken und starke Arme sind zum Paddeln unabdingbar und eine gute Ausdauer brauchst Du um nach jeder Welle oder jedem Versuch zurück zu paddeln – gegen die Wellen und Strömung. Surfen ist nichts für Nichtschwimmer! Das muss man zu Beginn viel tun und auch ist es enorm wichtig für Dein Selbstbewusstsein im Wasser.

Du musst kein Top-Athlet sein, um Surfen zu lernen. Aber Du solltest es Dir vornehmen und anfangen fitter zu werden. Du wirst sehen, es bringt Dich garantiert schnell weiter beim Surfen.

3. Plane wo Du rein und raus gehst

Das klingt jetzt erstmal völlig banal. Geradeaus – denkst Du. Das ist jedoch nicht wirklich richtig und umso wichtiger ist es, dass Du Dir zu Beginn (vor allem, wenn Du an einem neuen Spot bist) Zeit nimmst zu beobachten, wo die anderen Surfer ins Wasser gehen und wo sie wieder raus gehen. Das kann nämlich voneinander abweichen. Mit Deiner Gruppe im Surfcamp bleibst Du zusammen und der Coach zeigt Euch wo es hingeht und hat Euch im Auge. Wenn Du aber dann entscheidest es mal auf eigene Faust zu versuchen, denke daran!

Bei vielen Stränden und Spots ist es eindeutig. Andere dagegen haben Besonderheiten: bestimmte Strömungen, große, markante Steine unter Wasser oder Gezeitenbewegungen, die man beachten und kennen muss. Suche Dir diese Einstiegs- und Exit Punkte und halte Dich daran. Zur Not fragst Du local Surfer um Dich herum.

Beachte ebenfalls, ob es Warnschilder oder Flaggen am Strand gibt, die auf bestimmte Bedingungen oder Gefahren hinweisen.

4. Kenn die Surf Etiquette

Diesen Punkt wollen wir gar nicht so weit ausholen. Lies Dir gern nochmal unseren Blog Post dazu durch. Teil dieser 12 Surfregeln, auch Surf Etikette genannt, sind auch Hinweise dazu, wie Du ins Line-Up paddelst und wie Du Dich beim Paddeln verhalten solltest – vor allem um Dich und andere nicht zu verletzen.

Das war jetzt short & sweet! Denke immer daran, dass Du zum Surfen Lernen so viel wie es nur geht aus Deinem Surfurlaub holen willst. Deine Gesundheit oder Sicherheit deswegen zu riskieren, kann also fatal sein und im schlimmsten Fall mit Verletzung und Surf-Stopp enden. Wie immer – all das klingt nach sehr viel, wenn man erst beginnt. Aber Du bekommst das hin. Deine Surflehrer werden Dir dabei zur Seite stehen.

Tiny Surf Houses

Es wurde geschwitzt, geflucht, geschraubt und gesägt – nach einigen Monaten harter und engagierter Arbeit vieler kleiner Helferlein ist es nun vollbracht!

Die beiden Tiny Houses im Da Silva Surfcamp im portugiesischen Praia Da Areia Branca sind bezugsfertig. Wir haben Euch ja schon mit zwei Blogposts zum Projekt und Baustand auf dem Laufenden gehalten. Jetzt sind die kleinen, gemütlichen Platzwunder von Leopold Tomaschek fertig ausgebaut und liebevoll, portugiesisch-rustikal eingerichtet.

1Die beiden Häuser sind mit einer kleinen Küchenzeile und Sitzecke sowie mit einer komfortablen Schlafecke für zwei Personen und einem Badezimmer ausgestattet. Eine Leiter führt unter’s Dach wo sich ebenfalls Schlafraum befindet – Ideal für kleine Familien im Surfurlaub.

Der Blick führt nach draußen, wo man die herrlich schöne Aussicht auf die umliegenden Felder und Hügel genießen kann. Die Tiny Houses befinden sich dennoch in unmittelbarer Nähe zum Camp, sodass man zwar etwas Abseits vom Gewusel, aber dennoch nicht abgeschieden ist vom Geschehen.

Die ersten Surfcamp-Gäste haben bereits das Haus bezogen und sind begeistert:

So gemütlich! Und ideal zum Entspannen nach einem guten Surftag. Es ist super, dass man sich einfach mal kurz in sein eigenes, kleines Reich zurück ziehen kann. Sich hier Morgens einen Kaffee zu machen und den Sonnenaufgang zu genießen ist toll. Wir lieben es!

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Die Häuser sind ab jetzt buchbar. Alle Infos zu Preisen und Verfügbarkeiten bekommt Ihr auf der Website.

Allein verreisen – 7 Gründe, die Dich überzeugen

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Jeder von uns war schonmal genau an diesem Punkt, vielleicht bist Du es sogar gerade – in Dir brodelt der Drang zu verreisen, etwas Neues zu lernen oder die Welt zu entdecken. Einfach mal raus! Oder es steht einfach nur der Urlaub bevor. Der Haken: Du bist allein. Entweder bist Du Single, Deine Freunde sind verplant oder haben nicht dieselben Interessen. Vielleicht mag Dein Partner Dein lang ersehntes Wunschziel nicht.

Gründe gibt es so viele und immer bringen sie die Frage auf: soll ich dann allein verreisen?

Nun. Für manche ist das gar keine Ueberlegung wert, sondern glasklar: auf jeden Fall! Anderen wiederum dreht sich nur beim Gedanken daran der Magen um: auf keinen Fall! Doch warum ist das so? In den meisten Fällen ist es Angst und, wenn Du zu Gruppe 2 gehörst, dann kennst Du sicher all die kleinen Ausreden, die in Deinem Kopf aufkommen, wenn es um die Frage geht, ob Du Dich einfach mal allein aufmachen solltest:

„ich weiss nicht wie das geht, ich kann das nicht, dabei ist mir unwohl, ich möchte aber meine Erlebnisse mit jemandem teilen, das ist nicht sicher, ich weiss nicht was ich will”.

Sicherlich ist das Spektrum dieser Gedanken etwas unterschiedlich zwischen dem inneren Wunsch eine Weltreise zu machen oder zwei Wochen nach Portugal in den Surfurlaub zu fahren. Ueberwindung braucht man in beiden Szenarien zu Beginn schon. Wie Du diese in den Griff bekommst, zeigen wir Dir mit diesen 7 Argumenten:

Nummer 1 – Raus aus Deiner Komfortzone

Alles Spannende, Neue und Bessere befindet sich auf der anderen Seite von Angst.

In Deiner sicheren Komfortzone passiert ausser den Dingen, die Du kennst nicht viel. In unserem Alltag kreieren wir uns ein fluffig-weiches Umfeld aus Sicherheiten und Komfort. Jeder. Und auszubrechen, bedeutet für Dein Umfeld anders zu sein oder, dass etwas nicht stimmt. Es vermittelt Risiko und Gefahr. Außerhalb davon kann es unbequem und anstrengend sein. Aber Du wirst schnell sehen, dass das völliger Quatsch ist und Du hier wachsen kannst. Hier warten positive Herausforderungen auf Dich. Du wirst sehen, wie viele neue Optionen sich Dir plötzlich eröffnen. Im Grunde alle weiteren Punkte unserer Liste.

comfort zone_blog juni surfNummer 2 –  Keine Kompromisse

Also die letzte Städtetour mit Museumsbesuch war ja ganz nett und informativ. Insgeheim wärst Du aber lieber Surfen gegangen. Naja, halb so wild. Mit Deiner Freundin war es aber trotzdem voll nett. Kommt Dir das bekannt vor? Wenn ja, dann ist das schade! Allein zu reisen, heißt zu machen worauf nur Du Lust hast und wann Du dazu Lust hast. Du wolltest früh raus und wandern gehen, der Wein von gestern wummert aber noch im Kopf. Schlaf ruhig weiter. Iss wo Du magst, was Du magst und wann Du magst.

Deine ganz eigenen Erfahrungen von anderen abhängig zu machen, ist Zeitverschwendung. Allein zu reisen und keine Kompromisse eingehen zu müssen, ist keineswegs egoistisch. Es ist der Weg Deinen inneren Kompass zu finden und ihm zu folgen.

Nummer 3 –  Man lernt tolle Leute kennen

Fakt ist in jedem Fall, dass Du in einem Urlaub mit einem Freund oder Deinem Partner kaum neue Leute kennenlernst. Zum Einen, weil man das auch nicht immer will. Vor allem aber, weil man nicht muss. Allein unterwegs, bist Du offen für Begegnungen. Man wird leichter angesprochen, eingeladen oder ist auch angewiesen darauf sich auszutauschen und zu kommunizieren. Und so entstehen nicht selten tiefe Freundschaften, da man sich mit gestern noch Fremden plötzlich auf einer tollen Party, bei mega Wellen oder anderen Abenteuern wieder findet und diese Erlebnisse auf ewig verbinden.

neue Leute kennenlernen_blog juni surfNummer 4 – Beim Reisen bist Du nicht allein

Ich bin allein durch die arabische Welt, Europa, Asien und Nordamerika gereist. Wirklich allein war ich dabei nie. Allein reisen oder Urlaub machen, ist eine Situation, die verbindet und das strahlt man aus und zieht es folglich an. Man trifft immer Menschen auf seinen Reiseabschnitten oder in seinen Urlaubsorten – Leute die einem von tollen Orten und Routen erzählen, die man dann auch sehen möchte. Oder von Zielen, die einem durch die sympathische Bekanntschaft noch interessanter vorkommen, sodass man seine Pläne umwirft und ein Stück mit ihnen reist. All das passiert ganz natürlich und darauf musst und wirst Du lernen zu vertrauen. Das perfekte an Reiseabschnittsgefährten – man ist sich eben doch nicht so nah, dass man immer nach seinem eigenen Kompass gehen kann und das ist vollkommen okay.

Nummer 5 –  Dein Selbstbewusstsein wird stärker

Da, wo Du sonst immer Deine Reisebegleitung vorgeschoben hast, musst Du nun selbst ran – auf einer anderen Sprache nach dem Weg, Hotel oder Hilfe fragen, Essen bestellen, bezahlen und so weiter. Das macht Dir schwitzige Hände? Da wären wir wieder bei der Komfortzone. Was Du nicht für Dich allein organisierst, wird auch nicht stattfinden.

Surfen-LernenDu hättest nie gedacht, dass Du nach einer Woche Surfkurs auf dem Brett stehst? Ein irre Gefühl, oder? Aber dafür war auch kein anderer nötig als Du und Dein Surflehrer, wirst Du schmunzelnd feststellen und Dich ärgern, warum es 5 Jahre gedauert hat es endlich allein in einem Surfurlaub anzugehen.

Nummer 6 – Lern Dich selbst besser kennen

All die bereits genannten Punkte führen schließlich auch dazu, dass Du ein ganzes Stück über Dich selbst lernst.keine kompromisse_blog juni surfAllein im Urlaub oder auf Reisen findet man sich oft in völlig neuen Situationen wieder, die Seiten in Dir zum Vorschein bringen, dir Dir vorher nicht bewusst waren. Von einem solchen persönlichen Wachstum kannst Du nur profitieren und Deine Lieben um Dich herum sowieso.

Nummer 7 –  Freue Dich auf zu Hause und schätze Deine Lieben mehr

Nur wer mal weg war, weiss erst wirklich zu schätzen, was er zu Hause hat – vom eigenen Bett bis hin zu den Liebsten. Die Wärme und Geborgenheit Deines gewohnten Umfeldes ist durch nichts zu ersetzen – die selten aktive Wahrnehmung dieses besonderen Gefühls unbezahlbar.

Wie mit den meisten Dingen ist es vollkommen okay sich einer Sache langsam zu nähern. Fange mit einem Wochenendausflug an und steigere Dich. Der beste Start ist sich allein einer unbekannten Gruppe anzuschliessen, wie zum Beispiel in einem Surfcamp. Hier kannst Du gar nichts falsch machen – Du gehst einem Interesse nach und buchst Dein Surfcamp. Du machst Dich auf den Weg. Allein. Vor Ort sind andere Surfer und man lernt sich kennen und hat dennoch genügend Raum und Zeit fuer sich selbst, ist aber nicht komplett auf sich allein gestellt.

Wenn Du zweifelst, mache Dir bewusst, dass Du prinzipiell immer und jederzeit zurück kannst. Verlorene Zeit zurück holen, geht nicht. You can do it!

Wellenreiten in Portugal – Erlebnis pur!

Da Portugal ein Land ist, dass praktisch nur aus Küste zu bestehen scheint bzw. sehr viele Küstenregionen zu bieten hat, ist es nicht verwunderlich, dass es unter den Wellenreitern als das europäische Kalifornien und als ideal zum Surfen angesehen wird.
Portugal bietet zahlreiche schöne Stellen um zu surfen!

Dabei sind die wichtigsten Stellen, um diesem Wassersport nachzugehen, mit Sicherheit Peniche, das nördlich von Lissabon gelegen ist und auf einer Halbinsel liegt, was es wiederum perfekt für das Surfen macht.
Dann gibt es da den Ort Ericeira. Dieser Spot liegt etwas südlich von Peniche und wird als das „Mekka“ unter den Surfern angesehen. Das liegt daran, dass hier so viele erstklassige Spots in einem engen Raum gibt.
Nicht zu vergessen ist natürlich die Algarve ganz im Süden, die ebenfalls zahlreiche Spots und ganzjährig warme Temperaturen bietet.

Dabei zählt die Algarve sicherlich noch zu den schönsten und wellenreichsten Küsten in Portugal, aber auch in ganz Europa. Hier gibt es zahlreiche, ungewöhnliche Felsformationen, die sich meterweit in die Tiefe stürzen, feinsandige Strände und viele kleine Buchten mit sehr klaren Wasser. Dazu zeichnet das mediterrane Ambiente diese Region zusätzlich aus. Die Algarve ist also nicht nur zum Wassersport, sondern auch zum einem einfachen Urlaub am Meer geeignet.

Bei den Surfern zählt diese Region zu den beliebtesten Reisezielen. Es gibt einen abwechslungsreichen Küstenverlauf und von daher ist dieser Spot ideal geeignet, sowohl für Profis als auch für Anfänger. Es werden ideale Bedingungen zum Wellenreiten geboten auf Billigweg.de.

Surfcamps um Wellenreiten zu lernen?

Surfcampfs können durchaus als „Billigweg“ in finanzieller Hinsicht gesehen werden, wenn es um die Kombination aus „schnellem Erlernen des Wellenreitens, der Lokalisierung der besten Spots und Urlaub am Meer geht.

Es gibt zahlreiche Camps, die neben Surfkursen an den besten Stellen, die für Anfänger nicht leicht zu finden sind, anbieten. Aber das passende Ambiente und eine gemütliche, entspannte Atmosphäre werden auch noch geboten.