Mein Surftrip – die Pack-Essentials

Endlich ist es soweit und Dein Surfurlaub steht unmittelbar bevor – Flüge und Surfcamp sind gebucht, Dein Countdown auf dem Schreibtisch ist bereit und Deine Vorfreude auf Sonne, Strand und Wellen sind kaum noch auszuhalten.

Trotzdem sitzt Dir ein leichter Stress im Nacken, wenn Du ans Packen denkst? Egal, ob es Dein erster oder ein weiterer Surfurlaub ist – Du willst an alles denken oder nichts vergessen. Klar, besonders an Surfspots in Europa ist man nicht total ab vom Schuss. So finden sich noch in den kleinsten Dörfern Frankreichs, Spaniens oder Portugals Surf Shops. Trotzdem – lieber direkt alles dabei haben, um sich auf’s Wesentliche konzentrieren zu können – Deinen Surfkurs. Für diesen Fall haben wir Dir eine Liste mit den Essentials in Deinem Koffer zusammengestellt, sodass Du Dich in aller Ruhe auf Deine Wellen-Vorfreude konzentrieren kannst.

#1 Der Wetsuit

Der europäische Sommer ist heiß. Strandtage und Sonnenbaden stehen neben dem Surfen ganz oben auf der Liste. Dennoch ist die Temperatur des Atlantik nicht zu unterschätzen. Trotz heißen Aussentemperaturen bleibt der launische Atlantik beständig erfrischend. In der Jahresmitte kann man sich auf etwas über 20 Grad einstellen. In den Monaten der Nebensaison eher so auf 17 Grad. Um einen Neoprenanzug zum Surfen kommst Du deshalb nicht herum und Du wirst schnell merken, dass sich ein guter Neo bezahlt macht. Beweglichkeit und Flexibilität, Passform, Wärmefleece und schnell trocknendes Material.

Im besten Fall gehst Du in Deinen local Surfshop oder Sporthandel und probierst Modelle ein paar unterschiedlicher Marken an. Beim Neo-Kauf lässt es sich wirklich abraten online zu kaufen. Besonders, wenn es sich um Deinen ersten Wetsuit handelt. Ein guter Wetsuit muss nämlich Vieles können:

  • Er muss strapazierfähig sein, denn mindestens zwei mal pro Tag wird er an- und ausgezogen. Er muss perfekt sitzen und darf nicht zu groß oder zu klein sein, insbesondere am Hals, den Achselhöhlen und im Schritt. Ansonsten tritt Wasser ein. Das ist nicht nur kalt, sondern macht Dich auch schwerer und unbeweglicher. Alles Gründe, die Dich schneller erschöpfen und Deine Surfsession verkürzen.
  • Das bringt uns zum nächsten Punkt. Der Neo muss natürlich warm halten. Im Atlantik reichen ein 3’2er oder 4’3er im Sommer aus. Die Nummern geben die Materialdicke in mm an. Je nachdem wie empfindlich Du bist, empfiehlt es sich einen dickeren oder dünneren zu wählen. 
  • Hilfreiche Features sind ein nettes Plus. Ein Wärmefleece im Brust- und Rückenbereich zum Beispiel hält warm und ist besonders toll, wenn Du in kühleren Monaten surfen gehen möchtest.
  • Die Nähte: Achte bei der Verarbeitung der Nähte darauf, dass diese mindestens von innen versiegelt sind und, dass der Neo aus nur wenigen Elementen besteht. Die Nähte sind die Schwachstelle des Anzugs und müssen am meisten aushalten – darum gilt: je weniger Nähte, desto besser.

Wenn Dir der Neo-Kauf zu Beginn noch zu viel ist, dann stresse Dich damit nicht. Eine gute Surfschule stellt Dir den passenden Wetsuit als Teil deines Surfkurses zur Verfügung.

#2 Der Surf-Poncho

Der Poncho ist mein absoluter Liebling auf einem Surftrip. Er ist so ziemlich Alles in Einem – Strandtuch, Handtuch, Umziehhilfe und kuscheliger Bademantel im Beach-Style. Ein solcher Poncho aus Frottee ist der ideale Begleiter, wenn man sich auf den Weg zum Strand macht oder auf Wellensuche begibt. Den Neo will man erst im letzten Augenblick anziehen und muss das meist in Gesellschaft vieler am Strand tun. Vergiss alle Handtuch-Tricks zum Umziehen. Mit dem Poncho blitzt und rutscht nichts. Nach dem Surfen ist er ein überdimensionales Handtuch und eine Kuscheldecke in einem. Besonders toll an kälteren Tagen!

Einen solchen Umhang bekommst Du mittlerweile in jedem Surfshop und in den verschiedensten Designs und Materialien. Mädels sollten darauf achten, dass sie einen Poncho mit etwas längeren Aermeln wählen, dass man Euch nicht in die Seite schauen kann.

#3 Zink und Sonnencreme

Sonnenschutz mit in den Urlaub zu nehmen, ist keine neue Information für Dich. Besonders im Süden ist die Sonne nochmal etwas intensiver, man befindet sich mehr im Freien und ist der Sonne somit länger ausgesetzt. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist also besonders relevant.

Für den extra Schutz im Wasser empfiehlt es sich Surf-Zink dabei zu haben. Herkömmliche Sonnencreme läuft einem oft ins Auge, brennt und sorgt für einen öligen Film im Auge. Das kann in Kombination mit kleinen Sandpartikeln im Wasser zu Entzündungen führen. Zink ist wasserfest und verläuft nicht. Achte beim Kauf darauf eine Paste aus natürlichen Komponenten zu wählen, um Deiner Haut zusätzlich Gutes zu tun und sie nicht auszutrocknen.

#4 Cap und Mütze

Ein Surftag ist meist in zwei Surf- Sessions aufgeteilt. Je nach Tide und Wind geht man zu unterschiedlichen Zeiten am Tag ins Wasser. Oder man macht einfach mal eine Pause zwischendrin.

Du bist im Grunde genommen den größten Teil des Tages am Strand. Darum empfiehlt es sich ein Cap dabei zu haben, um nicht zu viel Sonne auf den Kopf zu bekommen. Am Strand kann es windig sein oder das Wetter ist mal etwas mürrischer – dann ist es gut, wenn Du auch einen Beanie dabei hast, um Dich mit nassen Haaren nicht zu erkälten. Trotz schönen Wetters kann es einem eben nach dem Surfen auch mal frisch werden – sowohl Cap als auch Beanie tragen hier auf jeden Fall zu Deinem Komfort bei.

#5 Drybag

Das Drybag ist Dein wasserfester Begleiter im Surfurlaub – komm Regen oder Flut. Die praktische Tasche gibt es in diversen Größen, sodass von Zimmerschlüssel über Geldbörse, Sonnebrille und Wechselklamotte alles sicher und immer trocken Platz findet. Besonders dankbar ein solches Drybag zu haben, wirst Du sein, wenn Du aus dem Wasser kommst und die Flut schneller an Deinem Handtuch angekommen ist, als Du gedacht hast.

Mit unseren 5 Pack-Tipps bist Du super auf Deinen bevorstehenden Surftrip vorbereitet. Es handelt sich um Essentials, also Dinge, die unserer Meinung in Deinem Koffer nicht fehlen sollten, um alles für Deinen Surfurlaub dabei zu haben.

Happy Surfing!