Surfen Lernen während Corona? Warum jetzt der perfekt Zeitpunkt ist

Geht das?! Fragst Du Dich vielleicht. Wir denken diese Frage treibt derzeit einige Leute um. Was für ein Auf und Ab – erst sah es so aus, als würde Dein geplanter Surfurlaub ins Wasser fallen. Jetzt sind die Grenzen wieder offen und Reisen in Europa ist wieder möglich. Was bleibt, ist das Risiko sich dennoch zu infizieren oder vielleicht bei einer erneuten Welle nicht zurück zu kommen.

Surfen Lernen willst Du aber trotzdem? Kein Problem, wir haben ein paar Argumente für Dich parat, die Dich überzeugen sollen Deinen Surfurlaub in diesem Sommer doch noch im Surfcamp Deiner Wahl zu verbringen.

Viele Wege fuehren nach Rom

Aktuell muss man sich noch auf eine Reise mit Umwegen einstellen, wenn man Portugal ansteuern will. Es gibt derzeit nur einige Direktflüge, sodass ein Umsteigen in Kauf genommen werden muss. Die Reisezeit von durchschnittlich 6 Stunden ist dabei aber immer noch verträglich und muss Dich vom Buchen nicht abhalten.

Fokus auf das, was wirklich zählt

Wie du es vielleicht merkst – wir versuchen das alles so positiv wie möglich zu sehen – mit Corona und der neu erlangten Freiheit nach dem Lockdown kommen leider auch einige Einschränkungen, was die Freizeitgestaltung angeht. So sind Bars und Restaurants nur eingeschränkt geöffnet und vielleicht muss man sich darauf einstellen, dass es gewohnt gesellige Abende vorerst so nicht geben wird. Das lenkt aber auch den Fokus auf das Wesentliche. Und das ist das Surfen Lernen.

Dafür bist du schliesslich angereist. Wenn alle Ablenkungsfaktoren drum herum flach fallen, bleibt mehr Zeit und Konzentration auf Deinen Surf-Fortschritt – Du kannst so das Maximum aus Deinem Surfurlaub holen. Kurze Nächte und vergeudete Katertage wird es also nicht geben. Gar nicht mal das Schlechteste beim Surfen Lernen :)

Leere Strände und Line-Ups

Den meisten geht es genau wie Dir: die Leute sind noch zögerlich was Reisen ins Ausland angeht. Das ist natürlich nicht immer total unbegründet. So bereitet es einem zurecht Sorge nicht zurück zur Arbeit kommen zu können, fest zu sitzen oder die Kinder nicht zurück in die Schule bringen zu können. Trotzdem gilt: diese Entscheidungen werden nicht binnen weniger Stunden final getroffen, sodass stets genügend Zeit bleibt sich auf den Rückweg zu machen. Das Gute ist, dass es auch bedeutet, dass sowohl Strände und auch Line-Ups momentan wesentlich leerer sind.
Wir finden, dass dies das unschlagbare Argument ist. A surfers‘ dream.

Surfcamps sind safe

Das Da Silva Surfcamp hat sich auf die Einschränkungen durch das Corona-Virus eingestellt. Es ist genügend Platz, Dein Essen wird am Tisch serviert und man kann sich in tolle, separate Tiny Houses einbuchen. Es gibt keine Unterbringung in gemischten Mehrbettzimmern und die Hygiene steht bei allem an erster Stelle.


Es gibt also keinen Grund zur Sorge sich während eines Surfcamp Aufenthaltes in irgendeine Gefahr zu begeben.

Surfen Lernen in kleinen Gruppen

Leere Strände und leere Line-Ups. Das hatten wir Euch schon gesagt. Es ist damit zu rechnen viele der Spots für sich selbst zu haben. Das bedeutet generell mehr Platz. Die Surfkurse finden ebenfalls nur in kleinen Gruppen statt und am Strand gibt es keine Probleme die bekannten Abstandsregeln einhalten zu können. Deinen Wetsuit wirst Du gründlich gereinigt bekommen und während Deines Aufenthaltes selbstverständlich mit niemandem teilen. Gleiches gilt für Dein Surfbrett – dieses wird sauber und desinfiziert an Dich übergeben und nicht geteilt.

Wir haben absolutes Verständnis, dass Du zögerlich bist Deinen Surfurlaub in diesem Sommer anzutreten – damit bist Du nicht allein. Doch konnten wir Dir hoffentlich ein paar Argumente mit an die Hand geben, warum genau jetzt eigentlich der perfekte Zeitpunkt ist um Surf zu Lernen.

Re-Opening des Da Silva Surfcamp

Endlich rieseln so langsam wieder gute Nachrichten ein, denn für Portugal ist es offiziell – es darf wieder gesurft werden und das Einreiseverbot ist ebenfalls aufgehoben. Lange waren wir optimistisch und sind nun umso glücklicher, dass es jetzt endlich soweit ist und wir verkünden können, dass am Sonntag, den 14. Juni das Re-Opening des Da Silva Surfcamps ansteht. Wir alle haben ein paar schwere Wochen hinter uns – Lockdown, Verunsicherung & keine Bewegungs- und Reisefreiheit. 

Zeit also sich zu belohnen!

Noch ist das für uns alle eine neue und ungewohnte Situation – viele Massnahmen im individuellen Umgang aber auch im Gastbetrieb stellen uns als Gastgeber aber auch Euch als Surf-Urlauber vor neue Herausforderungen und sicherlich hat sich der ein oder andere gefragt, ob und wie das denn jetzt alles funktionieren kann und/oder wird. Damit räumen wir jetzt auf. Denn wir im Da Silva Surfcamp sagen: challenge accepted und machen es uns zur Herzensangelegenheit Euch, egal unter welchen Bedingungen, einen unvergesslichen und stressfreien Surfurlaub zu bescheren.

Bis auf Weiteres gelten demnach ein paar Sicherheitsmassnahmen, die unseren Betrieb im Camp zwar umstellen aber keinerlei Einschränkung bedeuten.

Clean & Safe Schutzmassnahmen

Die Verpflegung

Unser Angebot enthält weiterhin unser leckeres, tägliches Frühstück sowie 2 BBQs. Okay und was ist jetzt anders? Genau – Buffet-Style wird bisweilen ausfallen, stattdessen bekommt Ihr alles an eigene Tische serviert. Wenn das mal kein Upgrade ist im Customer Service?!

Kochen und der allgemeine Zugang in unsere Gemeinschaftsküche wird nur für unsere Staff erlaubt sein. Für die Abende, an denen kein BBQ stattfindet und ihr sonst zusammen kochen würdet, werden wir zusammen Essen ordern oder Ana Lucia zaubert Euch Traditionelles. Dazu findet die Organisation am Morgen statt.

Als Special werden wir unsere gemütlichen Tiny Houses mit allem ausstatten, was Ihr zum Frühstücken braucht – denn hier kann man sich in der Küche (auf Wunsch eben) selbst versorgen.

Tipp: Bucht Euch in unsere Tiny Houses ein! Es finden bis zu vier Personen komfortabel Platz und Ihr seid in der Lage Euren Surfurlaub mit Abstand zu anderen entspannt zu verbringen. Auch fuer kleine Gruppen oder Familien optimal, da sich zwei Tiny Houses nebeneinander befinden.

Zimmernutzung

Die Mehrbettzimmer in unserem Haus stehen nur Familien oder gemeinsam reisenden „Kleingruppen“ zur Verfügung. Solo Traveller nutzen Zweibett-/Doppelzimmer als Einzelzimmer. Das eigentliche Konzept „gemischtes Mehrbettzimmer“ wird es so vorerst nicht mehr geben.

Staying Safe

Auf die allgemeine Maskenpflicht verzichten wir bei uns im Camp. In allen Gemeinschaftsbereichen stehen Desinfektionsmittel bereit – somit bitten wir alle unsere Gäste Gemeinschaftssinn zu zeigen, die Handhygiene einzuhalten und die bekannten Abstandsregeln zu anderen zu respektieren.

Surf Surf Surf

An unsere Surfkursen wird sich kaum was verändern. Wir legen generell Wert auf Lernen in kleinen Gruppen für Euren maximalen Lernerfolg. Jeder wird Board und Wetsuit in der Woche nicht wechseln und alles wird natürlich sauber und desinfiziert an Euch zu Kursbeginn ausgegeben.

Getting around

Um den Surf-Alltag enspannt zu gestalten und auch, um die Gegend erkunden zu können, empfehlen wir es Euch einen Mietwagen zu nehmen. Unsere Surfvans können wir nicht maximal auslasten und sollte es zu weiter entfernten Spots gehen, muss niemand warten oder doppelt gefahren werden.

Momentan gibt es besonders bei Ankunft in Lissabon super günstige Mietwagenangebote.

Wir im Da Silva Surfcamp sehen all diese Massnahmen vor allem als eine Chance gemeinsam die ersten Schritte in eine neue Normalität. Und diese sieht, mit gutem Verstand und ein bisschen Umsicht, gar nicht mal so schlecht aus. Am Ende wollen wir alle das selbe – und das ist endlich wieder surfen zu gehen. Wenn es ein paar Anpassungen benötigt, dann machen wir das doch gern – was meint ihr?

Darüber hinaus, bieter sich unser Campgelände ohnehin schon als optimale Base für einen corona-stressfreien Surfurlaub an. Dazu haben wir schonmal einen Blog Post verfasst. Kurzum – das riesige Gelände ist weitläufig und bietet viel Platz und Optionen einen mehr oder weniger isolierten Urlaub in Gemeinschaft zu verbringen. Auch Kinder mit Familien haben es bei uns leicht – die Kids können im Sandkasten spielen, im Pool toben oder auf unseren Pferden reiten. Alles findet mit viel Platz im Freien statt.

Auf eine tolle Surf Season 2020!

Corona-Krise: warum Du jetzt Deinen Surftrip buchen solltest

Ausgangssperre, Lockdown, Kontaktverbot und Quarantäne. Es gibt in diesen Tagen so viele Anwärter auf das „Unwort des Jahres“ wie noch nie. Corona ist das Wort der Stunde und seit Wochen legt der neuartige Virus die Welt lahm. Die Menschen sitzen zu Hause – die einen werden die kreativ, die anderen sportlich und alle arbeiten im Home Office (okay, wer kann). Wie lange wir das noch aussitzen müssen, ändert sich regelmäßig und keiner kann so recht abschätzen, wann das Ende wirklich erreicht ist.

Wir haben uns dazu entschlossen die Sache positiv anzugehen. Denn – und das solltest Du Dir stets bewusst machen, wie Du mit einer Situation umgehst, liegt ganz allein in Deinen Händen und so solltest Du, anstelle zu verzweifeln oder Dich aufzuregen oder verunsichert zu sein, Gutes manifestieren. Im Da Silva Surfcamp sind wir davon überzeugt dennoch in eine gute Surf Saison 2020 mit unseren Gästen zu starten und Euch das Beste zu bieten, was wir haben – und daran arbeiten in der Zeit der Stille noch intensiver. Ist auch gut so, denn wann ist sonst wirklich Zeit dazu unser Angebot mal so richtig aufzupolieren. Ihr könnt Euch also freuen.

Wenn Du noch zögerst jetzt einen ungewissen Urlaub zu buchen oder, wenn Dein geplanter Urlaub vorerst nicht stattfinden konnte, dann haben wir Dir hier ein paar starke Argumente zurechtgelegt, die dafür sprechen, genau jetzt Deinen Surfurlaub zu buchen.

Airlines locken mit Special Deals und günstigen Flügen

Das muss Dich keineswegs abschrecken oder Dir moralisch verwerflich vorkommen. Die Corona-Krise trifft die Fluggesellschaften mitten ins Mark und als Urlauber kann man jetzt schlicht von den vielen Angeboten profitieren. Nebst sehr günstigen Flügen kann man sich auch mit den angepassten Umbuchungs-Regeln der Airlines sicher sein, sein Geld nicht in den Sand zu setzen.

Flugreisen – günstige Flugreisen weltweit – Flugurlaub & Last ...

Vor allem unterstützt man die Airlines damit, gerade jetzt zu buchen, da so die Umsätze zwar stark zurück gehen aber eben nicht komplett ausbleiben – und das ist eine gute Sache!

Viele Anbieter und Portale bieten komplett kostenfreie und flexible Umbuchungen an.

Specials, Specials und noch mehr Specials

Die Zeit nach der Krise wird kommen und so ist dies ist im Grunde nur eine Weiterführung von oben, bezieht sich aber auf die Surftourismus-Betriebe vor Ort. Aktuell sehen wir es als eine Pause im Da Silva Surfcamp. Dennoch sind wir auf Euch als unsere Gäste angewiesen und können diese kleine Auszeit nicht ewig stemmen. So wie viele andere mit Rabatten und Specials locken, bieten wir Euch ebenfalls die Freiheit jederzeit flexibel und kostenfrei umzubuchen, sofern die Reisewarnungen weiterhin anhalten. Mit einer Buchung jetzt unterstützt Ihr uns direkt und könnt Euch gleichzeitig sicher sein, dass der Urlaub nicht verfällt – von der gesteigerten Motivation und Vorfreude einmal ganz abgesehen.

Bei uns im Camp könnt ebenfalls Euren gebuchten Trip als Gutschein weitergeben, solltet Ihr die Reise selbst nicht mehr antreten können.

Du hast also sowieso vorgehabt in dieser Saison surfen zu gehen? Dann lass Dich von der Unsicherheit nicht abhalten und buche. Warum das Da Silva Surfcamp ein guter Ort zum Surfurlaub machen nach der Corona-Krise ist, kann Du auch in unserem letzten Blog-Post nachlesen.

Der Spätsommer lockt mit perfekten Surf-Bedingungen

Wir sind optimistisch, dass es nicht mehr allzu lang dauern wird, bis die Einreise nach Portugal und ein Surftrip bei uns wieder möglich ist. Eine Garantie gibt niemand aber trotz allem ist der Spätsommer allemal realistisch.

Und das ist gut für Dich, denn dies ist die Zeit mit hervorragenden Bedingungen – kaum Wind, Sonne en-masse, warme Temperaturen und Beginner-freundliche Wellen all day long. Solltest Du Dich demnach in der Situation befinden, dass Dein Wunsch-Trip im Sommer kurzfristig doch nichts wird – September und Oktober warten dann auch noch mit offenen Armen auf Dich.

Das Meer tankt leere Akkus wieder auf

Die Maßnahmen und Strategien, um die Corona-Epidemie einzudämmen, verlangt uns allen so Einiges ab. Wir vermissen Freunde und Familie, sind enorm eingeschränkt und drehen in unseren eigenen vier Wänden so langsam durch. Hinzu kommt, dass man nicht so recht weiß, wie es weiter geht und wann wieder etwas Normalität einkehrt. Deinen Urlaub am und im Meer jetzt zu planen und zu buchen, verschafft enorme Vorfreude und auch sind der Strand und das Meer die Orte, die Du dringend aufsuchen solltest, sobald es denn geht

Das Meer gibt Kraft und Energie Deine leeren Akkus wieder aufzutanken und neue Motivation zu finden. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass das Meer und Zeit in der Natur glücklich machen – und davon können wir alle viel gebrauchen. Am Meer und im Wasser auf dem Surfboard fühlst Du Dich frei und bist voll und ganz in der Gegenwart. Hier kannst Du die angestauten Ängste und Sorgen der letzten Wochen und Monate einmal komplett vergessen und in etwas Positives umwandeln.

Ein Ziel vor Augen haben

Genau dieser Tage ist es angebrachter denn je ein klares, kurzfristiges Ziel vor Augen zu haben. Etwas worauf man sich freuen und seinen Fokus ausrichten kann. Das sorgt nicht nur dafür, dass die Zeit etwas schneller vergeht, sondern auch, dass wir durchhalten und uns entsprechend belohnen, wenn diese verrückte Zeit hinter uns liegt.

Es ist also nicht egoistisch jetzt an einen Urlaub zu denken oder sich billige Flugpreise und Angebote. Es ist vielmehr wert-und sinnvoll für Deine eigene mentale Gesundheit diese Zeit der Isolation und Angst schadenfrei durchzustehen. Wenn Du also zu den Glücklichen gehörst, die es sich finanziell leisten können, dann gönne dir die Gedanken an Planung und Buchung Deines nächsten Surfurlaubs.

Wir vom Da Silva Surfcamp warten hier auf Dich und freuen uns auf Deine Buchung.

Gut aufgehoben im Da Silva Surfcamp

Nachdem wir Euch in unserem letzten Post noch all die Neuerungen schmackhaft gemacht haben, die Euch in der Surf Saison 2020 bei uns im Da Silva Surfcamp erwarten, wollen wir den Beitrag heute nutzen, um über das post-Corona-Krise-Surfen zu sprechen.

Denn Lockdown und Reiseverbote hin oder her – mittlerweile haben viele von uns den großen Schreck überwunden und den Ernst der Lage sowie die Verantwortung jedes Einzelnen kollektiv verstanden. Und somit sind die meisten Leute auch gleichzeitig optimistisch, dass Corona überstanden wird und wir alle lernen nun langsam vorerst damit umzugehen.

Das bedeutet ebenfalls, dass mit gemeinsamer Vernunft und Disziplin bald wieder gereist und – oh ja – gesurft werden kann.

Dazu haben wir uns Gedanken gemacht. Denn natürlich wollen wir, dass sich unsere Gäste bei uns wohl aber auch sicher fühlen und Ihr Euren Surfurlaub 2020 guten Gewissens bei uns buchen könnt.

#1 Einzigartige idyllisch abgelegene Location

Self-Isolation, Qurantäne und Social Distancing sind alles Sachen, die Dir bei uns im Camp keineswegs schwerfallen werden. Okay. Das Da Silva Surfcamp ist ein fröhlicher und sozialer Ort. Dennoch bieten sowohl Lage als Größe unseres Surfcamps die allerbesten Voraussetzungen mit viel Platz Abstand zu halten und ein wenig (im aller positivsten Sinne) von der Außenwelt abgeschieden zu sein.

Das Da Silva Surfcamp ist ein typisch portugiesisches Landhaus inmitten herrlicher Natur, umgeben von Hügeln, Schafherden und weitem Blick auf die Umgebung und den Atlantik.

#2 Ganz einfach auf Abstand in unseren Tiny Houses

Nebst der Unterkunft in Mehrbett-/Zweibettzimmern in unserem Haus habt Ihr bei uns die Möglichkeit unsere gemütlichen und super komfortablen Tiny Houses zu buchen. Diese sind mit allem ausgestattet, was man so braucht, sogar eine kleine Küche gibt es. Und wenn Ihr Euch damit wohler fühlt, bieten wir Euch ebenfalls an Euch das inkludierte Frühstück hier separat zu servieren.

#3 Privater Airport Shuttle

Die Anreise in unser Surfcamp ist auf vielen Wegen möglich. Die bevorzugte Variante ist sicherlich der beliebte Express Bus. Der kann aber zuweilen auch recht voll werden und deswegen bieten wir Euch einen privaten Airport Shuttle im bequemen und leeren Mini-Van an. Mehr Infos dazu erhaltet Ihr auf unserer Buchungsseite bzw. bei Buchung.

#4 Surfen an leeren Stränden

Es gibt Dir sicherlich ein besseres Gefühl in Zeiten von Social Distancing einen Ort für Deinen Surfurlaub zu wählen, der nicht gerade ein Tourismus-Mekka ist. Surfen an leeren Stränden und Spots ist ohnehin der Traum aller Surfer auch ohne Corona. Bei uns im Da Silva Surfcamp legen wir stets viel Wert darauf unseren Surf Schülern den „Portuguese spirit of surfing“ zu vermitteln – das heisst auch Surfen an leeren Stränden und ohne andere Surfschulen. Distanzierter geht es kaum!

#5 Günstige Mietwagen

Wir haben Verständnis, dass sich nicht jeder wohl dabei fühlt mit anderen im Surf-Van zum Strand und Surfkurs zu fahren. Mit unserem Partner vor Ort habt ihr die Möglichkeit Euch einen Mietwagen günstig zu leihen. So könnt ihr entspannt separat zum Kurs kommen.

#6 Buche und surfe flexibel

Der beste Weg eine Krise durchzustehen, ist es sich auf etwas in der nahen Zukunft bzw. auf etwas nach der Krisenzeit zu freuen. Ein gebuchter Urlaub macht nicht nur Vorfreude auf das Meer, Surfen und die zurückgewonnene Freiheit, sondern bietet Dir ebenfalls einen festen Anker und eine Aussicht auf Belohnung. Okay – da machen einem drohende Flugstreichungen und Reisewarnungen gegebenenfalls einen Strich durch die Rechnung. Dennoch und gerade für diesen Fall solltest Du von unserem „Surf Flexible“ Angebot gebrauch machen. Buche jetzt und habe bis Ende 2021 die Chance auf ein beliebig anderes Datum flexibel und kostenfrei umzubuchen -absolut stressfreies Buchen also.

Teil von „Surf Flexible“ ist auch die Weitergabe Deines gebuchten Surftrips zu uns an einen Aussenstehenden als Gutschein.

#7 Die beste Reisezeit zum Surfen steht noch bevor

Solltest Du Deinen Urlaub eigentlich für das Frühjahr geplant haben, dann solltest Du Dich in keinem Fall ärgern Deine Chance auf tolle Wellen verpasst zu haben. In unserer Region sind wir allgemein mit sehr guten und konstanten Surfbedingungen gesegnet. Dennoch sind der Spätsommer und Herbst mitunter die besten Monate um zum Surfen vorbei zu schauen – nur wenige Touristen, super Wetter mit viel Sonne und warmen Temperaturen und idealen Beginner Wellen. Mache also von unserem „Surf Flexible“ Angebot gebrauch und buche Deinen Surfurlaub im September/Oktober.

#8 Im Winter kommen die Fortgeschrittenen Surfer auf ihre Kosten

Gleiches gilt auch für die fortgeschrittenen Surfer unter Euch. Der Winter hält die absoluten Goldstücke der Surf Saison bereit. Die Winter Swells rollen rein und beglücken uns mit kraftvollen Wellen. Okay, das Wetter kann sich rauer und wilder zeigen, aber auch ebenso sonnig und klar. Der perfekte Wintertraum mit perfekten Surfs und gemütlichen Abenden im Kaminzimmer. Eine Heizung ist in allen Zimmern im Preis inklusive!

Im Da Silva Surfcamp liegt es uns besonders am Herzen Euch eine gute Zeit zu bereiten und Euch auf’s Brett zu den besten Wellen zu bringen. Das Gute an diesen Zeiten ist, dass wir alle im selben Boot sitzen. Und ebenso teilen wir als Surfer alle dieselbe Vorfreude auf die Zeit, wenn wir endlich wieder eins sind mit Mutter Natur. Mit uns könnt Ihr Euch darauf verlassen, alle Sicherheitsmaßnahmen problemfrei und ohne weitere Umstände einhalten zu können.

Wir freuen uns auf Deine Buchung! Bis dahin – Hang Loose

Was Euch in 2020 im Da Silva Surfcamp Neues erwartet

Die Portugal Surf Season 2020 steht vor der Tür und auch in diesem Jahr haben wir im Da Silva Surfcamp die Wintersaison genutzt Euren Surf Stay mit neuen Highlights zu toppen.

Bei uns geht es familiär zu, Kids und Familien sind herzlich willkommen und wir legen immer großen Wert auf ein entspanntes Miteinander für Alle. Und so steht das Surfcamp Jahr 2020 auch ganz im Zeichen von Familien und Surfen mit Kids. Wir wollen, dass Ihr als Eltern entspannt dem Surfen nachgehen könnt und dabei alle auf Ihre Kosten kommen.

Die Familien Highlights in diesem Jahr

Wir bieten Surfkurse für Kinder ab 6 Jahren an! Mit unseren zertifizierten Surf Coaches sind Eure Youngster in den besten und sicheren Händen. In den meisten Fällen finden die Kurse an den gleichen Spots statt sodass ein großes Familienerlebnis draus wird. Kinder sind der Kleber einer jeden Gruppe und so finden sich die Kids schnell ein, schließen Freundschaften und haben die beste Zeit.

Außerdem gibt es für die ganz Kleinen eine neue Buddelkiste und Holzschaukel.

Das größte Highlight ist aber unser neuer Reitstall mit zwei Pferden. Die Kids können Zeit mit den sanften Tieren verbringen und im Urlaub das Reiten Lernen!

Das Family Special im Mai und Juni

Warum nicht in der Oster- oder Pfingstzeit in die Surfferien nach Portugal fliegen? Fuer alle Surf Familien haben wir das Family Special im Mai und im Juni – es gibt satte 50% Rabatt fuer Kinder bis 12 Jahre und das zweite Kind ist kostenlos mit dabei, wenn Ihr 1 Woche zum Surfen zu uns kommt.

Weitere Highlights

Während Eures Surfurlaubs bei uns im Surfcamp könnt Ihr Donnerstags an einem ganz besonderen Erlebnis teilnehmen. Ab sofort bieten wir einen exklusiven SUNSET BOAT TRIP an – egal ob alleinreisend, mit Freunden oder der ganzen Familie. Entspannt an Deck, geht Schnorcheln oder erkundet die blaue Weite auf dem SUP. Macht ganz einfach wonach Euch der Sinn steht – Spaß und Entspannung stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Katamaran legt ab am Hafen von Peniche und steuert dann Richtung Cabo Carvoerio – von dort habt Ihr einen atemberaubenden Ausblick auf die beliebten Berlengas Inseln.

Sobald hier geankert wird, kann der Spass auch schon beginnen. Was das ist? Das entscheidest Du allein. Chillen und die Sonne genießen mit dem Partner an Deck oder den Buddies. Springt ins Wasser, schnappt Euch die Schnorchel-Ausrüstung und taucht ein in die spannende Unterwasserwelt vor der Küste. Mit dem SUP könnt Ihr ebenfalls erkunden und im Anschluss Drinks und Snacks an Deck genießen.

Am Ende geht es über den blauen Atlantik Richtung Consolacao entlang der Küste zurück, vorbei am weltbekannten Surf Spot „Supertubos“ in den sicheren Hafen von Peniche.

Dauer des Trips sind 4 Stunden und mit 28 EUR pro Person seid Ihr dabei.

Ihr könnt den Sunset Boat Trip bei uns vorab buchen oder sprecht den Camp Manager direkt vor Ort zu Beginn Eures Aufenthaltes an.

Wir freuen uns sehr auf eine weitere Saison mit tollen Gästen, alten und neuen Gesichtern sowie viel Wellenzeit und ausgelassene Stunden bei uns im Camp. Zur Buchung geht’s hier entlang: https://da-silva-bike-surf-camp.bookinglayer.io/frontoffice/#/

Mit dem Katamaran Richtung Sonnenuntergang

Bei uns im Da Silva Surfcamp liegt es uns besonders am Herzen Euch eine gute und unvergessliche Zeit zu bereiten. Euch die Kultur und den Spirit Portugals nahe zu bringen sowie Euch Orte zu zeigen, an die man so einfach nicht heran kommt, ist uns genauso wichtig, wie Euch das Surfen beizubringen.

Umso mehr freuen wir uns Euch ab sofort immer Donnerstags ein ganz besonderes Event anzubieten – den SUNSET BOAT TRIP.

Kostet Euren Urlaub so richtig aus und geht mit uns an Board! Der Katamaran legt ab am Hafen von Peniche und steuert Richtung Cabo Carvoerio – von dort habt Ihr einen atemberaubenden Ausblick auf die beliebten Berlengas Inseln.

Sobald hier geankert wird, kann der Spass auch schon beginnen. Was das ist? Das entscheidest Du allein. Chillen und die Sonne genießen mit dem Partner an Deck oder den Buddies. Springt ins Wasser, schnappt Euch die Schnorchel-Ausrüstung und taucht ein in die spannende Unterwasserwelt vor der Küste. Mit dem SUP könnt Ihr ebenfalls erkunden und im Anschluss Drinks und Snacks an Deck genießen.

Wir haben für alles gesorgt – im Mittelpunkt steht entspannte Ausgelassenheit und das Erlebnis für Euch als Gruppe.

Am Ende geht es über den blauen Atlantik Richtung Consolacao entlang der Küste zurück, vorbei am weltbekannten Surf Spot „Supertubos“ in den sicheren Hafen von Peniche.

Dauer des Trips sind 4 Stunden und mit 28 EUR pro Person seid Ihr dabei.

Ihr könnt den Sunset Boat Trip bei uns vorab buchen oder sprecht den Camp Manager direkt vor Ort zu Beginn Eures Aufenthaltes an.

Surfen Lernen als Erwachsener

Surfen ist in aller Munde und seit nun schon einigen Jahren populärer als je zuvor. Kein Wunder – haben doch viele große Marken den Trend rund um den lässigen Lifestyle für sich entdeckt und zu Nutzen gemacht.

Ergebnis ist, dass immer mehr Leute auch mal schauen wollen, was es mit dem Surfen nun so auf sich hat. Und mit „Leute“ meine ich hier jene jung-gebliebene Gruppe, die offen genug ist Neues zu lernen und auszuprobieren, vielleicht auch ein bisschen abenteuerlustig ist aber gegebenenfalls etwas steifer und rostiger in den Knochen ist. Okay, Letzteres ist zu dramatisch formuliert. Jene Gruppe, für die eine neue Sportart nicht mehr so einfach zu erlernen ist.

Das kann im Grunde auch schon jeder über 25 sein!

Beim Surfen sind mittlerweile alle Altersgruppen vertreten

Da gibt es das Kleinkind, das kaum laufen kann aber gerade schon von Papa oder Mama sanft in die erste Welle geschubst wird. Oder die frechen Groms, die mit ihrem Board die Wellen  rippen, als hätten sie ihr ganzes Leben noch nichts anderes gemacht – was wohl auch der Fall ist. Vor allem vertreten ist natürlich auch die Gruppe der Teenager und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 25, die den Surf-Lifestyle richtig ausleben und in vollen Zügen genießen.

Doch auch die etwas älteren Generationen lassen sich im Wasser nichts vormachen und zeigen so manchem Grom, wo der Hammer hängt.

Richtig gehört – auch die Älteren rippen! Vielen Surfern der Generation 35+ sieht man einfach an, dass Surfen seit Langem fester Bestandteil ihres Lebens ist. Wer das Glück hatte, am Meer aufzuwachsen, der konnte meist schon in jungen Jahren mit dem Surfen anfangen – wie eben die oben genannten Groms.

Der große Vorteil – als Kind erlernt man neue Bewegungsabläufe schnell und ist vor allem angstfrei – als Kind ist man meist etwas risikofreudiger und weniger ängstlich ist als im Erwachsenenalter. Zu Ängsten rund ums Surfen haben wir erst in unserem letzten Blog Post ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt – schau mal rein, wenn das ein Thema für Dich ist.

Wenn man nun aber als Erwachsener Städter mit Office-Job Surfen Lernen will, dann ist das um Einiges mühsamer aber dennoch in keinem Fall unmöglich.

Mit dem Surfen anzufangen, ist viel mehr als nur ein Sport. Es ist der Beginn einer Leidenschaft.

Ein Anfänger zu sein, kann tierisch ätzend sein! Für manche Menschen gibt es nichts Schlimmeres. Leider geht uns der Spaß am Lernen auf dem Weg zum Erwachsenen werden oft verloren!

Als Kind lernst du fast jeden Tag etwas Neues und das meist leicht und mit Begeisterung, so auch oft das Surfen.

Kinder haben oft keine Angst vorm Scheitern oder Versagen, ihr Körper ist wendiger und sie gehen unerschrocken in die Wellen, wie kleine Super-Heroes!

Also erwecke das Kind in Dir!

Wenn der Artikel bisher noch nicht ausreicht, Dich wirklich aus der Reserve zu locken Dein Surfcamp und Surfkurs zu buchen, dann habe ich hier noch ein paar Gründe als Extra-Motivator.

Harmonie

Wasser hat erwiesenermaßen eine beruhigende und harmonisierende Wirkung auf Körper und Geist. Hier fühlen wir uns geborgen und behütet.

Surfen ist zwar körperlich aber auch sehr entspannend – Du baust Stress ab und kannst deine Probleme vergessen.

Auf dem Wasser ist alles reduziert: du konzentrierst dich nur auf das Wesentliche, suchst den Horizont nach der perfekten Welle ab, atmest und spürst die Sonne auf Deiner Haut.

Nach Deinem Surf fühlst sich alles leichter an und Du sehnst dich regelrecht nach dem nächsten Mal.

Reisen

Hat Dich der Surf-Bug erstmal gepackt, steht Dir die Welt offen. Auf der Suche nach der perfekten Welle für Dich kommst Du an die tollsten Orte der Welt, lernst neue Leute und Sprachen kennen.

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Herausforderung

Wenn man nur das Nord- und Ostsee oder das Mittelmeer kennt, kann einen ein kraftvoller Atlantik beispielsweise ganz schön einschüchtern. Besonders, wenn man sich als Teil des Ozeans in ihm befindet, realisiert man erst dessen unbändige – und beängstigende Kraft und Energie. Der Ozean fordert einen immer wieder heraus. Sich ihm immer wieder gewachsen zu fühlen, ist die große Herausforderung beim Surfen und das ein Leben lang.

Diese Herausforderungen jedoch lassen Dich körperlich und mental wachsen und machen Dich stärker für die Aufgaben, die noch vor Dir liegen.

Innerer Reichtum & Energie

Surfen an sich ist sehr minimalistisch. Es braucht nur Dich und Dein Board. In Deinen Surfurlauben wirst Du oft spüren, dass Du nicht viel brauchst, um glücklich zu sein. Du erkennst, dass das was Du da draußen im Meer machst – das Spiel und der Tanz mit den Wellen, etwas so Magisches ist. Eine Erkenntnis und Energie, die Dir niemand nehmen kann und die Dich innerlich unendlich bereichern wird.

Die positive Energie vom Surfen wird in andere Bereiche Deines Lebens durchsickern und Dich zufriedener und glücklicher machen. Und diese Vibes sind wie Wellen – sie rollen unaufhaltsam rein. Diese Power geht von Dir selbst aus – mache sie Dir zu nutzen!

Ich hoffe jetzt bist Du wirklich begeistert und motiviert Deinen ersten Surfkurs zu buchen. Wir fassen zusammen:

  • Ja, es wird frustrierend sein.
  • Aber das ist es auch sowas von wert – und das ist ein Versprechen!
  • Lass Dich von der großen, weiten Surf-Welt da draußen nicht einschüchtern. Das Gute liegt so nah
    • Portugal, Spanien & Co bieten exzellente Surfspots und Surfcamps für Surf-Anfänger an

Viele Surfcamps haben den Trend der Ü30 Surfer erkannt und Ihre Angebote so angepasst, dass Ihr Euch nicht in einem Party-Zeltlager-Surfcamp wieder- sondern in guter Atmosphäre mit Gleichgesinnten einfindet.

So zum Beispiel auch im Da Silva Surfcamp in Portugal

Hier chillt Ihr im typisch portugiesischen Landhaus, umgeben von herrlicher Natur mit Blick auf den Atlantik. Es wird zusammen gesurft und am Abend gemeinsam gekocht und am Lagerfeuer gesessen. Das weitläufige Gelände bietet jedem Raum zum Rückzug.

Die Camp-Betreiber leben mit Ihren Kindern im Camp und so wird hier „Kids welcome“ groß geschrieben. Familien und Eltern mit Kinder fühlen sich hier ebenso wohl wie die Alleinreisende Surfanfangerin. Eine entspannte und bereichernde Mischung. Schau mal vorbei!

Also – was hält Dich jetzt noch ab? Aber Vorsicht, es verändert wahrscheinlich Dein Leben.

Besiege Deine Angst vorm Surfen

Die Angst vor dem Meer, dem Wasser oder dem Surfen an sich ist etwas ganz Natürliches. Allein aus dem Grund, dass Wasser ein uns fremdes Element ist, dass uns nun mal (Hand auf’s Herz) umbringen kann. Das ist jetzt etwas drastisch und auch nur semi-hilfreich für die Angst-Geplagten – sorry :)

Bottom Line: Blockaden, Angst und Panik rund ums Surfen und Surfen Lernen sind normal nur redet niemand darüber. Alle um Euch herum sprechen nur von den geilen Wellen, die sie hatten nicht aber von der Angst während eines längeren Hold-Downs oder heftigen Wipe-outs. Die Meisten, die dann laut lamentieren, sind die Jungs. Und das schüchtert die Mädels ein bzw. macht diese zu der Gruppe, die immer Angst hat.

Völliger Quatsch. Wir alle haben Angst. In unterschiedlichen Facetten zwar aber jeder kennt sie. Offen darüber zu reden und dazu zu stehen, ist bereits der erste Punkt, wie man lernt damit umzugehen.

Kenne Deine Angst. Kenne Deine Limits.

Angst ist immer auch etwas Gutes, denn sie schützt uns. Die Natur hat sich schließlich etwas dabei gedacht und Angst bekommst Du, wenn Du in einer Situation bist, in der Du ggf. (noch) unsicher bist. Beim Surfen ist es enorm wichtig seine eigenen Grenzen zu kennen und diese zu respektieren. Es ist Dir zu groß? Dann paddel nicht raus, wenn Du Dir nicht voll vertraust für solche Bedingungen ready zu sein. Sich aus seiner Komfortzone zu bewegen ist etwas anderes, als leichtsinnig zu sein.

Oft ist es auch eine Mischung aus verschiedenen Ängsten – Angst vor großen Wellen, vor Verletzungen, Angst davor nicht gut genug zu sein oder nicht hübsch und fit genug in Deiner Surfwear auszusehen. Diese Unsicherheiten können einen derart übermannen, dass man sich schnell Ausreden einfallen lässt, um nicht zu surfen:

  • Die Bedingungen sind gar nicht so gut
  • Ich bin heute müde
  • Ich habe mir gestern die Schulter verletzt
  • Ich gehe später

Wenn Du erst einmal gefangen bist im Ausreden-Karussell wird aus Deinem heiß-ersehnten Surfkurs oder Surfurlaub ganz schnell ein langweiliger Strandurlaub mit einer extra Portion Frust – denn all diese befeuerten Negativstimmen lassen Deinen Selbstwert ganz schnell schrumpfen. Denn es sind genau diese Stimmen, die Dich davon abhalte eine bessere SurferIn zu werden .

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Umso wichtiger also, dass Du Tools an die Hand bekommst, die Dir helfen Deine Angst und Unsicherheiten in den Griff zu bekommen. Never forget: du willst schließlich auf’s Brett!

1 Analysiere Deine Angst

Einer von zwei Punkten, die wir schon angesprochen haben. Manchmal sind Ängste diffus. Nimm Dir Zeit genau darüber nachzudenken, was es ist, was Dir Angst macht. Find klare Worte. Schaue Dir diese Angst genau an und dann schicke sie einfach in die Wüste. Je genauer Du weisst, was es ist, umso eher kannst Du daran arbeiten die Angst in einen positiven Glaubenssatz umzuwandeln.

Oft ist zum Beispiel die Wurzel aller Ängste beim Surfen, die Angst es nicht zu koennen oder es nicht lernen zu können (zu schwach, zu dick, zu selten im Wasser, zu unfit). Probleme loest man, wenn sie da sind. Nicht, wenn man sie am Horizon sieht. Die Angst es nicht zu koennen, lässt sich nur auflösen, wenn Du damit beginnst es zu lernen – egal wo Du stehst. Wenn das im Mittelpunkt steht, fällt alles andere von allein in sich zusammen.

2 Rede ueber Deine Angst

Teil der Analyse aus Punkt 1 ist das mentale strukturierte Formulieren (sei ganz ehrlich) und am Ende auch das offene Wort. Sich dann bezüglich Ängsten offen mitzuteilen und auszutauschen, gibt Selbstvertrauen und lässt Dich schnell erkennen: Du bist nicht allein. Ein Domino-Effekt setzt hier ein – sobald einmal eine unangenehme Sache angesprochen worden ist, motiviert es andere ebenfalls mitzureden. Der Austausch zeigt Dir dann Mittel und Wege wie andere mit ihrer Angst umgehen oder wie sie diese vielleicht auch überwinden konnten.

3 Wissen ist Macht

Unwissenheit ist der Angst liebstes Futter. Warum? Deine Negativstimmen im Kopf bekommen somit eine große Plattform all Deine Fragen zu beantworten. Sicherheit beim Surfen ist absolute Prio. (Lies‘ dazu auch in einem unserer letzten Blog Posts.) Dazu gehört es, dass Du weisst, wie Du Dich im Wasser zu bestimmten Bedingungen verhalten musst, Du musst wissen, wie Du Dein Board handlest oder was Du wissen solltest, wenn Du an einem neuen Spot bist. All das lernst Du in einer guten Surfschule oder beim Surfen Lernen in einem Surfcamp.

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Tausche Dich auch hier mit anderen aus und stelle offen Fragen. Am besten ist es immer von den Locals zu erfahren, was wichtig und zu beachten ist. Im Prozess selbst, merkst Du dann, dass je mehr Du weißt Du Dich sicherer fühlst.

4 Körperliche Fitness macht Dich mental stark

Paddeln macht müde und ist, vor allem wenn ungeübt, noch anstrengender. Kommt nun noch eine stärkere Strömung oder ein hereinrollendes Set am Horizont hinzu willst Du Dich darauf verlassen können, dass Du den Turbo einlegen kannst, um schnell vom Fleck zu kommen. Surfen macht genau dann Angst, wenn man sich der Kraft des Ozeans ausgesetzt fühlt. Deine körperliche Fitness ist ausschlaggebend dafür, wie sicher Du Dich im Wasser wirklich fühlst: eine schlechte Ausdauer bringt Dich schnell ausser Atem und unter Wasser zu sein, wird somit noch anstrengender oder kann zu Panik führen.

Zeit, die Du in Deine Fitness investierst, ist niemals verloren. Vor einem Surftrip solltest Du unbedingt an Deiner Ausdauer, Core- und Rückenmuskulatur arbeiten.

5 Der stete Tropfen killt die Angst

Übung, Übung und noch mehr Übung. Eigentlich das Schlüsselwort für diesen Post. Alle bereits genannten Punkte münden hier. Je mehr Du im Wasser bist, je mehr Wellen Du surfst oder nicht surfst und je öfter Du verschiedensten Bedingungen ausgesetzt bist, umso kleiner werden Deine Ängste. Schritt für Schritt in einem Prozess. Mit Erfahrung kommt Wissen, kommt Fitness kommt Selbstvertrauen. Wie Du in Deinem ersten Sommer Surfen oder Surfkurs über das Surfen denkst oder aufs Meer schaus, ist komplett anders im Jahr darauf oder fast forward in drei Jahren. Das Gute ist: wenn Dich der Stoke nach Deiner ersten Welle erstmal hat, wirst Du ihn so schnell nicht mehr los. Kurzum: Du hast viel Zeit Deine Ängste zu erkennen und daran zu arbeiten sie zu minimieren.

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6 Eine ruhige Atmung hemmt die Angst

Yoga gilt als eine der besten Mind-Body Methoden, die das Surfen komplementieren. Yoga hilft Dir Muskulatur und Balance aufzubauen, Dein Körpergefühl zu verbessern und vor allem mit Deiner Atmung zu arbeiten und wirkungsvolle Effekte zu spüren. Eine tiefe Bauchatmung wirkt schnell beruhigend und bringt Dich zurück in den Moment – das ist gold wert, wenn einen die Angst im Wasser überkommt.

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Regelmäßige Atemübungen erweitern Dein Lungenvolumen und sorgen für Entspannung. Hilfreich, wenn man unter Wasser ist.

7 Nimm‘ das Surfen nicht zu ernst

Zu guter Letzt wirklich ein Tipp in eigener Sache. Erinnere Dich daran, warum Du gern Surfen lernen möchtest oder warum Du damit begonnen hast. Das sollte immer im Vordergrund stehen – nicht das hippe (oft viel zu kleine) Board, der schicke Bikini oder generelle Lifestyle, der uns verkauft wird. Es ist das unbezahlbare Gefühl über das Wasser zu gleiten. Diese ehrliche und echte Verbindung mit der Natur. Profis werden wohl die meisten von uns nicht :) Was spielt es dann für eine Rolle, welchem Stress Du Dich aussetzt darüber wie gut oder schlecht Du (noch) bist. Keine! Dein Spaß steht an erster Stelle – beginne mit einem Lächeln im Line-Up und mach Dir bewusst: alle mit Dir da draussen waren irgendwie einmal oder sind am selben Punkt wie Du auch.

Surfen mit Freunden, Gleichgesinnten oder in Gruppen ist sicherlich die beste Methode um viele Deiner Surf-Ängste in den Griff zu bekommen. Surfen an einem neuen Spot wird so ganz easy. Du kannst Dich austauschen, bist nicht allein und bekommst viele Tipps mit auf den Weg. Lass‘ Deine Angst nicht bestimmen, ob Du mit dem Surfen Lernen anfängst oder nicht und buche noch heute Dein Surfcamp! Wie wäre es zum Beispiel mit Portugal im Frühjahr?

Wie Du Deine Surflust im Winter kontrollieren kannst

Die einen nutzen den Winter um sich nach dem europäischen Surf-Sommer in tropische Gefilde zu verziehen, um die Vorzüge warmen Wassers zu genießen. Oder auch Endless Summer genannt.

Dafür benötigt man neben Geld vor allem Zeit – eh man mal am anderen Ende der Welt angekommen ist, ist mindestens ein Tag verschenkt. Das sind zwei Tage mit An-und Abreise. Der Jetlag macht einem auch gut 5 Tage madig oder zumindest schwer. Dann bist gerade so richtig in der Hitze und im Rhythmus angekommen und schon heisst es meistens wieder Sachen packen.

Und somit bleibt dem großen Rest von das schöne Europa. Auch hier gibt es zahlreiche Spots und Wellen, die im Winter hervorragend laufen – Frankreich, Portugal und Spanien locken dann mit endlosen, menschenleeren Stränden und Line-Ups.

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Der Haken: Der Wellenspaß im Winter gleicht einem aufregenden Poker-Game. Wetter und Swell sind unbeständig und schwer vorhersehbar. So kann man in den Honigtopf greifen und milde Temperaturen, Off-Shore und perfekte Wellen vorfinden – oder mit drei Decken vorm Ofen den Sturm des Jahrhunderts abwarten.

Also heißt es warten bis zum kommenden Frühjahr oder Sommer. Diese lange Zeit des Wartens kann unerträglich werden und so haben wir ein paar Tipps zur Überbrückung zusammengetragen.

Surf Movies

Es wird melancholisch. Sich tagein-tagaus Surf-Filme zu geben, kann einem auch wie der Dolch in der Brust vorkommen. Aber, es macht vor allem warme Gedanken und hält den Stoke Deines letzten Surfurlaubs frisch. Das beste an Surf-Filmen ist jedoch ein ganz anderer Fakt – Lernmaterial. Den Profis beim Surfen in den unterschiedlichsten Wellen zuzusehen, gibt Dir die Möglichkeit inspiriert zu werden in Sachen Style, Technik & Equipment. Nicht zu vergessen, die ganzen tollen Orte & Spots, die es zu sehen und vielleicht dann in Zukunft zu erkunden gilt.

Am besten in Gemeinschaft schauen auf der Couch, oder bei Screenings neuer Filme im Kino oder auf Events, wie der Surf Film Nacht.

Schwimmen gehen & Surf Training

Das beste, was Du tun kannst, ist Dich den Winter über fit zu halten und es nicht zu Fitness-Lücken kommen zu lassen, die Du dann direkt spüren und bereuen wirst im ersten Surfurlaub des Jahres – eh Du in etwa an das Level vom Vorjahr anschliesst, ist Dein Urlaub vorbei. Also heißt es – geh schwimmen, halte die Mobilität und Kraft in Schultern, Brust und Rücken aufrecht. Suche Dir ein Surf Training in Deiner Stadt und schule gezielt Agilität und Kraft, die Du beim Surfen benötigst. Ein solches Angebot gibt es mittlerweile in vielen deutschen Großstädten. Das Tolle daran – man trifft neue, potentielle Surd-Buddies und kann sich austauschen.

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Für den besonderen Kick – schnappe Dir Dein Board, Dein Wetsuit und gehe auf dem nächstgelegenen See oder Fluss auf eine Paddel-Runde.

Der Klassiker ist und bleibt aber: Trocken-Pop-Ups. Jeden Tag.

Das Balance Board

Das Balance hat eine Renaissance erfahren. Bekannt ist es aus dem Funktionstraining und ist gemacht, um seine Sekundär-Muskulatur zu stärken – das ist die Muskulatur, die tiefer sitzt und Stabilität gibt. Natuerlich auch hier zum Balance trainieren, denn seinen Koerper zu balancieren, stärkt diese Art der Muskulatur. Und davon profitiert Dein Core auch beim Surfen. Balance auf der Welle ist essentiell für Deinen Fortschritt und so tummeln sich am Markt viele verschiedene Anbieter, die spezielle Surf-Balance Boards herstellen. Mit diesen Boards lässt sich die Wellenbewegung noch besser imitieren und Du bekommst noch mehr das Gefühl zu surfen.

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Das Surfen erfordert drei verschiedene Arten von Gleichgewicht, die alle bei dem Trainieren mit einem Balance Board geschult werden.

Dynamisches Gleichgewicht: Dies ist dein Gleichgewicht in Bewegung und wird beim Surfen besonders gefordert.

Vorübergehendes Gleichgewicht: Dieses Gleichgewicht ist für den Bewegungsfluss bzw. deinen Flow wichtig.

Vorausschauendes Gleichgewicht: Es hilft dir, deinen Körper vorausschauend auf die entsprechenden Surf-Bewegungen vorzubereiten.

Durch die wackelige Fläche, auf die du dich stellst, muss deine Muskulatur während des gesamten Trainings diese Instabilität ausgleichen. Als weiteren Nebeneffekt verbesserst du auch deine Koordination und Reaktionsfähigkeit, da du beim Training extrem aufmerksam sein musst.

Skaten & Longboarden

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Okay, das Longboarden & Skaten ist im Winter natürlich auch nicht immer leicht – mt Nässe, Schnee und Glätte wird einem hier auch ein Stich durch die Rechnung gemacht. Doch gehen wir mal vom Idealzustand eines klaren Wintertages aus – die Sonne scheint und Du willst Dich draußen bewegen. Schnapp Dir Dein/ein Longboard und gehe ein bisschen rollen. Vielleicht kannst Du sogar versuchen das Board in Deine täglichen (trockenen) Wege zu integrieren. Die Vorteile sind identisch zu denen des Trainings auf dem Balance Board – nur, dass Du hier noch etwas für Deine Ausdauer und Beinmuskulatur tust.

Dein Surfplan

Denke fest über alles nach, was Du aus Deiner letzten Surf Saison mitgenommen hast. Gutes und Schlechtes: was lief gut, worin hast Du Dich verbessert, was hat Spass gemacht und woran merkst Du, musst Du arbeiten. Welche Tipps hast Du bekommen und, was findest Du bei anderen Surfern gut? Wichtig ist es hierbei die Balance zu finden aus realistischen Zielen und dem Wunsch, wo Du als Surfer mal hin willst. Surfen macht Spaß und deswegen machen wir es. Aber es macht nur Spass, weil wir besser werden und das ist harte Arbeit. Mit einer klaren Struktur im Kopf und einer reflektierten Sichtweise auf Deine Skills wirst Du noch mehr aus Deinem nächsten Surfurlaub holen können.

Jetzt Surfcamp & Surfurlaub buchen

Damit alle Punkte von oben auch so richtig Wirksamkeit zeigen, solltest Du Dich vor allem direkt jetzt damit beschäftigen, wo es im kommenden Jahr hingehen soll. Surf Stay, Surf House oder Surf Camp – viele Anbieter locken zum Jahresende nochmal mit Rabatten für Frühbucher. Und die lohnen sich oft so richtig.

Das Da Silva Surfcamp Portugal zum Beispiel bietet Euch noch bis 31.12. 15% auf Eure Buchung ab 1 einer Woche.

Wir wünschen Euch auf jeden Fall einen tollen Winter mit viel Vorfreude auf den nächsten Surftrip!

Surf Safety – 4 Grundregeln für Surfanfänger

Hat man es erst einmal richtig gelernt, ist Surfen die aufregendste, befriedigendste und vor allem entspannteste Sache, die man sich vorstellen kann. Wir können an nichts denken, was dem Gefühl nahe kommt ein Wellen-Set am Horizont heranrollen zu sehen, sich richtig zu positionieren, die Welle anzupaddeln und sie schließlich von Anfang bis Ende abzusurfen. Safety first, ist klar.

Wenn Du gerade noch vor hast Deine ersten Schritte in Richtung Wellenreiten Lernen zu machen, dann sei gespannt, was bei dieser tollen Erfahrung alles auf Dich zu kommt.

Aber bevor es überhaupt erstmal los geht, ist es wichtig, dass Du lernst den Ozean zu respektieren. Glaubt man den Studien, dann ist Surfen im Grunde kein gar nicht so gefährlicher Sport:

Pro 1.000 Tagen im Wasser verletzt sich ein Surfer nur etwa 2,2 Mal.

Aber es ist wichtig die Risiken zu kennen und sie entsprechend zu minimieren. Eine gute Mischung aus gesundem Menschenverstand, guter Surfausrüstung und ein paar grundlegende Sicherheits-Tipps werden Dir helfen die typischen Stolperfallen beim Surfen Lernen zu umgehen. Eine gute Surfschule oder Surfcamp hilft Dir dabei das Wellenreiten sicher zu lernen – ohne dabei Dich selbst oder Deine Mitsurfer zu verletzen.

Diese 4 elementaren Surf-Sicherheits-Tipps solltest Du immer beachten:

1. Schütze Dich selbst und die Mitsurfer im Line-Up

Sieh besonders einer Tatsache ins Auge: Du wirst fallen. Noch kein Meister ist vom Himmel gefallen und so solltest Du Dich darauf einstellen, dass Du in den verschiedensten Arten vom Surfboard fallen wirst. All das ist Teil Deiner Lernkurve und wir alle waren an diesem Punkt. So wenig Du kontrollieren kannst WANN oder WIE OFT Du vom Brett gehst umso mehr kannst Du jedoch das WIE kontrollieren.

Oberste Priorität soll es immer sein erst Deinen Kopf zu schützen. Du weisst nicht was unter Dir ist und ob es tief genug ist und so sollte Deine erste Bewegung beim Sturz sein Deine Arme schützend über den Kopf zu bringen. Die Hauptgefahren sind Dein eigenes Board, der Seegrund sowie Steine/Riff und andere Surfer.

Besonders aufpassen musst Du in flachem Wasser, da sich hier die meisten anderen Surf-Beginner aufhalten.

Der zweite wichtige Punkt ist die Kontrolle über Dein Surfbrett. Habe immer eine Leash dran und versuche das Board in jeder Situation zu halten. Ein Fehler, den sehr viele Surf-Anfänger machen, ist es beim ins Wassergehen das Brett nicht seitlich von sich zu tragen. So bricht man sich die Nase! Kommt eine Welle oder ein Windstoß schlägt das Brett hoch und einem direkt ins Gesicht – Surfurlaub vorbei.

2. Bringe eine gewisse Grund-Fitness mit

Surfen fordert Dich körperlich heraus. Du benötigst eine starke Brustmuskulatur um Dich hoch zu pushen und aufs Brett zu kommen. Der Take-Off an sich ist eine komplexe Bewegung, die schnell erfolgen muss und viel Übung und Fitness braucht. Einen starken Rücken und starke Arme sind zum Paddeln unabdingbar und eine gute Ausdauer brauchst Du um nach jeder Welle oder jedem Versuch zurück zu paddeln – gegen die Wellen und Strömung. Surfen ist nichts für Nichtschwimmer! Das muss man zu Beginn viel tun und auch ist es enorm wichtig für Dein Selbstbewusstsein im Wasser.

Du musst kein Top-Athlet sein, um Surfen zu lernen. Aber Du solltest es Dir vornehmen und anfangen fitter zu werden. Du wirst sehen, es bringt Dich garantiert schnell weiter beim Surfen.

3. Plane wo Du rein und raus gehst

Das klingt jetzt erstmal völlig banal. Geradeaus – denkst Du. Das ist jedoch nicht wirklich richtig und umso wichtiger ist es, dass Du Dir zu Beginn (vor allem, wenn Du an einem neuen Spot bist) Zeit nimmst zu beobachten, wo die anderen Surfer ins Wasser gehen und wo sie wieder raus gehen. Das kann nämlich voneinander abweichen. Mit Deiner Gruppe im Surfcamp bleibst Du zusammen und der Coach zeigt Euch wo es hingeht und hat Euch im Auge. Wenn Du aber dann entscheidest es mal auf eigene Faust zu versuchen, denke daran!

Bei vielen Stränden und Spots ist es eindeutig. Andere dagegen haben Besonderheiten: bestimmte Strömungen, große, markante Steine unter Wasser oder Gezeitenbewegungen, die man beachten und kennen muss. Suche Dir diese Einstiegs- und Exit Punkte und halte Dich daran. Zur Not fragst Du local Surfer um Dich herum.

Beachte ebenfalls, ob es Warnschilder oder Flaggen am Strand gibt, die auf bestimmte Bedingungen oder Gefahren hinweisen.

4. Kenn die Surf Etiquette

Diesen Punkt wollen wir gar nicht so weit ausholen. Lies Dir gern nochmal unseren Blog Post dazu durch. Teil dieser 12 Surfregeln, auch Surf Etikette genannt, sind auch Hinweise dazu, wie Du ins Line-Up paddelst und wie Du Dich beim Paddeln verhalten solltest – vor allem um Dich und andere nicht zu verletzen.

Das war jetzt short & sweet! Denke immer daran, dass Du zum Surfen Lernen so viel wie es nur geht aus Deinem Surfurlaub holen willst. Deine Gesundheit oder Sicherheit deswegen zu riskieren, kann also fatal sein und im schlimmsten Fall mit Verletzung und Surf-Stopp enden. Wie immer – all das klingt nach sehr viel, wenn man erst beginnt. Aber Du bekommst das hin. Deine Surflehrer werden Dir dabei zur Seite stehen.

Dein 1:1 Guide – die richtige Surfschule finden

Sobald man sich entschlossen hat seinen Urlaub dem Surfen zu widmen, befindet sich jeder im selben Dilemma – wie finde ich die richtige Surfschule fuer mich, wenn ich Wellenreiten lernen will. Surfen ist innerhalb der letzten Jahre immer beliebter geworden und das sieht man auch an der Auswahl der unzählig vielen Surfschulen und Surfcamps, die es mittlerweile zum Beispiel entlang der portugiesischen Küste gibt. Die vielen Surfspots machen es möglich sowohl gute Angebote für Anfänger als für fortgeschrittene Surfer bereit zu stellen. Tendenz: steigend!

Es gibt also eine Vielzahl an Spots und Schulen zwischen denen Du wählen kannst. Da wird es zur Herausforderung die richtige Surfschule fuer Dich zu finden – ein Surfcamp, wo Du Dich wohl fühlst und wo Du Vertrauen haben kannst, dass man Dir das Surfen richtig und umfassend vermittelt.

Wir greifen Dir hier unter die Arme und haben Dir ein paar Charakteristika zusammengestellt, die Dir als Checkliste bei der Wahl des richtigen Surfcamps helfen. Los geht’s!

Unterkunft

Im Idealfall findest Du direkt eine Surfschule, die auch eine eigene angeschlossene Unterkunft anbietet oder vermittelt. Im Grunde also auch als ein Surfcamp fungiert. Als Surf-Anfänger in ein Surfcamp zu gehen, bietet Dir viele Vorteile. Einige haben wir hier auch schonmal beschrieben. Ganz oben auf der Liste steht die komplette 360 Grad Surferfahrung – im und ausserhalb des Wassers.

Du triffst Gleichgesinnte und kannst Dich austauschen. Vor allem, wenn Du allein unterwegs sein solltest, ist das eine super Gelegenheit Anschluss zu finden. Oft sind Unterkünfte solcher Art auch günstiger als die Surfschule mit Unterricht und eine Unterkunft separat zu buchen.

Ratings auf Tripadvisor, Google & Co.

Eine tolle Website mit guten Beschreibungen zur Surfschule und dem Surfcamp sind hilfreich, um vergleichen zu können, wo es Dir gefallen könnte. Das ist jedoch immer ein wenig einseitig. Hole Dir weitere Meinungen ein und stöbere mal bei Tripadvisor und Google Reviews und schaue, was andere Gäste so fuer Eindrücke haben. Es handelt sich dabei um neutrale Bewertungsplattformen, die extra dazu dienen Kunden ein so neutrales Bild zu bekommen, wie nur möglich. Leute, die etwas zu meckern haben, gibt es immer. Doch wie sieht das im Verhältnis zu positiven Bewertungen aus? So wirst Du schneller eine Wahl der richtigen Surfschule treffen können.

Material

Gutes und intaktes Surfmaterial ist das A&O um Wellenreiten zu lernen, sich zu verbessern und vor allem, wenn man eine Surfschule oder ein Surfcamp ist. Die Surfboards für alle Könnerstufen sollten in gutem bis sehr gutem Zustand sein und keine Mangel aufweisen. Auch sollte das Material regelmäßig neu beschaffen/ausgetauscht werden.

In Portugal, wo das Wasser schon recht frisch werden kann, gilt das vor allem auch für die Neoprenanzüge, die Dir vom Surfcamp und der Surfschule gegeben werden. Wenn Du eine Surfschule gefunden hast, die Du gern besuchen möchtest – zögere nicht und frage einfach vorab nach dem Material.

Qualifizierte Surflehrer & Zertifikate

In Portugal ist es Voraussetzung offiziell zertifiziert zu sein, um Surfen unterrichten zu dürfen. Bis vor Kurzem war das noch die ISA, bei der sich Surfer als Lehrer zertifizieren lassen konnten. Nun ist es zusätzlich auch die FPS – die portugiesische Surf Federation. Auszeichnungen der ISA und der FPS sprechen für die einheitliche Qualität der Lehrer. Darauf solltest Du unbedingt achten, denn in einem großen Markt befinden sich oft schwarze Schafe ohne Dokument und nicht jeder ist gleich gut geeignet Surflehrer zu sein.

Es erfordert viel Erfahrung im Wasser und Kenntnis über das Meer, Wellen und Strömungen. Auch spricht es immer fuer eine Surfschule mit lokalen Guides zu arbeiten – sie kennen die Wellen und Spots am besten. Ein guter Lehrer weicht Dir nicht von der Seite, unterstützt Dich, freut sich mit Dir und teilt Deine Frustration.

Stammgäste

Das ist ein bisschen auch wie einer unserer ersten Punkte „Rezensionen“. Ebenso wie Feedback von ehemaligen Gästen sind wiederkehrende Gäste ein ebenso gutes, fast noch besseres Merkmal für ein tolles Surfcamp. Diese Gäste hinterlassen zum Beispiel gute Rezensionen und Du kannst Dich darauf verlassen, dass sie aus dem Herzen sprechen – finde heraus, aus welchem Grund einige immer wieder kommen.

Teilst Du deren Motivation oder findest Du Dich darin gar nicht wieder? Perfekt – einfacher kann einem seine Entscheidung nicht gemacht werden. Leute, die immer wieder in ein Surfcamp zurueck kehren, fühlen sich dort wohl, aufgehoben und vor allem gut betreut. Das willst Du auch!

Lage

Location ist key! Eine gute Lage fuer Surfschule und Surfcamp ist für die meisten einer der wichtigsten Faktoren für die Entscheidung wohin es gehen soll. Auch hier spielt es eine wichtige Rolle, was Dir wichtig ist: Nähe zu Nachtleben, Bars und Restaurants, direkt am Strand oder lieber etwas ruhiger aber nicht zu weit entfernt von allem. Im Besonderen sollte es bei der Location aber um eines gehen – das Surfen. Gibt es eine lokale Surf Community, triffst Du auf andere Surfer und gibt es die meiste Zeit im Jahr gute Wellen- und Wetterbedingungen? Recherchiere was die Gegend in Bezug auf den Surf ausmacht und triff Deine Entscheidung.

Pakete

Wie oben schon erwähnt, kommst Du meist günstiger weg, wenn Du anstatt Surfschule + Unterkunft ein Surfcamp buchst bzw. eine Surfschule findest, die auch eine eigene Unterkunft für Gäste anbietet. Denn der Pluspunkt ist hier der Preis und das Rundum-Sorglos-Gefühl: Unterkunft, Surfkurs, Material, Frühstück und Mahlzeiten in einem Paketpreis abgehakt. Auch kannst Du so zwischen verschiedenen Angeboten besser vergleichen und sparst Dir lästige Rechnerei.

Eine Woche im Surfcamp in Portugal mit Kurs, Spot-Transport, Frühstück und BBQ Abenden bekommst Du so zum Beispiel schon ab 340 Euro.

Da hast nun ein paar gute Tipps und Hinweise mit an der Hand, wenn es darum geht für Deinen bevorstehenden Surfurlaub noch die richtige Surfschule oder das passende Surfcamp zu finden. Wir wünschen Dir jetzt schon mal viel Spaß im Wasser beim Wellenreiten Lernen.

Hang Loose

7 Gründe Wellenreiten im Surfcamp zu lernen

Wenn Du Dich dazu entschlossen hast Wellenreiten zu lernen, Dich aber nicht direkt allein in die Wellen stuerzen moechtest und Du immer gern Reisefreunde triffst, dann ist ein Surfcamp zum Surfen Lernen der beste Ort fuer Dich.

Surfen ist seit ein paar Jahren ziemlich angesagt – nicht verwunderlich wo diese Sportart in den Wellen nicht nur einen verdammt coolen Lifestyle versprueht, sondern all das auch an mitunter den schoensten Plaetzen dieser Welt stattfindet. Dein Aktivurlaub laesst also hervorragend mit Entspannung an herrlichen Sandstraenden in toller Umgebung verbinden. Hier kommen 7 unserer ultimativen Gruende, warum Du Deinen naechsten Urlaub im Surfcamp machen solltest:

Grund 1: Wellen, Wellen & Wellen

Im Surfcamp dreht sich alles um das feuchte Element aus dem Surfertraeume gemacht sind. Wenn Du das Salz auf Deiner Haut und die Brise in den Haaren liebst, wenn Du eine kleine Nixe bist, ein Soulsourfer oder einer werden moechtest und, wenn Wasser Dein Element ist, dann ist es jetzt an der Zeit Dich auf’s Brett zu schwingen und Wellenreiten zu lernen – der perfekt Ort zum Start ist schlicht ein Surfcamp.

Hier verbringst Du viel Zeit in und am Wasser, Du hast die Moeglichkeit mehrere Sessions am Tag zu machen. Hier lernst Du alles rund um Wasser, Wellen und Surfen.

Grund 2: Du hast eine große Auswahl an Boards

Surfcamps sind immer mit einer großen Auswahl an verschiedenen Surfbrettern ausgestattet – der Himmel auf Erden fuer alle Wellenreiter und die, die es noch werden wollen.

Du musst nicht staendig neu leihen, sondern kannst einfach entscheiden, wie Du magst, experimentieren und Dich ausprobieren. Ein pro fuer alle fortgeschritteneren Surfer ein neues Brett zu finden. Ideal fuer Beginner im Surfen, denn so kannst Du ohne Stress verschiedene Boards ausprobieren und herausfinden, womit Du am besten zurecht kommst. Die meisten Surfcamps haben eine eigene, riesige Boardgarage oder eine Surfschule, die eine riesige Selektion an Boards fuer Dich bereitstellt. Das beste – im Preis inklusive!

Grund 3: Surfunterricht bringt jedem etwas

Egal, ob du gerade erst frisch auf dem Brett bist und einen Surfkurs fuer Anfaenger machst oder Du schon Surferfahrung und Skills hast und einen fortgeschrittenen Kurs bzw. Surf Guiding machst. Surfen ist schwer zu lernen, sehr komplex und bedarf unglaublich viel Input und Uebung. Sich gemaess seinem Level zu verbessern, braucht also einen Lehrer oder Coach.

Besonders, wenn man an einem neuen Spot ist, muss man sich erstmal zurechtfinden, bevor es so richtig los geht. Bist Du aber im Surfcamp kannst du dich sofort ins Abenteuer stürzen, denn für Surfunterricht oder Surf-Guiding ist gesorgt, und der Transport zu den Surfstränden und Surfspots ist inklusive.

Die Gruppen werden gemaess der verschiedenen Level aufgeteilt, sodass auch jeder die Wellen bekommt, die er sich wünscht, und innerhalb kurzer Zeit große Fortschritte machen kann. Gleichzeitig wirst du an die schönsten Strände gebracht und entdeckst sicher noch einige geheime Buchten.

Grund 4: Du triffst Gleichgesinnte

Bekanntschaften, die aus dem Surfen entstehen, werden schnell zu guten Freundschaften. Hat man sich schliesslich durch die gemeinsame Leidenschaft kennengelernt. Beim Urlaub machen, geht es ja nicht nur um die tollen Orte, die man bereist hat, sondern vor allem doch um die Leute, die man getroffen hat. Beim Wellenreiten in einem Surfcamp kannst du davon ausgehen, dass du von Gleichgesinnten umgeben bist, die alle dasselbe wollen: im Wasser sein und eine gute Zeit haben.

Am Ende werdet ihr nicht nur Wellen, sondern auch gemeinsame Erinnerungen teilen. Hier sind schon Reisefreundschaften fürs Leben und Beziehungen entstanden. Egal ob du allein reist oder mit Freunden unterwegs bist, Anschluss findest du hier auf jeden Fall.

Grund 6: Du sparst Geld

Das ist natuerlich immer davon abhaengig, was Deine Ansprueche sind und Dein Budget hergibt. Nach oben ist immer Platz – auch bei Surfcamps gibt es mittlerweile glamouroese Luxusalternativen. Vor allem, wenn es sich um tropische Destinationen, wie die Malediven oder die Mentawis handelt. Das mal beiseite! Wenn du also vielleicht nicht vermutest – Surfcamps sind nicht so teuer und ein Aufenthalt passt meist auch in ein knappes Reisebudget. Meistens gibt es Mehrbettzimmer als Option für kleines Geld oder Paketpreise, bei denen der Grossteil inklusive ist. So hast du, außer den Kosten für das Camp, kaum noch andere Urlaubsausgaben. Und es muss ja nicht gleich zum Surfen nach Asien oder Suedamerika gehen. Fluege in Surfcamps in Europa sind wesentlich guenstiger. So ist zum Beispiel 1 Woche Surfcamp in Portugal im Da Silva Surfcamp schon fuer 340 EUR zu haben – im Mehrbettzimmer, mit Fruehstueck, 2 BBQs und Surfunterricht sowie Material. Du willst buchen? Na dann mal los!

Grund 6: Wie bei Mutti

Einfach mal um nichts kuemmern. Das klingt nach Pauschalreise oder aber eben nach Deinem wohlverdienten Urlaub. Und dafuer muss es nicht gleich ins All-inclusive Hotel gehen. Auch bei Deinem heiss ersehnten Aktivurlaub kannst Du mal getrost die Beine hochlegen, wenn Du Dich zum Surfen Lernen in ein Surfcamp einbuchst. Der Vorteil ist wirklich, dass Du Dir ueber nichts gross Gedanken machen musst, denn es ist fuer alles gesorgt.

Es gibt Essen, Du wirst ueberall hin gebracht/gefahren, Dir wird berichtet, was der Surf Forecast sagt, der entsprechend beste Spot gewaehlt, Du bekommst Boards, Wax, es gibt Entertainment, Drinks, man kann oft Yoga machen und Massgen buchen und an vielen anderen organisierten Aktivitaeten teilnehmen.

Grund 7: unvergessliche Momente garantiert aus erster Hand

Surfcamp-Besitzer haben langjaehrige Erfahrung, mit dem was sie tun, sind selber leidenschaftliche Surfer, oft Einheimische und kennen die Gegend mit allen Spots und Aktivitaeten in- und auswaendig. Sie leben ihren Ort und die Kultur, um ihn herum und wollen Dir dieses besondere Gefuehl, diese Liebe vermitteln.

Davon wirst du profitieren und an Orte kommen, die du sonst vielleicht nie entdeckt hättest und unvergessliche Momente erleben, die du nie wieder vergisst.

Daniel vom Da Silva Surfcamp zum Beispiel vermittelt seinen Gaesten, wie kein Anderer, den „Portuguese Spirit of Surfing“, wie er es nennt. Portugal mit allen seinen Facetten und Geschmaeckern kennenzulernen, ist in diesem Surfcamp Teil der Agenda. Die Locals laufen ein und aus, gesellen sich unter die Gaeste, singen Fado, es wird gemeinsam gelacht, Wein getrunken und beste local cuisine geschmaust. Bei Sonnenaufgang geht’s an leere Spots und zum Sonnenuntergang wird mit einem kuehlen Bier in der Hand in einer populaeren local Bar auf’s Meer getraeumt. Bester Urlaub und Wellenreiten gelernt: CHECK!

Die Surf-Etikette – Regeln für’s Wellenreiten

Wenn Du gerade mit dem Wellenreiten startest, hast Du zu Beginn einen Haufen anderer Sorgen, als Dich um Verhaltensregeln beim Surfen zu scheren. Fair enough. Ganz am Anfang ist das auch noch toleriert von den Mitsurfern um Dich herum. Allerdings hält diese Art Surfwelpenschutz im Line-Up nicht sehr lang an und Du wirst schnell merken: okay! Es scheint da draussen Regeln zu geben. Diese Regeln, so wirst Du ebenfalls bald verstehen lernen, existieren aus zweierlei Gruenden:

  1. Zu Deiner eigenen Sicherheit und die der anderen Surfer
  2. Jeder soll so viel Spass und Wellen haben wie moeglich, also respektiere diese Regeln.

Oh man! Schnarch, wie spiessig – denkst Du jetzt. Surfen hat doch schliesslich etwas Regelbefreites, Rebellisches an sich und jetzt liest Du hier von Regeln. Sagen wir es so: eigentlich sind es keine „Regeln“ sondern vielmehr logisches Verhalten. Doch, weil leider Vielen die Logik abhanden gekommen ist oder sie – viel schlimmer – in ihren Surfkursen keine Etikette vermittelt bekommen haben, widmen wir uns heute diesem sehr wichtigen Thema!

Das Line-Up ist die Gesamtheit aller Surfer im Wasser an einem bestimmten Spot, wo die Wellen brechen und jeder auf seinem Brett sitzt, wartet, dass Wellen hereinrollen, um diese dann zu Surfen oder es zu versuchen. Fuer uns Surfer ist dieser zauberhafte Ort der Anziehung jedoch so viel mehr. Fast unbschreiblich. Darum ist jeder von uns Surfern, also auch Du und ich, dazu aufgefordert das Line-Up zu einem guten Ort zu machen, egal ob Beginner oder Pro.

Die Surf-Etikette fuer das Wellenreiten sind ungeschriebene, internationale Regeln. Eine gute Surfschule oder ein Surfcamp vermittelt Dir diese Regeln in der Surf-Theoriestunde des Kurses – das ist uebrigens ein Qualitaetsmerkmal eines Surfcamps – also frage das ruhig nach! Die Regeln werden immer mal erweitert, neu definiert und von Spot zu Spot und den ansaessigen Surfern individuell umgeschrieben. Wir haben uns Muehe gegeben, Euch 12 Regeln so niederzuschreiben, dass man damit ueberall gut durch- und in Wellen kommt.

Regel #01 – Am Spot ankommen

Die Surfspots dieser Welt werden immer voller. Das ist schoen, da immer mehr Leute die Liebe zum Wellenreiten entdecken und – im Line-Up miteinander teilen.

Wenn Du an einem neuen Spot ankommst, reitet nicht mit einer grossen Truppe ein. Lieber zu zweit oder maximal zu dritt. Die Locals im Wasser haben nichts dagegen ihre Welle mit 2,3 Surfern zu teilen. Kommt aber eine grosse Gruppe an, vergeht der Spass ganz schnell.

Nimm Dir erstmal Zeit die Welle eine Weile zu beobachten: wo ist der Peak, wie brechen die Wellen. Gibt es Sections der Welle? Wo ist Einstieg und ein Channel? Wo gehe ich raus? Bricht die Welle links oder rechts? Und, und, und. Das soll Dich nicht verunsichern und, wenn Vieles davon fuer Dich noch chinesisch klingt, mache einen Schritt nach dem anderen. Beginne damit die Leute zu beobachten. Es macht keinen so guten Eindruck, wenn Du im Line-Up herumfragst, wie Du am besten zurueck zum Strand kommst.

Regel #02 – Strand Knigge

Schoen chillig sein! Sei nett zu den Leuten um Dich herum, mache nicht auf dicke Hose und bruelle nicht herum. Fuehle den Vibe und, sofern er gut ist, gehe mit ihm. Hinterlasse keinen Muell oder Zigarettenstummel und sammle vielleicht Muell auf dem Weg zurueck auf, den Du entsorgst. Wir sind schliesslich alle nur zu Gast hier und wollen dafuer Sorge tragen, dass unsere Straende wohl erhalten bleiben.

Regel #03 – Reality Check

Nachdem Du eine Weile auf’s Wasser geschaut und die Wellen beobachtet hast, geh tief in Dich und checke mit Dir selbst, ob Du den Bedingungen gewachsen bist – Dein Brett, die Stroemung und herrschende Wellengroesse. Man waechst nur ueber sich hinaus, wenn man seine Surf-Komfortzone verlaesst. Das stimmt. Aber sich zu ueberschaetzen oder Mutter Natur zu unterschaetzen, kann ordentlich in die Hose gehen und gefaehrlich werden – fuer Dich und fuer andere.

Regel #04 – In das Line-Up paddeln

Gruessen, gruessen und immer schoen gruessen – auf dem Weg ins Line-Up vorbei an anderen Surfern wirkt das oft Wunder. Freundliche Gesichter sind immer gern gesehen. Wenn Du raus paddelst, solltest Du, wie in #01 beschrieben, wissen, wo es einen Channel gibt und wo die Impact Zone ist – also der Ort wo die Welle voll bricht. Paddle von aussen herum ins Line-up und nicht gerade rein. Du willst in jedem Fall vermeiden anderen Surfern beim Surfen im Weg zu sein. Wenn Du im Line-Up bist, setze Dich nicht mitten rein oder gar genau an den Peak. Das veraergert Deine Mitsurfer nur.

Regel #05 – Der Duck Dive und die Turtle Roll

Auf dem Weg ins Line-Up kommen Dir so einige Wellen entgegen. Regel Nummer 1 ist hier: habe Dein Board immer unter Kontrolle bzw fest im Griff. Wenn Du keinen Duck-Dive kannst, also wenn Du noch nicht unter der Welle durchtauchen kannst mit Deinem Brett. Dann solltest Du die Turtle Roll/Eskimorolle mindestens beherrschen. Wenn auch das noch nicht immer klappt, dann ist es essenziell Dein Umfeld fest im Auge zu haben, bevor Du Dein Board loslaesst, um unterzutauchen: ist jemand hinter Dir oder direkt neben Dir? Ist jemand vor Dir? Paddle immer zum noch ungebrochenen Teil der Welle. Ist jemand auf der Welle und sehr nah, paddle zum gebrochenen Teil/Weisswasser.

Sei Dir jedoch positiv bewusst, dass wenn Du Dein Brett nicht kontrolliert halten kannst, Du noch nicht hinten im Line-Up sein solltest – und das ist ja auch gar nicht schlimm. Lieber noch ein paar Tage mehr im White Wash ueben. Siehe auch Regel #03. Die Turtle Roll ist eines der ersten Basics, die Du in Deinem Surfkurs in einem guten Surfcamp lernst.

Regel #06 – Im Line-up angekommen

Auch hier kommt ein freundliches Laecheln oder ein Gruss super an und bricht das Eis. Eine gute Stimmung im Line-Up macht Deinen guten Surf noch besser. Wenn Du im Line-Up bei den anderen Surfern angekommen bist, halte erstmal Abstand und setze Dich nicht direkt in die Take-Off Zone. Es kann gut sein, dass der Dude neben Dir schon seit 15min auf das Set wartet. Der findet das gar nicht lustig. Was uns zum wichtigsten Punkt fuer Regel #06 bringt: komme nicht an und nimm direkt die erste Welle. Auweia, das bringt Aerger. Auch, wenn Du es nicht mal absichtlich machst. Guck Dir alles erstmal ein paar Minuten/Sets an und taste Dich dann vor.

Regel #07 – Regeln der Vorfahrt

Der meist gehasste und am schlimmsten Bestrafte Regelbruch ist der sogenannte „Drop In“. Hier kommt es regelmaessig zu Poebelein oder Schlaegerein in den Line-Ups dieser Welt. Drop-In bedeutet, dass man einem Surfer, der Prioritaet auf der Welle hat, die Welle nimmt, in dem man ebenfalls los surft. Vorfahrt hat, wer naeher an der brechenden Welle, also am Peak sitzt oder wer frueher in der Welle ist. Da kann es zu Beginn komplex werden, besonders an einem Beach Break, wo die Wellen mal nach rechts und mal nach links brechen. Die Wellen lesen zu koennen und den Spot zu verstehen, ist also von grosser Bedeutung – siehe daz auch Regel #01. Beim Wellenreitenlernen in einem Surfcamp lernst Du diesen Surftheoriepunkt. Er erfordert auch sehr viel Uebung und Zeit im Wasser. Versuche also auf Deinem Weg in die Welle immer zur Seite zu schauen, ob schon jemand in der Welle ist oder auch dafuer paddelt.

Der kleine, böse Bruder vom Drop In und genauso verpönt: Vor den Surfer paddeln, der eigentlich am Peak ist, um ihm die Vorfahrt zu stehlen. Solche „Snakes“ mag keiner!

Wenn Du jemandem reingedroppt bist – und das wird passieren, dann paddel zurueck und entschuldige Dich. Wenn Du in der Welle bist und siehst, dass jemand hinter Dir ist, fahre nach hinten ueber die Welle und verlasse sie. Ungewollte Drop-Ins passieren ganz oft! Da musst Du keine Sorge haben – wichtig ist es, sich im Fall richtig zu verhalten. Ein Soul-Surfer freut sich wahrscheinlich fuer Deine Welle und teilt sie gern mit Dir, sofern das nicht Dein Standard-Verhalten im Line-Up ist.

Regel #08 – Line-Up Knigge

Frust ist beim Surfer ein treuer Begleiter. Behalte ihn fuer Dich und fluche oder bruelle nicht herum, wenn Du Deine Wellen nicht bekommst. Der entspannteste Surfer bekommt die meisten Wellen.

Regel #09 – Wellenauswahl und Wellenrecht

Waehle Deine Wellen weise aus und paddele nicht wie irre fuer jede Welle, die ankommt – egal, wie die Chancen stehen sie zu bekommen oder (eher) nicht. Committe Dich eine Welle zu bekommen. Du willst die Welle, also hole sie Dir. Du hast im perfekten Spot gesessen, die Welle aber dennoch nicht bekommen? Das passiert uns allen. Allerdingst ist nun der naechste dran – paddel also nicht fuer sofort die naechste Welle. Gleiches gilt fuer Dein Zurueckkommen ins Line-Up nachdem Du gerade eine Welle gesurft bist: setze Dich nicht direkt zurueck in die Take-Off Zone und nimm die erste Welle des Sets. Dieser Move der Wellengier macht Dir sehr schnell Feinde.

Regel #10 – Immer schoen der Reihe nach

Das ist im Grunde unser Punkt #09. Lass anderen immer mal wieder den Vortritt und reihe Dich ein. Das gilt natürlich nicht, wenn die Welle ganz klar „zu dir gekommen“ ist und kein anderer Surfer eine Chance hat, diese zu erwischen.

Regel #11 – Kommunikation ist alles

Aggressionen und Handgreiflichkeiten im Wasser fuehren zu nichts und jeder sollte sich hier unter Kontrolle haben. Wenn Du einen Surfer im Wasser beobachtest, der dauernd Mist baut, reindroppt und/oder andere Surfer in Gefahr bringt, sprich ihn/sie ruhig drauf an. Leider kennen viele Surferinnen und Surfer die Regeln gar nicht und sind oft froh, dass es ihnen jemand erklaert. Ist ja fuer alle entspannter. Die Schlüsselbegriffe sind Respekt und Toleranz – und zwar vor allen, ganz gleich ob Shortboard, Longboard, Bodyboarder, gute und schlechte Surfer. Sprich mit den Locals, erzähle ihnen wie schön ihre Welle und ihr Strand sind. Du wirst überrascht sein, wie offen die meisten gegenüber fremden Surfern sind.

Regel #12 – Gib Wellen ab!

Nichts bringt bessere Vibes als Wellen zu teilen oder an andere abzugeben. Oft ist es ja auch so, dass eigentlich genug Wellen fuer alle da sind. Gib also einfach mal ein paar Wellen ab – obwohl Du besser sitzt oder besser paddeln kannst oder schon eine Weile am Warten bist. Karma wird es Dir danken!

Das waren sie also – unsere bzw. DIE 12 Regeln der Surf-Etikette beim Wellenreiten. Die machen ja eigentlich auch alle viel Sinn – oder? Sie zu beachten, ist ueberhaupt nicht schwer und kommt mit der Zeit von ganz allein.

Vor allem, wenn Du Spass hast im Wasser und beim Surfen, ist schon der Grossteil getan. Also – Hang Loose!

Das erste Mal Surfen mit Kind

In den Surfurlaub fahren mit dem Kind – ist das ein einziger Stress ohne Zeit im Line-Up? Geht das wirklich und wie laeuft das eigentlich mit einem Surfkurs? Gibt es ueberhaupt Surfkurse fuer Kinder? So viele Fragen, auf die Ihr hoffentlich nach unserem Bericht befriedigende Antworten findet.

Auf meinen Surftrips und Aufenthalten im Ausland treffe ich immer wieder auf junge Familien mit mehr oder weniger frischem Nachwuchs, die im Urlaub oder auf laengerer Reise sind und dabei Ihre Surflust nicht hinten anstellen wollen. Dabei frage ich mich oft, wie das eigentlich gehen kann? Wie bekommt man das zeitintensive Surfenlernen und die Kiddies unter einen Hut? Nimmt das Kind an einem Kinderkurs teil? Wo bleiben die Kids, wenn die Eltern selbst im Wasser sind? Endet das alles in Stress oder bleibt genuegend Raum fuer Spass und Stoke im Wasser?

Fakt ist sicherlich, dass man sich auf so Einiges neu einstellen muss, wenn erstmal Nachwuchs da ist. Aber umso erfrischender ist es dann Leute zu treffen, die sich nicht komplett umkrempeln wollen und sehen, dass es super viele Angebote gibt, die Ihren Beduerfnissen entsprechen. Ich habe darueber mit meiner guten Freundin Monika sprechen koennen, die selbst surft und das nun auch mit Ihrem kleinen Sohn das erste Mal zusammen im Surfurlaub war.

Lest in diesem Artikel Ihren Erfahrungsbericht gemischt mit unseren Tipps fuer Euren Surfurlaub mit Kind.

Strandtuch, Kind und Sonnencreme

Monika war also im Juli das erste Mal zusammen mit Ihrem Sohn Nils (7 Jahre alt) im Surfurlaub. Logisch, dass beide Vorfreude und Aufregung kaum aushalten konnten. Mit ein wenig Recherche nach familienfreundlichen Surfcamps in Europa hatte Moni fuer beide ein Doppelzimmer im Da Silva Surfcamp in Portugal gebucht – sie war schon oft in Peniche zum Surfen und weiss, dass es abseits der Surfhochburg viele tolle Spots gibt. Sie sagt, dass das super so war, denn sie konnte vorab gut planen und wurde mit vielen Fragen um Ihr Surfpaket gut beraten. In der Surfwoche mit Surfkurs waren Fruehstueck, 2 BBQs und der Surfkurs an 5 Tagen inklusive. Super. Moni legt viel Wert auf Eernaehrung und jeder mit Kind weiss – es ist nicht immer einfach die kleinen Maeuler geschmacklich zu befriedigen und so mag sie es selber kochen zu koennen. Im Surfcamp gibt es eine grosse, voll ausgestattete Kueche und das Tiny House, welches sie und Nils beziehen wuerden, ist ebenfalls mit einer kleinen, eigenen Kochniesche versehen. Perfekt also.

Die Anreise war einfach und an viel muss nicht gedacht werden. Ein guenstiger Flug nach Lissabon liess sich schnell finden und, weil sie es mag Nils viel zu zeigen, hat sie sich fuer die Hinfahrt entschieden mit dem Bus von Lissabon ins kleine Oertchen Praia Da Areia Branca zu fahren.

Wie lief das Moni? Hammer einfach! Wir sind nach 3h aus dem Flieger, vom Flughafen nur zwei Stopps mit der Metro zum Busbahnhof und nochmal eine Stunde mit dem Express-Bus durch schoene Landschaft gefahren. Nils war super begeistert! Daniel, der Besitzer vom Camp hat uns am Bus-Stopp abgeholt und vorab gelassen erklaert wie wir zum Camp kommen. Aber fuer die Abreise goennen wir uns dann den Camp-Shuttle :)

Die Planung für den Surfkurs

Planst Du das erste mal Deinen Surfurlaub inklusive Surfkurs mit Kind, solltest Du vorab drei Fragen fuer Dich beantworten, die Dir in der Organisation helfen:

  1. Machen wir alle einen Kurs oder nur mein/e Kind/er?
  2. Was macht mein Kiddo, wenn nur ich einen Surfkurs mache?
  3. Gibt es einen Kindersurfkurs?

Damit bist du ja schonmal einen grossen Schritt weiter und naeher am Ziel: dem Surfspot. Weitere Punkte helfen Dir ebenfalls bei der Planung deines Familien-Surfurlaubes inklusive Surfkurs :

  • Welcher Standard ist mir wichtig?
  • Welches Budget habe ich?
  • Gibt es Erfahrungsberichte?
  • Ist der Surfspot gut für Familien?
  • Wo will ich gern hin?
  • Wie lange soll die Anreise sein?
  • Welche Art der Verpflegung gibt es?
  • Welche Unterkunft-Optionen gibt es?
  • Ist das Surfcamp in Surfspot-Nähe
  • Was soll mein Urlaub koennen – nur Surfen lernen und Strandurlaub! Oder auch Kultur und Sehenswürdigkeiten?

Organisation ist Alles

Moni fuehlte sich direkt gut beraten vom Surfcamp-Besitzer Daniel, der Ihr bei allen Fragen bezueglich Ihrer Anreise unkompliziert weitergeholfen hat.

Monika: -Wir waren super fix und stressfrei am Ziel. Haetten wir einen Koffer weniger gehabt, haetten wir es sicher noch geschafft in die Innenstadt zu duesen. Am Bus haben wir eine Mama mit 4 Kindern getroffen, die vorab all Ihren Stuff nach Peniche geschickt hat, um dort 7 Wochen in Ihrer Ferienwohung zu verbringen. Organisation ist Alles :)

Und los geht’s

Im Camp angekommen, wird man freundlich eingecheckt, in sein Zimmer gebracht und ueber den Ablauf der kommenden Woche informiert. Der Abend startet mit einem leckeren BBQ und so lernen sich direkt alle Gaeste kennen.

Moni und Nils haben Glueck – die Leute sind nicht nur super nett, sondern es sind noch zwei weitere Kinder im etwa selben Alter am Start. Der Sonntag ist dann noch Ruhetag und Moni sagt:

Das ist mir auch ganz lieb gewesen. Einmal kurz einkaufen, einen schoenen Kaffee Strand und ein bisschen Sonne tanken nach langer Zeit arbeiten. Ist ja schliesslich Urlaub. Nils und die anderen beiden Jungs waren sofort Buddies und haben die weitlauefige Gegend im und um das Camp herum unsicher gemacht. Mir waere es ein bisschen viel gewesen direkt am Sonntag mit dem Surfkurs zu starten, auch, wenn ich es kaum abwarten konnte endlich auf’s Brett zu kommen.

Kindersurfkurs – das muss Dir bewusst sein

Wie man die gemeinsame Zeit im Surfurlaub mit Kind verbringen will bzw wie man diese gestaltet, sollte einem vorab auch gut klar sein. Schaut Euch einmal die Punkte an, die fuer Euch dabei vielleicht eine Rolle spielen:

  • Die ganze Familie lernt surfen
    • Das bedeutet auch mehr Kosten
  • Das Kind ist versorgt
    • Aber was, wenn es keinen Spass macht?
  • Gemeinsames Hobby auch nach dem Surfkurs!
    • Die Auswahl an passenden Camps ist hier begrenzt.

Das richtige Surfcamp finden

Wie man von Moni bisher lesen kann, hatte sie direkt Glueck bei der Wahl mit dem Surfcamp fuer sich und Nils. Fuer Familien, die innerhalb Ihres Surfurlaubes einen Surfkurs absolvieren wollen, muessen bestimmte Bedingungen einfach passen, sodass es fuer Alle ein tolles Erlebnis wird. Welche das sind, haben wir zum Teil schon in einem unserer letzten Posts beschrieben. Weitere findest Du hier:

Surflehrer und Teamer

Das sind im Grunde die Menschen, in deren Haende Du Dich und die Kids begibst. Achte bei der Wahl des Camps darauf, dass die Lehrer zertifiziert sind. Bewertungen via Tripadvisor, Google & Co geben Aufschluss ueber die Zufriedenheit und den Standard. Erkundige Dich, wie alt die Teamer, Campleiter und Surflehrer sind und wieviel Erfahrung sie haben.

Das sagt mir Moni ueber Teamer und Surflehrer im Da Silva Camp:

Das Schoene fuer Nils und mich war, dass das Camp sehr familiaer ist. Darauf habe ich bei der Auswahl geachtet. Ich wollte auf keinen Fall Frankreich-Zeltcamp. Hier bei Daniel und Ana ist es wie bei Freunden. Die beiden haben selber eine kleine Familie und so ist es immer belebt und aktiv. Die Eltern sizten zusammen und die Kids haben Raum Ihr eigenes Ding zu machen. Auch die Teamerin war so entspannt, herzlich und offen. Ich hatte Sorge zu Beginn, dass der Kurs auf englisch ein Problem wird. Aber das ist unser Erwachsenen-Hirn. Der Surflehrer war geduldig, lustig und engagiert. Ich hatte das Gefuehl, dass man gar nicht reden musste. Wenn ich im Wasser war, konnte ich entspannt Surfen da Nils mit den anderen Kindern zusammen war und das auch schon ein recht eigenstaendiges Alter ist. Ich weiss aber auch, dass das Camp Kinderbetreuung anbietet, wenn man das wuenscht.

Die Verpflegung

Essen ist immer spannender Punkt im Urlaub. Damit kann Vieles stehen und fallen. Vor allem, wenn Du mit Kindern unterwegs bist, die, nunja, oftmals eher waehlerisch sind. Eine gute Auswahl ist somit wichtig und auch hier geben Bewertungsportale eine gute Richtung. Als ich diesen Punkt von Monika wissen wollte, geriet diese nur ins Schwaermen ueber die leckeren BBQs mit lokalem Fleisch, Fisch und Veggies sowie vielen Salaten – Ana ist die Koenigin der BBQs und zaubert 2x die Woche ein Festmahl nach portugiesischer Art. Auch das Fruehstueck bietet riesige Auswahl und ist wunderbar angerichtet mit allem, was man so braucht – Muesli, Joghurt, Brot und Aufschnitte, Obst, Eier und Kaffee.

Moni sagt – Ich bin an den Tagen, an denen es kein BBQ gab gern lokal einkaufen gegangen und habe mir und Nils was leckeres gekocht. Oft haben wir auch alle gemeinsam gekocht mit den anderen und sind herrlich Essen gegangen, Ich finde so verlebt sich ein Surftrip am besten – man will ja irgendwie nah dran sein an allem. Da passt all-inclusive nicht.

Fazit

Surfen mit den Kiddies ist anders. Es ist aber nicht schlechter, sondern bedarf nur etwas mehr Organisation. Mittlerweile gibt so viele tolle Angebote fuer Surfcamps mit Kindern, dass Ihr in jedem Fall im Line-Up immer auf volle Kosten kommt. In jedem Fall wollen wir Euch aber mit auf den Weg geben, dass Euch das nicht abschrecken muss oder Kinderhaben Euch vom Surfen abhaelt – ganz im Gegenteil.

Warum surfen glücklich macht

Warum surfen glücklich macht a.k.a. „the stoke is real“.

Surfen macht süchtig und wie wir in einem unserer letzten Blog-Posts schon berichtet haben, ist allein schon die Naehe zum Wasser ein Wundermittel gegen Depressionen und wirkt vorbeugend gegen viele Erkrankungen. Was macht nun den Glücksfaktor Surfen aber genau aus?

Angst, Glueck & Stoke – wie Surfen Dein Leben veraendert

Unser Alltag kann manchmal recht zaeh sein. Viele unter Euch kennen vielleicht die mentale Flucht aus der Tretmuehle. Man traeumt sich in Abenteuer, mehr Mut und in eine Realitaet, in der man sich mehr zutraut und intensiver lebt – in ein Leben, dass ich jeden Tag wie „Ja“-sagen anfuehlt. Surfen bietet Dir dieses Leben, auch, wenn es nur ab und an ist. Die intensiven Erlebnisse, die Du in den Wellen hast, sind ideal um den Kopf frei zu bekommen und Raum zu schaffen fuer neue Ideen und Spinnerein. Gruebeln bringt Dich wenig weiter und noch weniger das Durchforsten der Weiten des Internet. Von den Abenteuern anderer kannst Du nicht zehren und nicht wachsen. Was aber helfen kann, sind intensive emotionale Erfahrungen, egal ob positiv oder negativ. Sie sind deine Chance, die wie ein Katalysator wirken, um Veränderungen anzustoßen.

Es sind diese magischen Momente, die man nur kennt, wenn man surft. Der Ritt auf einer Welle. Du siehst die offene, glatte Wellenwand vor Dir. Dein Brett gleitet ueber die Oberflaeche. Es ist laut und gleichzeitig still. Du fliegst, fuehlst Dich eins mit Deinem Brett und dem Wasser und dieser unglaublichen Energie.

Und ploetzlich scheppert es, Dunkelheit um Dich herum, Dir bleibt die Luft aus aber dann schaffst Du es zur Oberflaeche, der Atemzug, der Leben bedeutet – Adrenalin und pure Lebenlust durchstroemen Dich. Jetzt bist Du im Flow, spuerst Dich und bist voller Energie. Es ist elektrisierend und absolut suchterregend. Von hier gibt es kein zurueck mehr. Du bist stoked.

Okay, zugegeben. Surfen loest nicht bei jedem das gleiche Gefuehl aus. Und auch ist es ein langer, schwerer Weg hin zur ersten richtigen Welle. Surfen ist verdammt hart. Es ist ein frustrierender Kampf. Die Belohung aber, die ist unbeschreiblich – wenn du den Ozean verstehen und seine Kräfte für dich zu nutzen lernst. Wenn du nicht mehr dagegen ankämpfst, den Kontrollverlust zulässt und die Angst verschwindet – wenn du nichts als pure Lebensfreude spürst.

Surfen ist Lebensfreude

Selten liegen Angst und Freudentaumel so nah beienander. Die Wut, wenn Du eine Welle unter groesster Anstrengung einfach nicht bekommst. Surfen zwingt Dich dazu Deine Grenzen immer ein kleines Stueckchen zu ueberwinden. Sei es das mulmige Gefuehl, wenn Du an einem groesseren Tag rauspaddelst oder Du im Line-Up sitzt und ein grosses Set auf Dich zurollt.

Aber vor allem ist da auch das unbeschreibliche Gefühl auf einer Welle zu gleiten – dieses Erlebnis allein gibt Dir sofort wieder neuen Mut und Selbstvertrauen. Diese Gefuehlsachterbahn faehrst Du jede Surfsession und laesst Dich das Leben voll und ganz spueren.

Die goldene Analaogie? Vor dem großen Glück stehen oft Zweifel und Angst. Ueberwindest Du sie, wirst du belohnt!

Surfen macht Deinen Kopf frei

Surfen ist wie eine Meditation – nur, dass Du Dich dabei nicht auf Deine Atmung konzentrierst, sondern ganz von allein auf die Wellenbewegung. Das holt Dich in den Augenblick und bringt Dich naeher zu Dir. Der Affe im Kopf gibt endlich einmal Ruhe und kann fuer ein paar Augenblicke bezwungen werden.

Egal, wie negativ oder irrefuehrend Deine Gedanken auch sein moegen – nach einer guten Surf Session hast Du ein Laecheln auf den Lippen und Dein Kopf ist frei von Laerm.

Surfen verbindet Dich mit der Natur

Unser Alltag zwingt uns dazu die meiste Zeit Drinnen zu verbringen. Wir bewegen uns von unserer Wohnung zur Arbeit, von der Arbeit in den Supermarkt, dann vielleicht noch in eine Bar und dann geht es zurueck nach Hause. Sport und Fitness finden oft ueberdacht statt. Nur das Wochenende bietet tatsaechlichen Ausgleich etwas mehr Zeit am Stueck in der Natur und an der Luft zu verbringen. Als Surfer wirst Du fuer das Draussen-Gefuehl leben. Zeit am Strand und im Wasser sind Gold wert. Mehr und mehr laesst Du Dich vom Rythmus der Gezeiten treiben. Die physische Verbindung, das Eintauchen in Wasser und Wellen verbinden Dich mit der Kraft der Natur und lernen Dich den Ozean zu verstehen, Wellen zu lesen. Pures Glueck!

Surfen laesst Dich traeumen

Surfen ist ein kleiner Ausweg aus der mitteleuropaeischen Spiessigkeit. Der Ruf nach Freiheit und Abenteuer. Ein bisschen mehr Gelassenheit. Hoechstwahrscheinlich der Grund, warum so viele diesem Sport gnadenlos verfallen. Reality Check: Du arbeitest, studierst, hast Freunde und Familie in Deiner Stadt und Surfen ist Dein Leben in drei Wochen im Jahr. Nicht jeder kann einfach ans Meer ziehen oder den globalen Swells hinterher reisen und somit findet man sich damit ab Urlaubs-Surfer zu sein. Der naechste Ritt auf einer Welle wird somit zum Stoff aus dem Deine Traeume sind – Surfen laedt zum Traeumen ein: im Hoersaal, langweiligen Endlos-Meetings und in der Bahn.

Surfen heilt die Seele

Trauer, Herzschmerz oder Sorgen. You name it. Das Leben kann uns schneller, als wir wollen oder denken koennen ordentlich den Boden unter den Fuessen wegreissen.

Dabei ist Surfen nicht der Ersatz fuer seelische Hilfe & Support unter Deinen engen Freunden und Deiner Familie. Was Surfen aber durchaus kann, ist es Endorphine, also Glueckshormone, zu produzieren. Etwas, was uns in Zeiten einer Depression fehlt und unseren Zustand untertraeglicher macht. Surfen loest Deine Probleme nicht. Eine Welle, die Energie des Ozeans und eine gehoerige Dosis Endorphine (legal und ohne koerperliche Nebeneffekte) lassen Dich Lachen, neuen Mut schoepfen und geben Dir eine kleine Pause mit Licht zum klar Sehen in Zeiten der Dunkelheit.

Surfen laesst Dich schlafen

Oh yeah! Schafe zaehlen, war gestern! Wer sich auf einen Surftrip befindet und am Abend nach einem ausgiebigen Surftag ins Bett faellt, sieht und spuert nichts ausser kontinuierlich auf einen zurollende Wellen. Das ist nicht nur angenehm, sondern schenkt Dir auch den besten Schlaf! Wie gut ist es entspannt und ausgeschlafen in den Tag zu starten?

Surfen macht Dich fit

Ich habe noch niemanden getroffen, der mit dem Surfen beginnt oder Surfer ist, um abzunehmen oder Kraft aufzubauen. Surfen ist ein Sport ganz klar. Ein sehr anstrengender Sport sogar. Dennoch wuerde kein Surfer von Sport reden, wenn er surft. Es ist eine Leidenschaft. Anders als Spinning Class, Fitness Studio, Hanteln & Co. Im Wasser bist Du mit vielen Dingen beschaeftigt – definitiv aber nicht mit Abs und Bizeps.

Ein fitter Koerper, der kommt beim Surfen somit von ganz allein. Als Nebeneffekt sozusagen.

Dein Full-Body-Workout in den Wellen mit dem Ziel „Stoke“ anstatt „Strandfigur“ ist genau deshalb so wirkungsvoll, weil Du Dich dazu nicht zwingen musst und ein fitter Surf-Koerper macht auf jeden Fall gluecklich.

Surfen eroeffnet Dir eine neue Reisewelt

Reisen macht gluecklich. Surfreisen macht gluecklicher. Nimm das beste aus beiden Welten – Abenteuer, fremde Sprachen, neue Leute und Kulturen erkunden und dabei die besten Wellen surfen. Mit dem Surffeuer im Blut beginnst Du die Weltkarte fuer Deinen naechsten Urlaub mit anderen Augen zu sehen. Du beginnst Wellenzeiten zu recherchieren, Monsun und Trockenzeiten zu erkunden und globale Wetterphaenome eignest Du Dir ploetzlich mit Freude ganz nebenbei an. Die einen wuerden sagen, Surfen schraenkt Dich beim Reisen ein. Als Surfer sagen wir ganz klar – es bringt Dich an die tollsten Orte der Welt.

Konnten wir Dich ueberzeugen? Dann ist es nun ganz sicher an der Zeit, dass Du endlich Dein Surfcamp buchst und Dich auf’s Brett schwingst. Wohin fragst Du Dich? Nunja, die Welt steht Dir offen. Gutes liegt aber oft so nah – in Portugal glaenzt der Spaetsommer mit besten Wellen und heissen Beach Days.

Surfurlaub in Portugal kannst Du im Da Silva Surfcamp aktuell schon ab 360 Euro haben – Daniel & Co locken Dich im September mit 20% auf Deinen Surf Stay. Schau mal vorbei!

Die Challenge – Surfen mit Family

Haben wir vor Kurzem noch das Alleinreisen hoch gepriesen, Euch dazu angespornt auf Alles zu pfeifen und einfach mal allein zu verreisen, widmen wir uns heute dem genauen Gegenteil – dem Verreisen mit der Familie. Surfurlaub mit den Kids zu machen – egal, ob Du allein erziehend bist oder ihr eine 5-koepfige Familie seid, kann sowohl in der Planung als auch in der Ausfuehrung eine haarige Angelegenheit sein.

Wohin gehen guenstige Fluege, wo ist es dann auch in der Ferienzeit nicht all zu teuer, ist Ferienzeit auch Wellenzeit und ueberhaupt – will man uns mit Kindern ueberhaupt?

Schon bei der Recherche zu Surfcamps in den bekannten Surf-Regionen wird schnell klar – Strand, Surfen, alles total hip, die Kernzielgruppe liegt irgenwo bei 20 und Party wird gross geschrieben. Ob man mit Kids kommen kann, muss man meist ueber eine Anfrage herausfinden und allein das ist Antwort genug. Das ist schon sehr nervig und kann frustrieren, vor allem, wenn Spontanitaet eher ein Begriff aus der kinderlosen Vergangenheit ist.

„Kinder wilkommen“ oder „nicht wilkommen“ ist mittlweile zum handfesten Auswahlkriterium fuer Surfcamp-Gaeste geworden. Liegt auch nahe, vor allem eben fuer jene, die keine haben und/oder im Urlaub Ihre Ruhe moechten. Das Problem ist nur, dass es einfach noch zu wenige kinderfreundliche Camps gibt.

Eines dieser wenigen, authentischen Camps liegt jedoch im schoenen Praia Da Areia Branca in Portugal. Die Campbetreiber des Da Silva Surfcamp sind selbst eine frohe, bunte und ausgelassene Familie. Dass sich Kinder und Familien hier direkt besonders wohl fuehlen, ist somit ein Selbstlaeufer.

Was muss ein familien freundliches Camp koennen?

Eigentlich ist das gar nicht so viel. Es muss vor allem kommuniziert werden, sodass alle anwesenden Gaeste sich nicht gestoert fuehlen. Das Da Silva Surfcamp zum Beispiel bewirbt Ihre „Kids welcome“-Philiosophie auf allen moeglichen Kanaelen und genau dieser Punkt macht es auch bei allen Gaesten so beliebt. Herzlichkeit und Waerme anstelle von Gepose und Surfer-Attitude.

Ist diese Basis gegeben, geht der Rest fast schon allein. Die Kids sind Teil der Surfgruppe. So einfach. Hier waechst man durch die gemeinsame Erfahrung und am Strand verbrachte Zeit zusammen. Surfen verbindet – ueber alle Altersgrenzen hinweg.

Es sollte Raum vorhanden sein – zum Entdecken, zum Spielen und Raeubern in sicherer Umgebung. Aber auch um sich aus dem Weg gehen zu koennen. Diese Balance hat das Da Silva Surfcamp hervorragend gemeistert. Neben saemtlichen Spielerein wie Tischtennis, Kicker, Dart, Pool und Gitarre ist das Camp umgeben von weiten Feldern und Flaechen sowie vielen kleinen Orten, an denen man zusammen kommen oder sich in Ruhe zurueck ziehen kann.

Kleine Familien buchen meist die beliebten Tiny Houses etwas fernab vom Camp-Zentrum. Hier hat man mit seinen Kids Platz und seinen eigenen Raum zum Sein – essen, schlafen, spielen, lesen oder…bocken.

Tiny House in Portugal
Tiny Surf House in Portugal

Eine Kinderbetreuung vor Ort ist natuerlich ein weiteres Plus. Denn Ihr wollt als Eltern ja zum Surfen kommen. Wenn die Kids noch sehr klein sind, dann ist es ideal, wenn das Camp Euch einen Sitter organisiert. Im Da Silva Surfcamp geht das und Ihr koennt Euch ganz auf Eure Surf Sessions konzentrieren. Oder Euch einen schoenen Abend zu zweit machen. Ist schliesslich Urlaub.

Familien mit Kindern sparen Geld

Das Urlaubs-Budget aka der Nackenbrecher. Manchmal kann es knapp werden in der Familienkasse. Das kennen wir alle. Urlaub soll aber trotzdem nicht ausfallen muessen. Auch wenn das Budget gar nicht so eng ist, schlaegt Urlaub mit der Familie dennoch ganz schoen zu Buche – besonders, wenn die Kinder im Flieger bereits voll zahlen muessen. Und Spass will man ja auch noch haben. Package-Preise sind hier optimal. Eine Woche Unterkunft, Surfkurs fuer alle, Fruehstueck und 2 Abendessen sind inklusive im Da Silva Surfcamp und das beste – fuer Babys bis zwei Jahre wird gar nichts berechnet, Babybetten stehen kostenlos zur Verfügung und für Kinder bis 12 Jahre, die mit ihren Eltern im Zimmer auf einem Zustellbett schlafen, wird nur die Hälfte berechnet. Am Surfkurs koennen Kids ab 6 Jahre teilnehmen. Da dazu ein extra Surflehrer beschäftigt wird, gibt es hier keinen Rabatt. Eltern und Kinder sind dann aber trotzdem zusammen in einem Kurs und Eltern mit Kleinkindern koennen sich einen Surfkurs teilen, damit immer einer von beiden auf das Kind aufpassen kann. Alternativ kommt die oben benannte Kinderbetreuung ins Spiel.

Aktivitaeten ausserhalb des Camps

Wenn die Kleinen mal keine Lust haben auf’s Surfen, das Wetter nicht gut ist oder der Ozean mirrisch ist, kann die Stimmung schnell kippen. Dann muss Ablenkung her. Und die gibt es ausserhalb von Camp und Strand zu Hauf – ein Besuch nach Lissabon oder ein Ausflug in den neuen Dino-Park in Lourinha, den beliebten Buddha-Park oder noch besser – den Wasser Park in Peniche oder die Go-Kart Bahn ganz in der Naehe des Camps. Langeweile kommt hier nicht auf.

Was ist nun der Schluessel?

Herzlichkeit und Offenheit sind es also, die wesentlich dazu beitragen fuer Euch als Familie einen Ort zu schaffen, an dem Ihr Euch alle wohl fuehlt und einen tollen Surfurlaub verbringen koennt. Kommt zu dieser Mischung noch ein etwas auf Kinder zugeschnittener Service, Aktivitaeten und ein extra Preisangebot, dann kann es doch eigentlich los gehen?

Das Da Silva Surfcamp freut sich auf jeden Fall auf Eure Buchung.

Das Rezept gegen alles – einmal ans Meer bitte

Die einen fuehlen es mehr, die anderen weniger. Spueren aber, tun es alle – die Anziehung des Meeres. Sei es die Weite, der Sound der Wellen oder der Geruch der salzigen Meeresluft. Ein Besuch am Meer bewirkt Wunder und ist gut fuer die seelische und koerperliche Gesundheit. Das hat nun auch die Wissenschaft bewiesen.

Fuer uns Surfer ist das ja eigentlich keine neue Nachricht. Beim Surfen ist man eins mit der groessten, gewaltigsten Naturgewalt ueberhaupt. Eine Energie, die heilt und gluecklich macht. Man verbringt viel Zeit damit auf das Meer zu schauen, dessen Bewegung zu beobachten und die Wellen zu lesen. DerTagesrythmus ist bestimmt von den Gezeiten. Wenn man das anderen erzaehlt, klingt das unglaublich kitschig. Das ist es auch – vom Meer weg zu sein, fuehlt sich an wie Herzschmerz und fuehrt zu groesster Unzufriedenheit.

Neurologen empfehlen es so viel Zeit, wie moeglich am Strand zu verbringen – ob beim Surfen Lernen im Surfurlaub oder bei Deinem Kurzausflug an den Beach zum Sonnenbaden. Das Stadtleben stresst unseren Koerper und unsere Seele enorm. Regelmaessige Besuche am Meer koennen dabei helfen stressbedingte Gesundheitsprobleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen zu vermeiden. Strand- bzw, Meerblick bietet dem Koerper sogar mehr Gutes als das Fitnessstudio. Aeltere Studien haben bereist belegt, dass Aufenthalte in der Natur seelisch beruigen und regenerieren, den Herzschlag verlangsamen sowie die Stimmung und Konzentration verbessern – ein Rundumschlag und Boost fuer das allgemeine Wohlbefinden und die eigene Lebenszufriedenheit.

Ein natürlicher Weg zum Glück

Ein Aufenthalt am Meer wirkt sich stimulierend auf das Gehirn aus. Es wird angeregt, Serotonin, Dopamin und Oxytocin zu produzieren.

Diese Botenstoffe spielen eine eine wichtige Rolle für unser allgemeines Wohlergehen und Glücksempfinden. Meereslandschaften stimulieren diejenigen Bereiche im Gehirn, die für eine positive Einstellung, schöne Erinnerungen und emotionale Ausgeglichenheit zuständig sind. Na, wenn das nicht nach Deinem naechsten Surflaub schreit?

Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit

Das Meer fördert nicht nur unsere Erholung und Entspannung, sondern auch unsere Konzentrationsfähigkeit. Ein Experiment zeigt eine Gruppe von Studenten denen verschiedene Bilder vorgelegt werden: die Probanden, die sich Bilder vom Meer ansahen, erreichten bei einem anschließenden Test eine höhere Punktzahl als diejenigen, die Bilder von Stadtlandschaften anschauten. Wir finden das rechtfertig Deinen Surftrip vor den naechsten Pruefungen. Ist schliesslich wissenschaftlich belegt. Wie waere es mit Portugal?!

Entspannung für den Organismus

Meereslandschaften wirken beruhigend. Das bestaetigen mitterweile viele Studien – Blau in all seinen Schattierungen beruhigt und entspannt den menschlichen Geist. Blau ist vielleicht deswegen die globale Lieblingsfarbe. Was ist Deine Lieblingsfarbe?

Heilsame Wirkung auf die Atemwege

Eine gute Gesundheit macht gluecklich. Das wussten schon die alten Roemer. Das Meer ist auch hier hilfreich. Das im Wasser und in der Meeresluft erhaltene Jod ist ein natürliches Heilmittel für die Atemwege. Es regt auch träge Stoffwechsel an.

Das ozeanische Bioklima mit ganzjaehrig hoher Ultraviolettstrahlung und dem konstanten, heilsamen Wind verstaerkt diese Wirkung noch.

Ausgeglichenheit im Rhythmus der Wellen

Wellen schenken dem menschlichen Körper Harmonie. Der bestaendige Klang im immer wiederkehrenden Rhythmus der anrollenden Wellen wirkt sich nicht nur äußerst positiv auf das Gehirn, sondern auf den gesamten Organismus aus.

Der „Musik der Wellen“ gelingt es ein optimales Niveau bestimmter chemischer Substanzen herzustellen – darunter Dopamin und Serotonin, die Zufriedenheit und Glück fördern. Es ist definitiv Zeit bald Surfurlaub auf Deine Playlist zu setzen!

Vitamin D-Versorgung

Vitamin D ist essenziell fuer unseren Organismus. Es unterstützt die Kalziumaufnahme und gesunde Knochen und ist deshalb in jedem Lebensabschnitt von Bedeutung. Allerdings koennen nur etwa 20% des benötigten Vitamin D über eine ausgewogenen Ernährung zugeführt werden. Genuegend Tages- und Sonnelicht sind demnach wichtig – und wo bekommt man das besser, als am Meer?!

Wir haben es oben bereits erwaehnt – als Surfer kommt nicht nur das Blicken auf das Meer in Frage, sondern auch das damit Verschmelzen. Darin eintauchen und sich mit dem Ryhtmus und der Kraft der Wellen zu verbinden. Ein Gefuehl, das nur ein Surfer kennt. Unsere Koerper bestehen zu mehr als 70% aus Wasser – Bestaetigung genug, warum ein Aufenthalt oder Eintauchen in dieses Element solche Faszination und Heilung bewirkt.

Lerne noch in diesem Sommer in einem Surfkurs zu Surfen und erfahre selbst, welche Wirkung das Meer auf Dich haben wird. Oder Du bist schon Surfer und suchst nach einer schnellen Begruendung direkt Urlaub einzureichen? Nunja, wir wuerden sagen – sorry, doctor’s order!

Richtig Paddeln – 3 Wahrheiten

Wenn Du eines mit aus Deinem ersten Surfurlaub – und Unterricht genommen hast, dann ist es, dass Surfen aus unglaublich vielen Komponenten besteht. Besonders zu Beginn scheinen es so viele zu sein, dass es schwer faellt überhaupt Fortschritte zu machen. Man kann sich nunmal nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren. Das ging und geht uns allen so. Hier ist vor allem eins gefragt – Geduld und Beharrlichkeit. Nur, wer am Ball bleibt, kommt beim Surfen wirklich weiter. Tränen, Schweiß und viele blaue Flecken inklusive. 

Heute wollen wir Euch einen ganz essentiellen Teil des Surfens näher bringen. Das Paddeln. Denn ganz klar, oder auch nicht – ohne Paddeln keine Wellen. Das Schwierige hierbei – wie in vielen anderen Angelegenheiten des Lebens auch, ist es schlechte Gewohnheiten zu brechen und neu zu formen. Wenn wir mit dem Surfen beginnen, achten wir nur wenig auf unsere Paddeltechnik. Im Vordergrund steht der Take-off und auf’s Brett zu kommen. Sich zu halten. Unser Muskelkörper ist es nicht gewohnt auf dem Bauch liegend zu arbeiten und überhaupt glauben die meisten Surfen findet in den Armen statt. Paddeln, denkt man sich, ist wie Schwimmen. Und schwimmen, kann ich. Genau wie eine schlechte Körperhaltung, die wir uns über die Jahre angeeignet haben, trägt eine schlechte Paddeltechniken Hand in Hand dazu bei Dir einen Rundrücken, hängende Schultern und schließlich Nackenschmerzen zu verschafffen.

All das hängt im Grunde auch damit zusammen wie sich Dein Körper und deine Oberkörper-Schulter-Partie bewegen und funktioneren. Bist Du also schon Surfer, dann lies ab hier auf jeden Fall weiter. Bist Du gerade dabei anzufangen, dann lies auch weiter, um Dir nicht direkt zu Beginn eine falsche Technik einzuprägen.

3 Wahrheiten zu den meist verbreiteten Paddelfehlern.

#1 Mit dem Kopf unten paddelt es sich nicht schneller

Einige Leuten werden Dir sagen, dass Du Deinen Kopf senken sollst, wenn Du schneller paddeln möchtest. Also tust Du genau das in Deiner nächsten Surf Session und schwupps hast Du das Gefühl im Turbo durchs Wasser zu gleiten. Nunja. Dein Körper hat Dir einen Streich gespielt und Du bist darauf reingefallen. Du hast das Ende Deines Nackens und Deinen Oberkörpert verlängert. So entspannen sich genau die Muskeln, die arbeiten sollen um Deine Brust zu heben. Außerdem fallen Deine Schultern jetzt nach vorn, was bewirkt, dass Deine Brustmuskeln aktiviert werden und nun gezwungen sind all die harte Arbeit allein zu leisten. In dieser Postion nutzt Du keine der korrekten Muskeln, die Dir beim Paddeln effizient und langfristig helfen. Das Ergebnis sind die oben benannten gerundeteten Schultern und Rücken bzw. eine generell schlechte Körperhaltung. Welche Muskeln sollst Du also nutzen und wie kannst Du sie einfach trainieren?

Die Muskeln, die Dein Paddeln verändern, befinden sich im Rücken. Genauer gesagt die großen Rückenmuskeln, sowie die Muskulatur im unteren Rücken und dem Gesäß. Befinden sich diese Muskeln in Anspannung hebt sich Dein Oberkörper und Deine Schultergelenke haben Freiraum für Ihre komplette Bewegungsspanne. Auch sorgst Du so für Gleichgewicht und Stabilität auf dem Brett, sodass Dein Board besser gleiten kann.

Hebst Du Deinen Oberkörper versuche Schultern und Arme zu entspannen. Deine Arme arbeiten nur unter Wasser – in dem Moment, wenn die Hände ins Wasser gehen.

Stelle Dir vor, dass zu Deinen Fingerspitzen Holzleisten liegen, an denen Du Dich entlang ziehst. Versuche diese Leisten mit Deinem Mittelfinger zu erreichen. Vergiss es Deine Arme wie irre anzuwinkeln. Denke an ein Ruderboot – Deine Arme sind die Ruder. Ziehe die Hand unterm Brett nach hinten, aber nicht ganz durch. Hebe sie aus dem Wasser, entspanne und reiche dann wieder nach den Holzleisten vor Dir. Dein Oberkörper bleibt dabei unbewegt aber leicht angehoben. Voila!

#2 Der Schlüssel liegt im Rücken

Wie bei #1 bereits angedeutet, glauben die meisten von uns, dass Paddeln nur aus den Armen und Schultern heraus entsteht. Wenn Du auch dazu gehörst, dann verlässt Du Dich für Deinen Paddelerfolg auf die eher kleinen Muskeln im Körper. Dabei liegt doch der Latissimus Dorsi so nahe :)

Einer der größten Muskeln im Körper und exzellent fürs Paddeln, eine gute Körperhaltung und um Leute mit möglichst vielen Chin-Ups beeindrucken zu können. Chin-ups eignen sich somit als hervorragende Uebung diese Muskelgruppe gezielt zu trainieren. Lege Dich hierzu auf den Bauch. Spanne Gesäß und Körpermitte an, sodass Du im Becken stabil bist. Führe Deine Hände an den Hinterkopf und presse Deine Ellbogen dabei nach hinten. Hebe und senke nun Deinen Oberkörper gleichmäßig. Hebe dabei ebenfalls dein Kinn etwas – Chin up!  

#3 Schwergewichte sind nicht hilfreich für deine Paddelkraft

Es ist nicht gesagt, dass schwere Gewicht nicht gut fuer Deine Paddelkraft sind. Langhanteln sind jedoch ebenso gut, wenn nicht sogar besser. Deine Schulter-Rotatoren spielen hierbei eine wichtige Rolle. Sie sind essentiell für die Schulterbewegung und sicheres Paddeln. Vor allem lieben sie leichte Gewichte mit vielen Wiederholungen. Die Muskelfaser bekommt so nur kleine Risse, die schnell heilen und den Muskel aufbauen. Das Ergebnis ist eine stärkere Grundlage in den Schultern fürs Paddeln. Arbeite mit elastischen Bändern, um Deine Schulter-Rotatoren zu kräftigen. Dehne Dich nach dem Surfen. Vor allem aber – schenke Deinem Paddeln Aufmerksamkeit und sei achtsam, wie Du Dich bewegst.

Das soll Dich jetzt alles nicht unnötig aus der Ruhe bringen. Denn wie schon zu Beginn gesagt, ist es am Anfang vor allem komplex und man muss auf so Vieles achten. Da fällt auch mal was unter den Tisch :) Beim Starten auf eine korrekte Paddeltechnik zu achten, wird jedoch schneller zum Surferfolg verhelfen und birgt vor allem Fehlhaltungen und Verletzungen im Ruecken und in den Schultern vor.

In einer guten Surfschule lernst Du alles von Anfang an korrekt und befindest Dich in den guten Händen. Stelle so viele Fragen wie Du willst und lass’ Dir Tipps zu guter und sicherer Technik geben. Jetzt wünschen wir Dir aber erstmal viel Spaß bei Deinem nächsten Surf. Vielleicht haben Dir unsere Tipps geholfen? Dann lass uns einen Kommentar da. Yeeew!

Da Silva Surfcamp – a magical first time

Daniel and Anas Surfcamp is a real gem that we quickly fell in love with. It is a lovable, familiar and authentic meeting place for people of all ages from all over the world.

You quickly feel at home as well as the serenity you experience let you relax and settle into your holiday immediately.

Welcome it says here first and then quickly you will laugh a lot and loudly, discuss, celebrate, play, BBQ, hang out, cycle, surf and sometimes suffer together (from day 3 on of the surf course).

The location is not only idyllically situated, there is also a lot to discover on the nested property. The rooms are full of loving details with colorful walls that make your heart beat faster. The creatively designed DIY constructions (bar) etc. always let you discover something new and leave you amazed. This is not only visually inspiring, but invites you to feel good as well.

Breakfast: 7 a.m., surfing: 8 a.m. it says on the chart in the kitchen. A little before 7 am you can hear cozy clattering downstairs in the kitchen. As soon as you enter cheerful Paul welcomes you with his infectious „Morning!“, invigorating music and the breakfast buffet. The day can begin, thanks to Paul Happy Heart. Everyone grabs their coffee mug, breakfast and sits down in the first rays of sunshine to wake up.

Half an hour later the surf instructors (Rick, Mareike, Zé) arrive with the vans, load the surfboards, the wetsuits and give each participant their time needed to get ready. The bus waits patiently even for the last one to arrive – without any rush at all. What a blessing! After that our daily routine hits: with Portuguese racing style, the van group takes us up to the beach. First wave check, then changing, warming up, take-off dry practice and off into the water…then „paddle paddle paddle“…

We are a large group of 18 people, a funny company of very different characters.
What we don’t know yet: we will run against wind and waves together, learn humility, break our toes together and chafe our feet. We will freeze, moan, marvel and laugh together, be happy about small successes and comfort each other in case of failures. We will learn to take it as it comes (white or green) and make the best of it. During the course we will stand on the board more often and if we were lucky we will get to ride one really uplifting wave. We will move together for the 5 days and have a really good time.

Our incredibly patient and calm surf instructors will challenge and guide us, lovingly assist us, accompany us and take care of our youngest (10 years).

Then suddenly day 5 has arrived: the waves and the wind are very well-disposed towards us, some of us are allowed into deeper waters. There is a great wave for everyone. The last surf day will be a happy one for everyone. Physically maltreated but emotionally reconciled, it means to sadly say goodbye wistfully on day 6.

Everyone agrees – it was an unforgettable experience and Da Silva Surfcamp will surely have us again.

Most of the guest go home. But we are allowed to stay another week and enjoy life a little bit more according to the motto „Hang loose“. Lucky us!

Natascha & Stjepan,
with Ronja, Lola and Janko

Da Silva Surfcamp – das erste Mal, fast schon genial

Märchenhafter Prolog

Es war einmal eine 5- köpfige Räuberfamilie aus München, die Zeit ihres Familiendaseins Campingurlaub in Kroatien machte. Von Jahr zu Jahr wurden die Kinder größer und größer und – ganz unauffällig – wurde das reisefreudige Herz der Räubermutter sehnsüchtiger und sehnsüchtiger. Wollte sie doch so gerne aufregende Abenteuer mit ihre Bande erleben und auch wieder mal andere wunderbare Länder bereisen. So vergingen die Jahre.

Plötzlich stellte die Mutter erschrocken fest- oh weh- schon bald würde der Zeitpunkt kommen, zu dem die Kinder flügge werden. Kurzentschlossen und um es später nicht zu bereuen, gab sie sich einen Ruck – denn bekanntlich ist Jeder seines Glückes Schmied – und schenkte ihrem sehnsüchtigen Herzen endlich Gehör.

Sie holte ein paar ersparte Dukaten aus der Räuberhöhle und machte sich auf die Suche nach einem mehr oder minder verwegenen, für alle Altersklassen tauglichen, familienfreundlichen Aktiv-Abenteuer. 

….und landete – ah und oh – so auf der Website vom Da Silva Surfcamp in Portugal, einem der wenigen Surfcamps, die das Wort familienfreundlich glaubwürdig verwenden und zurecht verdienen. 

Welch Glück für uns! Denn so ward unser erstes Mal – fast schon genial!

Da Silva Surfcamp

Daniel und Anas Surfcamp ist ein wahres Kleinod, dass wir schnell ins Herz geschlossen haben. Es ist ein liebenswert familiärer und authentischer Treffpunkt für Leute jeglichen Alters aus aller Welt. 

Man fühlt sich schnell wohl und der Mut zur Lücke sowie die gelebte Gelassenheit lassen einen maximal schnell entspannen.

Herzlich Willkommen, heißt es hier und dann wird viel und laut gelacht, diskutiert, gefeiert, gespielt, gegrillt, abgehangen, geradelt, gesurft und auch mal gemeinsam gelitten (ab Tag 3 des Surfkurses)

Die Location ist nicht nur idyllisch gelegen, es gibt auch jede Menge auf dem verschachteltem Grundstück zu entdecken. Die Räumlichkeiten sind gespickt mit liebevollen Details und farbenfrohen Wänden, die einem das Herz aufgehen lassen. Die kreativ gestalteten Eigenbauten (Bar) etc. lassen einen stets etwas Neues entdecken und staunen. Das ist nicht nur optisch inspirierend, sondern ganz nach unserem Geschmack und lädt zum Wohlfühlen ein. 

Der 5-Tage-Surfkurs:

„Frühstück: 7 Uhr, Surfing: 8 uhr“ steht auf der Tafel in der Küche.  Ab kurz vor 7 Uhr hört man unten in der Küche heimeliges Geklapper. Sobald man in die Küche kommt, begrüßt einen dort der gute gelaunte Paul mit einem ansteckend fröhlichen „Morning!“ und belebender Musik, das Frühstücks-Buffet ist angerichtet, der Kaffee dampft. Der Tag kann beginnen, dank Paul Frohgemut! Jeder schnappt sich seinen Kaffeebecher, Frühstück und setzt sich zum Aufwachen raus in die ersten Sonnenstrahlen. 

Eine halbe Stunde später treffen die Surflehrer (Rick, Mareike, Zé) mit den Vans ein, laden die Surfboards auf, die Wetsuits ein und lassen jedem Teilnehmer seine Zeit, die er braucht um fertig zu werden. Geduldig wird am Bus auf den Letzten gewartet – ganz ohne Anzutreiben. Welch raffinierte Wohltat und Entschleunigung!  Darauf grüßt täglich das Murmeltier: im portugiesischen Rennfahrer-Stil gehts in der Van-Kolonne auf zum Strand. Als Erstes Wellencheck, dann Umziehen, Aufwärmen,  Take-Off Trockenübung und ab ins Wasser…dann „paddle paddle paddle“…

Wir sind eine große Gruppe von 18 Leuten, eine lustige Gesellschaft sehr unterschiedlicher Gestalten. 
Was wir noch nicht wissen: wir werden gemeinsam gegen Wind und Wellen anlaufen, Demut lernen, uns gemeinsam Zehen brechen und Füße aufscheuern. Wir werden gemeinsam frieren, stöhnen, staunen und lachen, uns freuen über kleine Erfolge und uns gegenseitig trösten bei Misserfolgen. Wir werden lernen es zu nehmen, wie es kommt (weiß oder grün) und das Beste daraus zu machen. Wir werden im Laufe des Kurses immer häufiger auf dem Brett stehen und wenn wir Glück hatten sogar die ein oder andere richtig erhebende Welle geritten sein. Wir werden für die 5 Tage zusammenrücken und dabei eine echt gute Zeit verbringen. 

Unsere wahnsinnig geduldigen, ruhigen und kompetenten Surflehrer werden uns fordern und führen, uns liebevoll  beistehen, uns begleiten und unseren Jüngsten (10 Jahre) surftechnisch in Obhut nehmen.

Dann ist plötzlich Tag 5 da: die Wellen und der Wind sind uns ausgesprochen wohl gesonnen, manche von uns dürfen in tiefere Gewässer. Für Jeden ist eine tolle Welle dabei . Der letzte Surftag wird ein glücklicher für Alle. Körperlich geschunden aber seelisch versöhnt, heißt es dann an Tag 6 auch schon wehmütig Abschied zu nehmen.

Alle sind sich einig – es war unvergesslich und  das Da Silva Surfcamp sieht uns wieder.

Die Meisten fahren (urlaubsreif) nach Hause. Wir dürfen hingegen noch eine weitere Woche bleiben und frei nach dem Motto „Hang loose“ noch ein wenig das Leben  genießen .Wir Glücklichen!

Natascha & Stjepan, 
mit Ronja, Lola und Janko

Mein Surftrip – die Pack-Essentials

Endlich ist es soweit und Dein Surfurlaub steht unmittelbar bevor – Flüge und Surfcamp sind gebucht, Dein Countdown auf dem Schreibtisch ist bereit und Deine Vorfreude auf Sonne, Strand und Wellen sind kaum noch auszuhalten.

Trotzdem sitzt Dir ein leichter Stress im Nacken, wenn Du ans Packen denkst? Egal, ob es Dein erster oder ein weiterer Surfurlaub ist – Du willst an alles denken oder nichts vergessen. Klar, besonders an Surfspots in Europa ist man nicht total ab vom Schuss. So finden sich noch in den kleinsten Dörfern Frankreichs, Spaniens oder Portugals Surf Shops. Trotzdem – lieber direkt alles dabei haben, um sich auf’s Wesentliche konzentrieren zu können – Deinen Surfkurs. Für diesen Fall haben wir Dir eine Liste mit den Essentials in Deinem Koffer zusammengestellt, sodass Du Dich in aller Ruhe auf Deine Wellen-Vorfreude konzentrieren kannst.

#1 Der Wetsuit

Der europäische Sommer ist heiß. Strandtage und Sonnenbaden stehen neben dem Surfen ganz oben auf der Liste. Dennoch ist die Temperatur des Atlantik nicht zu unterschätzen. Trotz heißen Aussentemperaturen bleibt der launische Atlantik beständig erfrischend. In der Jahresmitte kann man sich auf etwas über 20 Grad einstellen. In den Monaten der Nebensaison eher so auf 17 Grad. Um einen Neoprenanzug zum Surfen kommst Du deshalb nicht herum und Du wirst schnell merken, dass sich ein guter Neo bezahlt macht. Beweglichkeit und Flexibilität, Passform, Wärmefleece und schnell trocknendes Material.

Im besten Fall gehst Du in Deinen local Surfshop oder Sporthandel und probierst Modelle ein paar unterschiedlicher Marken an. Beim Neo-Kauf lässt es sich wirklich abraten online zu kaufen. Besonders, wenn es sich um Deinen ersten Wetsuit handelt. Ein guter Wetsuit muss nämlich Vieles können:

  • Er muss strapazierfähig sein, denn mindestens zwei mal pro Tag wird er an- und ausgezogen. Er muss perfekt sitzen und darf nicht zu groß oder zu klein sein, insbesondere am Hals, den Achselhöhlen und im Schritt. Ansonsten tritt Wasser ein. Das ist nicht nur kalt, sondern macht Dich auch schwerer und unbeweglicher. Alles Gründe, die Dich schneller erschöpfen und Deine Surfsession verkürzen.
  • Das bringt uns zum nächsten Punkt. Der Neo muss natürlich warm halten. Im Atlantik reichen ein 3’2er oder 4’3er im Sommer aus. Die Nummern geben die Materialdicke in mm an. Je nachdem wie empfindlich Du bist, empfiehlt es sich einen dickeren oder dünneren zu wählen. 
  • Hilfreiche Features sind ein nettes Plus. Ein Wärmefleece im Brust- und Rückenbereich zum Beispiel hält warm und ist besonders toll, wenn Du in kühleren Monaten surfen gehen möchtest.
  • Die Nähte: Achte bei der Verarbeitung der Nähte darauf, dass diese mindestens von innen versiegelt sind und, dass der Neo aus nur wenigen Elementen besteht. Die Nähte sind die Schwachstelle des Anzugs und müssen am meisten aushalten – darum gilt: je weniger Nähte, desto besser.

Wenn Dir der Neo-Kauf zu Beginn noch zu viel ist, dann stresse Dich damit nicht. Eine gute Surfschule stellt Dir den passenden Wetsuit als Teil deines Surfkurses zur Verfügung.

#2 Der Surf-Poncho

Der Poncho ist mein absoluter Liebling auf einem Surftrip. Er ist so ziemlich Alles in Einem – Strandtuch, Handtuch, Umziehhilfe und kuscheliger Bademantel im Beach-Style. Ein solcher Poncho aus Frottee ist der ideale Begleiter, wenn man sich auf den Weg zum Strand macht oder auf Wellensuche begibt. Den Neo will man erst im letzten Augenblick anziehen und muss das meist in Gesellschaft vieler am Strand tun. Vergiss alle Handtuch-Tricks zum Umziehen. Mit dem Poncho blitzt und rutscht nichts. Nach dem Surfen ist er ein überdimensionales Handtuch und eine Kuscheldecke in einem. Besonders toll an kälteren Tagen!

Einen solchen Umhang bekommst Du mittlerweile in jedem Surfshop und in den verschiedensten Designs und Materialien. Mädels sollten darauf achten, dass sie einen Poncho mit etwas längeren Aermeln wählen, dass man Euch nicht in die Seite schauen kann.

#3 Zink und Sonnencreme

Sonnenschutz mit in den Urlaub zu nehmen, ist keine neue Information für Dich. Besonders im Süden ist die Sonne nochmal etwas intensiver, man befindet sich mehr im Freien und ist der Sonne somit länger ausgesetzt. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist also besonders relevant.

Für den extra Schutz im Wasser empfiehlt es sich Surf-Zink dabei zu haben. Herkömmliche Sonnencreme läuft einem oft ins Auge, brennt und sorgt für einen öligen Film im Auge. Das kann in Kombination mit kleinen Sandpartikeln im Wasser zu Entzündungen führen. Zink ist wasserfest und verläuft nicht. Achte beim Kauf darauf eine Paste aus natürlichen Komponenten zu wählen, um Deiner Haut zusätzlich Gutes zu tun und sie nicht auszutrocknen.

#4 Cap und Mütze

Ein Surftag ist meist in zwei Surf- Sessions aufgeteilt. Je nach Tide und Wind geht man zu unterschiedlichen Zeiten am Tag ins Wasser. Oder man macht einfach mal eine Pause zwischendrin.

Du bist im Grunde genommen den größten Teil des Tages am Strand. Darum empfiehlt es sich ein Cap dabei zu haben, um nicht zu viel Sonne auf den Kopf zu bekommen. Am Strand kann es windig sein oder das Wetter ist mal etwas mürrischer – dann ist es gut, wenn Du auch einen Beanie dabei hast, um Dich mit nassen Haaren nicht zu erkälten. Trotz schönen Wetters kann es einem eben nach dem Surfen auch mal frisch werden – sowohl Cap als auch Beanie tragen hier auf jeden Fall zu Deinem Komfort bei.

#5 Drybag

Das Drybag ist Dein wasserfester Begleiter im Surfurlaub – komm Regen oder Flut. Die praktische Tasche gibt es in diversen Größen, sodass von Zimmerschlüssel über Geldbörse, Sonnebrille und Wechselklamotte alles sicher und immer trocken Platz findet. Besonders dankbar ein solches Drybag zu haben, wirst Du sein, wenn Du aus dem Wasser kommst und die Flut schneller an Deinem Handtuch angekommen ist, als Du gedacht hast.

Mit unseren 5 Pack-Tipps bist Du super auf Deinen bevorstehenden Surftrip vorbereitet. Es handelt sich um Essentials, also Dinge, die unserer Meinung in Deinem Koffer nicht fehlen sollten, um alles für Deinen Surfurlaub dabei zu haben.

Happy Surfing!

Da Silva Surfcamp – mein Surfreisebericht

Zwar war mein letzter Surftrip erst vor zwei Monaten, aber da mein Freund zur Zeit in einem Surfcamp in Portugal arbeitet und ich als landlocked Surferin immer Bock auf Wellen habe, habe ich mir kurzerhand frei genommen und einen Flug in dieses wellenreiche Land gebucht.

Anreise

Ich bin umweltbedingt eigentlich kein Fan vom Fliegen, aber bei nur 18 Tagen (14.5.-31.5.) vor Ort wollte ich mir die lange Reise mit dem Zug/Bus ersparen und habe mich für den unverschämt günstigen Flug von Berlin-Schönefeld nach Lissabon entschieden.

Nach 3h mit dickem Pullover und Mütze im Flieger, begrüßte mich die erbarmungslose Nachmittagshitze in Lissabon. Also schnell ab in den Shuttle zum Busbahnhof Sete Rios, da erstmal ein kaltes Getränk und im Schatten auf die nächste Verbindung warten.

Mit dem Bus ging es dann nochmal 1,5h in den Norden nach Areia Branca, wo schon Mareike (eine Mitarbeiterin des Camps) an der Bushaltestelle des kleinen Städtchens auf mich wartete und wir fuhren mit einem der Camp VW Busse die letzten 10min hoch zu meinem Endziel des Tages, dem Da Silva Surfcamp.

Da Silva Surfcamp

Ein Bett, eine Toilette mit Dusche und ein Küchenbereich, damit man sich nach dem Surfen eine warme Mahlzeit zubereiten kann. Mehr hatte ich nicht erwartet.

Bekommen habe ich stattdessen einen kleinen Wohnwagen, den ich natürlich mit meinem Freund geteilt habe, mit grandioser Aussicht über die wilden Wiesen, Felder und Dörfer bis hin zum Meer und ein Camp mit so vielen liebevoll gestalteten Plätzen, netten Menschen und Freizeitangeboten, sodass man gar nicht weiß was man als erstes machen soll.

Ob Tischtennis, Kickern in der hauseigenen Bar, an heißen Tagen in den Pool hüpfen, mit dem Fahrrad oder Longboard die Gegend erkunden, sich mit dem Skateboard in die Camp-Miniramp wagen (habe ich mit viel Geduld meines Lehrers ein wenig gelernt) oder eines der Musikinstrumente schnappen und es sich mit ein bisschen Geklimper im Wohnzimmer gemütlich machen.

Auch wenn der Fall eintritt, dass die Wellen sich mal nicht blicken lassen, kann man einen Tagestrip zu den nahegelegenen Städten Òbidos, Sintra, Ericeira oder Lissabon unternehmen.

Langeweile war also schon mal ausgeschlossen!

Aber hergekommen bin ich unter anderem wegen der Wellen und an denen mangelt es hier nicht. Das Surfcamp liegt im kleinen Örtchen Areia Branca ca. 20min Fußmarsch vom nächsten Spot entfernt, doch die Auswahl ist groß. Wenn man ein Auto hat, findet man immer irgendwo in der Nähe einen Surfspot mit tollen Wellen, ob für Anfänger, Fortgeschrittene oder Pros.

Leute

Was ich besonders gern an Surfcamps mag, sind die Leute die man kennenlernt. Die meisten teilen die gleiche Leidenschaft (das Surfen natürlich), wodurch man wunderbar zum Austausch der unterschiedlichen Erfahrungen mit dieser Sportart kommt. Aber ob surfbegeistert oder nicht, man lernt immer interessante Menschen verschiedenster Altersklassen oder Herkünfte kennen!

So habe ich bei meinem Aufenthalt bei Da Silva zum Beispiel eine wunderbare Familie, bestehend aus Daniela und Katharina mit ihren zwei Söhnen (4J. & 1J.) und ihrer Boxerhündin Emi, kennengelernt, die ihren Alltag hinter sich gelassen haben und mit ihrem Bus für mehrere Monate durch Europa reisen.

Oder Leopold, der mit seinen jungen 19Jahren mit Hilfe seines Kumpels zwei Tinyhäuser für das Da Silva Surfcamp gebaut hat.

Und nicht zu vergessen Thomas, der gefühlt schon die halbe Welt gesehen hat, immer eine interessante Geschichte auf Lager hat und schon schwimmen und joggen war, während ich noch gemütlich meine erste Tasse Kaffee schlürfe.

Aber auch außerhalb des Camplebens bin ich auf immer freundliche Leute gestoßen. So waren wir zum Beispiel in einem kleinen Surfshop namens „Hangfive“ in der Nähe, wo wir eigentlich nur ein Board anschauen wollten, das dort zum Verkauf steht, doch recht schnell kamen wir mit dem sympathischen Shopbesitzer Luis ins Gespräch. Unser Schwätzchen ging von der heutigen Surfszene, den örtlichen Surfcamps, der Geschichte des Shops (der früher mal ein Tante-Emma-Laden war) bis hin zum Leben mit Kindern und schwupps war eine Stunde vergangen.

Ich merke auf Reisen einfach immer wieder, dass man mit Offenheit, einer urteilsfreien Haltung und ein wenig Zeit, die man sich immer nehmen kann, so viele tolle Gespräche haben kann.

Highlights

Mein absolutes Highlight war die erste Welle mit meinem ersten eigenen Board!

Da ich eh schon länger überlegt hatte in ein Surfboard zu investieren und die Mietkosten für ein Brett bei zwei Wochen auch nicht viel günstiger gewesen wären, habe ich im portugiesischen eBay („OLX“) nach einem Second Hand Board gesucht. Die Entscheidung fiel recht schnell auf ein 6’8er Funboard, welches wie sich herausstellte sogar noch nie das Meer berührt hatte.

Es hat sich erst ein wenig merkwürdig angefühlt auf einem Supermarkt Parkplatz mit einem Batzen Bargeld in der Hosentasche auf einen fremden Mann, in einem fremden Land zu warten, aber keine halbe Stunde später saß ich grinsend mit meinem ersten Board neben mir im Auto.

Als die erste Session mit „Barbra“ (auf diesen Namen wurde das Board nach einiger Zeit getauft, da es sich als kleine Diva entpuppte, wie Barbra Streisand es sein soll) näherrückte, hatte ich zunächst Bangen, dass ich nicht mal ordentlich ins LineUp paddeln (ich bin vorher nur Boards mit deutlich mehr Volumen gesurft), geschweige denn eine Welle nehmen könnte. Doch nach meinem ersten Wellenritt auf Barbra wusste ich, dass ich zwar noch ganz schön an Paddelmuskeln zulegen muss (Streichholzärmchen adé), ich aber sehr sehr viel Spaß mit ihr haben kann und meine Surfskills mit diesem Board wachsen werden!

Fails

Davon gab es ein Glück keine gravierenden!

Das erste Fauxpas war zwei Ding´s in meinem Board, da mir jemand in die Welle gedropped ist (ironischerweise mein Freund) und die Boards sich dummerweise nicht mehr aus dem Weg gehen wollten. Klar war ich erstmal betrübt (erstes Board, erstes Aua), aber wir haben es am gleichen Tag noch zum Shaper gebracht, der so cool war es bis zum nächsten Tag zu reparieren, damit ich keinen Surftag verpasse.

Also alles halb so schlimm!

Ein wirklicher Reinfall war, dass die vier Reifen des Camp Vans zerstochen wurden, was wahrscheinlich von ein paar lokalen Surfern durchgeführt wurde, da diese anscheinend die Wellen nicht teilen wollen.

Ich bin bei diesem Thema immer sehr zwiegespalten, denn einerseits kann ich mir vorstellen, dass man angepisst sein kann, wenn die Urlaubssurfer in Scharen kommen, sich die LineUps füllen und im besten Fall noch in die Wellen gedropped wird, doch so groß die Wut auch sein mag; nur weil ein Mensch hier lebt und surft, rechtfertigt das weder Ignoranz, noch Unfreundlichkeit, geschweige denn Gewalt.

Aber dieses ewig diskutierte Thema Localism will ich hier nicht auch noch durchkauen.

Solche Dinge passieren ja leider überall mal, doch man sollte sich davon nicht einschüchtern lassen. In diesem Fall wurde keine 20min später der andere Van organisiert, um die Leute zurück ins Camp zu bringen und schon am nächsten Tag war die Sache mit einem Kopfschütteln abgetan.

Ansonsten sind mir bei diesem Surftrip keinerlei weitere negative Erfahrungen mit den Locals passiert, denn solange man die Vorfahrtsregeln beachtet und die Leute grüßt, ist eigentlich alles schick und man kommt auch mal bei einer Pause zwischen den Sets ins Gespräch.

Abreise

Die Heimreise fällt mir, wie wahrscheinlich vielen Leuten, leider sehr schwer.

Ich lebe mich meistens schnell in neuen Umgebungen ein und male mir immer wieder aus, wie es wäre ganz aus Berlin wegzuziehen und sich ein neues Leben im Ausland aufzubauen, um aus der mir mittlerweile überdrüssigen Mutterstadt zu fliehen und den Wellen näher zu sein.

Aber noch bin ich jung und habe Zeit die Welt mit kleinen Reisen zu erkunden und vielleicht findet sich irgendwann ein Fleckchen, wer weiß.

Bis dahin zehre ich von meinen Surftrips wie dem nach Portugal im Da Silva Surfcamp. Der aht sich in jedem Fall gelohnt und wird bestimmt bald wiederholt. Schaut am besten selber mal vorbei.

Warum Du in Portugal Surfen lernen solltest

Portugal steht seit einigen Jahren ganz oben auf der Liste der beliebtesten und schönsten Reiseziele – und das nicht nur in Europa sondern mittlerweile weltweit.Vom Geheimtipp zum must-see auf der Bucket List internationaler Reiselustiger. 

Schlendern durch Lissabons belebte Altstadt in lauen Sommernächten – Musik spielt an jeder Ecke, Touristen und Locals vermischen sich in ausgelassenen Festen und überall duftet es nach gegrillten Sardinen. Die warm und hell beleuchtete Stadt am Tejo versprüht einen Zauber, der einen nur schwer wieder los lässt. Eine Magie, die man nur versteht, wenn man einmal auf von einem der 7 Hügel der Stadt über das bunte Meer aus Dächern schaut. Doch das ist noch längst nicht alles. Portugal ist mehr als Lissabon und der westlichste Zipfel Europas im charmanten Sagres.

Portugal ist über die Jahre vor allem zu einem geworden – dem Surf-Mekka Europas. Als Wasser- und Wellenliebhaber kommt man an Portugals Atlantikküste nicht vorbei.

Die Küste bietet eine grosse Vielfalt an Wellen von anfängerfreundlichen Beach Breaks über Point Breaks bis hin zu fortgeschrittenen Shore- und Reef Breaks. Mittlerweile ist Supertubos in Peniche in der WSL (world surf league) ein fester Stopp der Surf World Tour geworden. Jedes Jahr im Oktober finden sich die Profis der Tour hier in Ihrem Kampf um den Weltmeistertitel ein. Supertubos hat es in sich – besonders, wenn die großen Herbst-Swells  auf Portugal zurollen, hält diese Welle was ihr Name verspricht – schnelle und große Barrels. Nur unweit von dieser weltklasse Welle befindet sich die Bucht von Baleal. Eine Spielwiese für alle Könnerstufen und wellensicher das ganze Jahr über. 

Wie Ihr seht, sind wir absolut überzeugt von Portugal als Surfreiseziel – oder anders gesagt: Believe the hype. 

Warum Portugal sich so gut eignet, um Surfen zu lernen, lest Ihr in diesem Artikel.

Wellensicherheit

Portugal ist wellensicher. Was das bedeutet? Richtig – egal, wann Dein Urlaub ansteht, in Portugal kannst Du im Grunde jeden Monat im Jahr surfen. Sicherlich ist das auch etwas abhängig davon wie Dir kälteres Wasser so taugt. Aber dafür gibt es ja gute Neos :) Grundsätzlich kann man als Regel festlegen, dass man mit den fortschreitenden Monaten weiter Richtung Süden gehen sollte. Swell und Winde sind in der Gegend um Lissabon von März bis Oktober optimal. Kommt der Herbst und schließlich der Winter ist man im Süden rund um Lagos und Sagres gut aufgehoben. Hier kommt für gewöhnlich im Sommer nicht genügend Swell an. Eine gute Surfschule kennt Ihre Gegend ganz genau und findet demnach immer passende Spots für alle Könnerstufen. Auch deswegen ist Portugal fuer Dich als Anfänger so hervorragend geeignet, da es unzählige Beach Breaks mit großen Sandbänken gibt – die beste Spielwiese zum Lernen.

Frankreich war gestern

Du fragst Dich ob Frankreich oder Portugal? Wir sagen ganz klar: que siiiim – Portugal! Auf Frankreich treffen sicherlich viele gleich gute Argumente zu. Auch hier gibt es unglaublich viele tolle Spots. Dennoch ist es wesentlich überlaufener.  Riesige Sandbänke mit Massen an Surfschulen, die im Akkord arbeiten. Frankreichs Küste ist mittlerweile bekannt für große Zeltcamps mit Gruppen, die in Reisebussen ankommen. Unterrichtet und bespaßt von deutschen Sportstudenten. Muss man mögen. Oder wollen. Wer es aber lieber authentisch und familiär mag, ist in Portugal schon besser aufgehoben. Hier ist die Rate an local Surf Coaches sehr hoch, die Camps familiärer und das Durchschnittsalter generell etwas über dem doch recht jungen Durchschnitt deutsch-französischer Massenjugendzeltcamps.

Authentischer Surfurlaub

Die Hot Spots der Surfer befinden sich in und um Peniche, nördlich von Lissabon, sowie mit Ericeira und Costa da Caparica um Lissabon herum sowie im Süden bei Sagres. Nahe dieser Orte findet man unzählige Orte und Strände mit klasse Wellen, die nicht überlaufen sind und Dir eine super authentische Urlaubserfahrung bieten. In kleinen Fischerörtchen abseits der Hochburgen finden sich leere Strände, rustikal-charmante Restaurants und authentische Unterkünfte. So zum Beispiel auch im kleinen Dorf Praia Da Areia Branca. Hier kannst Du Deinen Surfurlaub in einem typisch portugiesischen Landhaus verbringen und den Flair und Charme Portugals zwischen Locals hautnah erleben. Der Blick reicht über herrlich schöne Hügel bis hin zum Atlantik. Der Strand ist leer, die Wellen sind für alle Level geeignet und das Dorf besteht aus einer sympathischen Community von Locals. Das ist hier ganz besonders, wenn man die Promenade entlang läuft und den Sonnenuntergang mit einem Mini (das kleinste Bier der Welt) zwischen heiteren Locals verbringt. Nicht selten endet das mit einer handfesten Party in der lokalen und heiß beliebten Strandbar. Das Da Silva Surfcamp bietet Euch Pakete an das Surfen in einer Woche zu lernen. Auch fortgeschrittene Surfer werden hier gecoacht.

Surfen Lernen bei Locals

Wem es am Herzen liegt sich in seinem Urlaub mit Land & Leuten zu beschäftigen, der ist hier genau richtig. Surfen ist Nationalsport in Portugal und somit seit langer Zeit Teil der Kultur. Viele Locals führen ihre eigenen Schulen und Surfcamps. Neu aufgestellte Regeln unterstützen local Surfer dabei Surflehrer zu werden und bevorzugen diese vor internationalen Coaches, die oft nur für eine Saison zum Unterrichten kommen. In der Da Silva Surf School und Surfcamp lernt man schon immer von Locals. Sie kennen die Wellen und Spots am besten und geben Dir immer auch ein Stück Portugal im Unterricht mit.

Es gibt so viel zu entdecken und zu erleben

Wenn man sich mal einen Tag Pause gönnen möchte oder Poseidon seinen ganz eigenen Willen durchsetzt, wird einem sicher nicht langweilig. Das Land hat viel zu bieten und es gibt so Einiges zu entdecken. Wandert durch alte Burgen und Schlösser, futtert Euch durch die vielen lokalen Spezialitäten und lasst Euch in einer Fado-Nacht von der einzigartigen portugiesischen Melancholie (und gutem Rotwein) berauschen.

Wer es aktiv mag, kommt voll auf seine Kosten – Schnorcheln und Tauchen auf den Berlengas Inseln, Boots-Touren, Klettern oder Land und Leute auf dem Mountainbike erkunden. Im Da Silva Surfcamp könnt Ihr zum Beispiel ein Surf & MTB Package buchen. Optimal für Surfer, die gern mit dem Mountainbiken anfangen wollen. Oder eben für Mountainbiker, die gern auch mal Surfen wollen. 

Wie Ihr also seht, ist Portugal unglaublich facettenreich und ein absoluter Wellengarant. Sicherlich kein absoluter Geheimtipp mehr, aber vor vielen anderen europäischen Surfdestinationen noch immer die Nummer 1 und dabei vor allem eins: authentisch!



Tiny Surf Houses

Es wurde geschwitzt, geflucht, geschraubt und gesägt – nach einigen Monaten harter und engagierter Arbeit vieler kleiner Helferlein ist es nun vollbracht!

Die beiden Tiny Houses im Da Silva Surfcamp im portugiesischen Praia Da Areia Branca sind bezugsfertig. Wir haben Euch ja schon mit zwei Blogposts zum Projekt und Baustand auf dem Laufenden gehalten. Jetzt sind die kleinen, gemütlichen Platzwunder von Leopold Tomaschek fertig ausgebaut und liebevoll, portugiesisch-rustikal eingerichtet.

1Die beiden Häuser sind mit einer kleinen Küchenzeile und Sitzecke sowie mit einer komfortablen Schlafecke für zwei Personen und einem Badezimmer ausgestattet. Eine Leiter führt unter’s Dach wo sich ebenfalls Schlafraum befindet – Ideal für kleine Familien im Surfurlaub.

Der Blick führt nach draußen, wo man die herrlich schöne Aussicht auf die umliegenden Felder und Hügel genießen kann. Die Tiny Houses befinden sich dennoch in unmittelbarer Nähe zum Camp, sodass man zwar etwas Abseits vom Gewusel, aber dennoch nicht abgeschieden ist vom Geschehen.

Die ersten Surfcamp-Gäste haben bereits das Haus bezogen und sind begeistert:

So gemütlich! Und ideal zum Entspannen nach einem guten Surftag. Es ist super, dass man sich einfach mal kurz in sein eigenes, kleines Reich zurück ziehen kann. Sich hier Morgens einen Kaffee zu machen und den Sonnenaufgang zu genießen ist toll. Wir lieben es!

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Die Häuser sind ab jetzt buchbar. Alle Infos zu Preisen und Verfügbarkeiten bekommt Ihr auf der Website.

Allein verreisen – 7 Gründe, die Dich überzeugen

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Jeder von uns war schonmal genau an diesem Punkt, vielleicht bist Du es sogar gerade – in Dir brodelt der Drang zu verreisen, etwas Neues zu lernen oder die Welt zu entdecken. Einfach mal raus! Oder es steht einfach nur der Urlaub bevor. Der Haken: Du bist allein. Entweder bist Du Single, Deine Freunde sind verplant oder haben nicht dieselben Interessen. Vielleicht mag Dein Partner Dein lang ersehntes Wunschziel nicht.

Gründe gibt es so viele und immer bringen sie die Frage auf: soll ich dann allein verreisen?

Nun. Für manche ist das gar keine Ueberlegung wert, sondern glasklar: auf jeden Fall! Anderen wiederum dreht sich nur beim Gedanken daran der Magen um: auf keinen Fall! Doch warum ist das so? In den meisten Fällen ist es Angst und, wenn Du zu Gruppe 2 gehörst, dann kennst Du sicher all die kleinen Ausreden, die in Deinem Kopf aufkommen, wenn es um die Frage geht, ob Du Dich einfach mal allein aufmachen solltest:

„ich weiss nicht wie das geht, ich kann das nicht, dabei ist mir unwohl, ich möchte aber meine Erlebnisse mit jemandem teilen, das ist nicht sicher, ich weiss nicht was ich will”.

Sicherlich ist das Spektrum dieser Gedanken etwas unterschiedlich zwischen dem inneren Wunsch eine Weltreise zu machen oder zwei Wochen nach Portugal in den Surfurlaub zu fahren. Ueberwindung braucht man in beiden Szenarien zu Beginn schon. Wie Du diese in den Griff bekommst, zeigen wir Dir mit diesen 7 Argumenten:

Nummer 1 – Raus aus Deiner Komfortzone

Alles Spannende, Neue und Bessere befindet sich auf der anderen Seite von Angst.

In Deiner sicheren Komfortzone passiert ausser den Dingen, die Du kennst nicht viel. In unserem Alltag kreieren wir uns ein fluffig-weiches Umfeld aus Sicherheiten und Komfort. Jeder. Und auszubrechen, bedeutet für Dein Umfeld anders zu sein oder, dass etwas nicht stimmt. Es vermittelt Risiko und Gefahr. Außerhalb davon kann es unbequem und anstrengend sein. Aber Du wirst schnell sehen, dass das völliger Quatsch ist und Du hier wachsen kannst. Hier warten positive Herausforderungen auf Dich. Du wirst sehen, wie viele neue Optionen sich Dir plötzlich eröffnen. Im Grunde alle weiteren Punkte unserer Liste.

comfort zone_blog juni surfNummer 2 –  Keine Kompromisse

Also die letzte Städtetour mit Museumsbesuch war ja ganz nett und informativ. Insgeheim wärst Du aber lieber Surfen gegangen. Naja, halb so wild. Mit Deiner Freundin war es aber trotzdem voll nett. Kommt Dir das bekannt vor? Wenn ja, dann ist das schade! Allein zu reisen, heißt zu machen worauf nur Du Lust hast und wann Du dazu Lust hast. Du wolltest früh raus und wandern gehen, der Wein von gestern wummert aber noch im Kopf. Schlaf ruhig weiter. Iss wo Du magst, was Du magst und wann Du magst.

Deine ganz eigenen Erfahrungen von anderen abhängig zu machen, ist Zeitverschwendung. Allein zu reisen und keine Kompromisse eingehen zu müssen, ist keineswegs egoistisch. Es ist der Weg Deinen inneren Kompass zu finden und ihm zu folgen.

Nummer 3 –  Man lernt tolle Leute kennen

Fakt ist in jedem Fall, dass Du in einem Urlaub mit einem Freund oder Deinem Partner kaum neue Leute kennenlernst. Zum Einen, weil man das auch nicht immer will. Vor allem aber, weil man nicht muss. Allein unterwegs, bist Du offen für Begegnungen. Man wird leichter angesprochen, eingeladen oder ist auch angewiesen darauf sich auszutauschen und zu kommunizieren. Und so entstehen nicht selten tiefe Freundschaften, da man sich mit gestern noch Fremden plötzlich auf einer tollen Party, bei mega Wellen oder anderen Abenteuern wieder findet und diese Erlebnisse auf ewig verbinden.

neue Leute kennenlernen_blog juni surfNummer 4 – Beim Reisen bist Du nicht allein

Ich bin allein durch die arabische Welt, Europa, Asien und Nordamerika gereist. Wirklich allein war ich dabei nie. Allein reisen oder Urlaub machen, ist eine Situation, die verbindet und das strahlt man aus und zieht es folglich an. Man trifft immer Menschen auf seinen Reiseabschnitten oder in seinen Urlaubsorten – Leute die einem von tollen Orten und Routen erzählen, die man dann auch sehen möchte. Oder von Zielen, die einem durch die sympathische Bekanntschaft noch interessanter vorkommen, sodass man seine Pläne umwirft und ein Stück mit ihnen reist. All das passiert ganz natürlich und darauf musst und wirst Du lernen zu vertrauen. Das perfekte an Reiseabschnittsgefährten – man ist sich eben doch nicht so nah, dass man immer nach seinem eigenen Kompass gehen kann und das ist vollkommen okay.

Nummer 5 –  Dein Selbstbewusstsein wird stärker

Da, wo Du sonst immer Deine Reisebegleitung vorgeschoben hast, musst Du nun selbst ran – auf einer anderen Sprache nach dem Weg, Hotel oder Hilfe fragen, Essen bestellen, bezahlen und so weiter. Das macht Dir schwitzige Hände? Da wären wir wieder bei der Komfortzone. Was Du nicht für Dich allein organisierst, wird auch nicht stattfinden.

Surfen-LernenDu hättest nie gedacht, dass Du nach einer Woche Surfkurs auf dem Brett stehst? Ein irre Gefühl, oder? Aber dafür war auch kein anderer nötig als Du und Dein Surflehrer, wirst Du schmunzelnd feststellen und Dich ärgern, warum es 5 Jahre gedauert hat es endlich allein in einem Surfurlaub anzugehen.

Nummer 6 – Lern Dich selbst besser kennen

All die bereits genannten Punkte führen schließlich auch dazu, dass Du ein ganzes Stück über Dich selbst lernst.keine kompromisse_blog juni surfAllein im Urlaub oder auf Reisen findet man sich oft in völlig neuen Situationen wieder, die Seiten in Dir zum Vorschein bringen, dir Dir vorher nicht bewusst waren. Von einem solchen persönlichen Wachstum kannst Du nur profitieren und Deine Lieben um Dich herum sowieso.

Nummer 7 –  Freue Dich auf zu Hause und schätze Deine Lieben mehr

Nur wer mal weg war, weiss erst wirklich zu schätzen, was er zu Hause hat – vom eigenen Bett bis hin zu den Liebsten. Die Wärme und Geborgenheit Deines gewohnten Umfeldes ist durch nichts zu ersetzen – die selten aktive Wahrnehmung dieses besonderen Gefühls unbezahlbar.

Wie mit den meisten Dingen ist es vollkommen okay sich einer Sache langsam zu nähern. Fange mit einem Wochenendausflug an und steigere Dich. Der beste Start ist sich allein einer unbekannten Gruppe anzuschliessen, wie zum Beispiel in einem Surfcamp. Hier kannst Du gar nichts falsch machen – Du gehst einem Interesse nach und buchst Dein Surfcamp. Du machst Dich auf den Weg. Allein. Vor Ort sind andere Surfer und man lernt sich kennen und hat dennoch genügend Raum und Zeit fuer sich selbst, ist aber nicht komplett auf sich allein gestellt.

Wenn Du zweifelst, mache Dir bewusst, dass Du prinzipiell immer und jederzeit zurück kannst. Verlorene Zeit zurück holen, geht nicht. You can do it!

6 Gründe, um in diesem Sommer mit dem Surfen anzufangen

Lerne diesen Sommer surfen

Der Sommer steht bevor und mit ihm auch der heiß ersehnte Sommerurlaub. Vielleicht gehörst Du sogar zu den Glücklichen, die sich auf eine Sommerpause vom Studium freuen können. In beiden Fällen steht schonmal fest – Sommerzeit ist Reisezeit. In ganz Europa kann man sich auf herrliches Klima verlassen und dank unserer Billigflieger-Kultur sind alle Europa-Highlights in Nullkommanichts gebucht.

Doch, was wenn Dir diesmal nicht nach Pool-Urlaub, Strandabhängen oder anstrengendem Städte- und Sightseeing Trip ist?

Dann ist Surfen die perfekte Alternative für Dich, wenn Du in diesem Sommer mal etwas Neues ausprobieren möchtest. Sich anfangs länger auf dem Board zu halten, ist gar nicht so einfach – das Lernen an sich macht aber umso mehr Spaß, wenn Du etwas Motivation und Selbstdisziplin mitbringst.

Wir haben hier 6 Gründe für Dich, warum Surfen Lernen in diesem Sommer genau das Richtige ist für Dich.

Nummer 1 – Lebe den Moment!

Unser Leben ist bestimmt von unseren Jobs, Terminen,Plänen und Verpflichtungen. Okay, das klingt hart und Vieles davon ist uns in diesem Ausmaß nicht unbedingt bewusst. Gut so! Fakt ist jedoch, dass uns in der heutigen stressvollen Zeit die Wahrnehmung für den Moment, für die Gegenwart verloren geht. Im Kopf sind wir immer einen Schritt weiter.

Beim Surfen geht das nicht. Hier kannst Du nur im aktuellen Moment funktionieren.

Deine Aufmerksamkeit und Deine Sinne sind geschärft für alles, was passiert. Jede Welle ist anders, die Tiden ändern sich ständig während Du im Wasser bist und somit auch die Strömungen und Wellengrößen. Wenn Du nicht gerade auf einer Welle surfst bzw es versuchst, bist Du als Surfer immer damit beschäftigt den Ozean genau zu beobachten, um auf ihn zu reagieren. Surfen ist Deine Pause vom Alltag.surfermeditating

Nummer 2 – Als Surfer kommst Du zu den schönsten Plätzen der Welt

Wenn Du erst einmal angefixt bist und erste Erfolge auf dem Brett verzeichnen kannst, ist Surfen Dein Ticket in die Welt. Surfer sind immer auf der Suche nach der perfekten Welle und so kommt Deine Reiselust beim Surfen nicht zu kurz. Von Asien bis Australien, Südamerika, Sri Lanka und Hawaii – überall finden sich Plätze und Orte mit wunderschönen Stränden zum Surfen und mit neuen Kulturen zu erkunden.

Wenn es Dich erstmal nicht zu sehr in die Ferne treibt, sei beruhigt: Europas Atlantikküste ist mit zahlreichen weltklasse Wellen gesegnet. Wie wär’s zum Beispiel mit Surfen Lernen in Portugal?

Nummer 3 – die legalste Droge der Welt: Surfen

Es gibt kaum ein Gefühl, dass sich mit Surfen vergleichen lässt und der unter Surfern bekannte Spruch “only a surfer knows the feeling” kann einen ordentlich neugierig werden lassen, was denn nun so toll ist am Surfen. Obwohl Surfer sich körperlich ganz schön verausgaben während einer Surf-Session kommen sie trotzdem sehr zufrieden aussehend und mit einem breiten Grinsen aus dem Wasser.

Warum ist das so? Nunja, Dein Gehirn setzt mit jeder Welle einen chemischen Cocktail aus Adrenalin, Dopamin und Endorphinen frei: Dein Herzschlag wird beschleunigt und das befriedigende Dopamin schießt ins System, weil Du etwas super Tolles erlebst. Die Glückshormone Endorphin und Serotonin lassen Dich dann einfach happy und fröhlich fühlen. Du bist  enthusiastisch und wirst wunderbar belohnt für die ganze Paddelei. Du wirst schnell merken, dass Du davon mehr brauchst und bist offiziell„stoked“! Das Beste daran ist, dass Dein Stoke noch lange nach dem Surfen anhält.portugal_surfcamp_35_Snapseed

Nummer 4 – Surfen macht Dich fit

Surfen ist ein perfektes Ganzkörpertraining bei dem Du Muskulatur aufbaust, definierst sowie Ausdauer und Agilität trainierst. Das Tolle daran – es passiert ganz automatisch und sozusagen eher als Nebeneffekt, denn Du gehst nicht Surfen, um Deinen Körper zu trainieren, sondern in erster Linie um Wellen zu reiten und Dir Deinen Stoke zu holen.

Schon beim Rauspaddeln merkst Du wo Du die Muskulatur im Rücken, Armen und Schultern ganz schön beanspruchst. Auf dem Board trainierst Du Deine  Balance, denn so ein Ritt auf der Welle funktioniert nicht ohne Körperspannung und Gleichgewicht. Sei Dir sicher, dass Du von dieser Anstrengung am nächsten Tag jeden Muskel einzeln spüren wirst. Wie Du Dich aber vorab für Deinen Surfurlaub fit machen kannst, um das Beste aus Deinem Trip zu holen, kannst Du hier in unserem Blogbeitrag dazu lesen.

Nummer 5 – Man lernt super schnell neue Leute kennen

Tatsache ist: Surfen ist kein Teamsport. Du bist allein mit Dir, dem Brett und der geballten Energie des Ozeans. Das Schöne ist aber, dass Surfen und der Stoke vom Surfen vereinen. Im Line-Up kommt man mit einer guten Attitude schnell ins Gespräch mit Anderen, beim gemeinsamen raus- oder zurück Paddeln sowieso. Nach dem Surf tauscht man sich beim verdienten Bierchen in der lokalen Beach Bar gesellig über Wellen, Wipe-Outs und Tiden aus. Surfer sind im Allgemeinen entspannt und so beginnen erste Bekanntschaften schon beim Rauspaddeln.

Gesurft wird überall auf der Welt und wie oben schon erwähnt, sind Surfer immer auf der Suche nach der perfekten Welle – man trifft also Leute aus aller Welt.

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Besonders, wenn Du Surfen in einem Surfcamp lernst, wächst Du schnell zusammen mit der Gruppe  Durch die gemeinsam erlebte Erfahrung. Nicht selten beginnen hier feste und lange Freundschaften.

Nummer 6 – Du bist eins mit der Natur

“Nature is a healer” 

So sagt man und auch die Wissenschaft belegt, dass die Kraft und die Energie des Ozeans eine heilende Wirkung auf Seele & Geist haben. Kaum ein Element ist so anziehend, wie das Wasser. Kein Wunder, bestehen wir doch selbst schließlich zu über 70% aus Wasser. Ein natürliches, sozusagen angeborenes Verbundenheitsgefühl mit Wasser liegt dann auch nur auf der Hand.

Hinzu kommt das magische Zusammenspiel der Natur, von dem wir als Surfer abhängig sind – dem Stand der Gezeiten und somit der Wirkung des Mondes, der Einfluss des Windes und der Strömungen. Und Du bist mittendrin – als ein Teil des Ganzen.

Wenn das nicht einschlägige Gründe sind, um Dich diesen Sommer mal auf’s Brett zu wagen! Okay – es ist gut möglich, dass Du zögerst. Surfen mutet gefährlich und wagemutig an und besonders, wenn man einigen Gesprächen lauscht, hört man die ein oder andere Horror-Story von schrecklichen Wipe-Outs und Waschgängen, blauen Flecken und Kopfverletzungen. Ja, Surfen birgt das ein oder andere Risiko. Aber, und das ist das Wichtigste – diese Risiken können vermieden und wenn nicht, zumindest enorm minimiert werden. Viele Surfer und Surf-Anfänger überschätzen sich leider.

Du aber nicht!  Respekt vor Mutter Natur schützt Dich vor vielen Dingen. Gehe also nicht raus, wenn es deutlich über Deine Komfortgröße ist oder Du Dich unfit fühlst. Surfe Spots mit steinigem Boden nur, wenn genügend Wasser zwischen Dir und dem Riff ist, und vor allem erst dann, wenn Du soweit bist. Gerate bei Waschgängen nicht in Panik, denn wenn Du ruhig bleibst reicht Dein Atem immer, um wieder an die Oberfläche zu kommen. Hab Dein Umfeld und andere Surfer immer im Auge. All diese Dinge sind beim Surfen lernen wichtig. Eine gute Surfschule oder ein Surfcamp bringt Dir das 1×1 des Surfens von Anfang an sicher bei – so zum Beispiel das Da Silva Surfcamp in Portugal.

Work in Progress – Was machen eigentlich die neuen Tiny Houses

In einem unserer letzten Blog-Posts haben wir Euch den neuen Wohntrend schlechthin vorgestellt – leben auf kleinstem Raum im Tiny House.

Das Da Silva Surfcamp im portugiesischen Praia Da Areia Branca bietet seinen Gästen ab Juni die Übernachtung in zwei brandneuen Tiny Houses an. Die Häuser sind von Leopold Tomaschek entworfen und bieten Raum für alles, was man zum Leben benötigt.

Das Design der neuen Camp-Häuser ist natürlich auf Eure Bedürfnisse als Surf-Urlauber zugeschnitten. Gemütlichkeit und Komfort werden groß geschrieben und so haben sowohl Paare als auch kleine Familien genügend Platz, um nach einem langen Surftag zu entspannen. Die Häuser werden mit einem Doppelbett und einem Hochbett ausgestattet sowie einem eigenen Badezimmer. Die Terrasse ist nach Westen ausgerichtet und so hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Hügel, Felder und vor allem den strahlend-blauen Atlantik.

Das Camp hat auch ein super Angebot zum Launch für Euch am Start – so bekommen die ersten drei Surfcamp-Buchungen für die Tiny Homes 10% Rabatt.

So langsam nimmt das Bauprojekt auch Formen an und wir wollen Euch gern daran teilhaben lassen.  Wie man sehen kann, ist aller Anfang auch hier nicht so einfach und so wird langsam und Schritt für Schritt gewerkelt – vom Fundament, zu Waenden und schliesslich der Isolierung.

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Der Spaß kam bei allen Beteiligten trozt harter Arbeit dennoch nicht zu kurz. Super Bock geht immer.

IMG_2919Und trotz des ein oder anderen Drinks zur Belohnung (wer kann es ihnen verübeln, denn Streckensiege müssen belohnt werden) nehmen die beiden Häuschen zunehmend an Form an und die Zielgerade scheint schon fast in Sicht zu sein. Wände, Dächer, Isolierung und Außenverkleidungen sind fertig. In den nächsten Schritten geht es an den Innenausbau und bald schon an die Einrichtung!

Collage_Blog_Tiny House_2Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden! Wenn Ihr Euch schonmal ein Plätzchen im Da Silva Surfcamp und einem kleinen Häuschen reservieren wollt, dann geht es hier entlang. Denn nicht vergessen – die ersten drei Buchungen bekommen 10% Rabatt*.

* 1 Woche Surfcamp-Package

 

Charming: Surf-Urlaub im Tiny House

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Surfen in Portugal hat seinen ganz besonderen Charme. Etwas, daß man nur schwer verstehen kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Es ist eine Mischung aus der Besonderheit der portugiesischen Art, eine fesselnde Melancholie. Die Schönheit der Landschaft in Ihrer ganzen Vielfalt – weiße Sandstrände mit weltklasse Wellen, die bizarre Steilküste, die hügelige Landschaft mit satt-grünen Wiesen und duftenden Nadel- und Eukalyptuswäldern. Es ist in gewisser Art die Gemütlichkeit dieses Landes, die Gelassenheit, die einem die Erinnerungen an den Urlaub hier in noch schönere Farben tauchen. Hier ist die Welt noch in Ordnung, denkt man sich und träumt sich in einen Campervan, mit dem man die Küste erkunden will. Man will es sich gemütlich machen, die Aussicht in die schöne Landschaft genießen und am Morgen tolle Wellen vor der Nase haben. Das Leben im Van wird immer populärer: man hat nur das Nötigste in einem kleinen, kuscheligen Raum. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit einen Camper zu kaufen. Oder die Zeit. Die Essenz aber ist ein Gefühl von Freiheit, Minimalismus und vor allem Gemütlichkeit auf kleinem Raum.

Im Da Silva Surfcamp in Portugal können wir Dir zwar keinen Campervan vermieten, um Deinen Surfurlaub an der portugiesischen Küste zu verbringen. Aber wir haben bald etwas ganz Besonderes und ähnlich Spezielles bei uns im Camp – zwei mega gemütlich-komfortable Tiny Houses.

Tiny Houses sind ein neuer Wohntrend. Die Idee kommt in ihrem Ursprung aus Amerika und ist schon an die 100 Jahre alt. Der Gedanke war es damals, mobilen Wohnraum zu haben. Hat ja auch ein bißchen was vom Traum vom eigenen Camper, oder?! Heute ist es zu einem attraktiven Konzept geworden, das dem Wohnraummangel entgegen wirken soll. Um wirklich in einem Tiny House zu wohnen, bedarf es dennoch einer Menge Idealismus und Bereitschaft zum Minimalismus. Wir sprechen hier ja gerade aber auch nicht vom Wohnen :)

Mache lieber jetzt Urlaub in einem schönen und gemütlichen Tiny House auf dem weitläufigen Grundstück des Surfcamps. Genieße die tolle Aussicht auf die umliegenden Felder, Hügel und den blauen Atlantik. Gönn’ Dir am Abend nach einem intensiven Surftag ein Glas Wein auf der kleinen Terrasse des Mini-Hauses und träume Dich in den endlosen Sternenhimmel über Dir.

Die neuen Tiny Houses sind von Leopold Tomaschek entworfen und gebaut. Der zielstrebige Abiturient hat diese Idee einfach mal im Rahmen seiner Abschlussarbeit auf der Waldorfschule umgesetzt. Von Anfang bis Ende, mit viel Schweiß und Verzweiflung. Vor allem aber mit der Bewunderung seiner Freunde und Familie hat Leopold ganz nebenbei eine echte Marktlücke entdeckt und betreibt nun einen erfolgreichen Blog zu seinen Bauprojekten, schreibt ein Buch, ist auf Reisen und bekommt Aufträge.

Und so werkelt er aktuell bei uns im Da Silva Surfcamp. Ab Juni sind die zwei Häuser buchbar! Sie sind mit einem Doppelbett ausgestattet und bieten genügend Platz für zwei Personen. Desweiteren haben sie ein Hochbett, sodass sich auch Familien hier pudelwohl fühlen werden. Eine echte Bereicherung für das Surfcamp und seine Gäste.

Freut Euch auf diese ganz besondere Art Euern Urlaub zu verbringen und holt Euch vielleicht sogar ein wenig Inspiration ab für das zukünftiges Eigenheim?!

Eine Woche Inkl. Surfkurs und Frühstück könnt Ihr jedenfalls schon für 410 EUR pro Person buchen und ohne Surfkurs als Bed & Breakfast für Euren Portugal Urlaub zahlt Ihr ab 30 EUR die Nacht pro Person. Im familienfreundlichen Camp zahlen Kinder bis 12 Jahre nur die Hälfte, wenn zwei Erwachsene buchen.

Mehr Infos zum Camp und den Preisen findet Ihr hier.

Mit der richtigen Vorbereitung in den Surfurlaub

Banner Blog 5 Tipps

Es ist soweit! Du hast Dich entschlossen endlich mit dem Surfen anzufangen. Lange hast Du überlegt: ist das auch das Richtige für mich? Macht das überhaupt Spaß? Was ist, wenn ich Angst bekomme? Und überhaupt – bin ich eigentlich fit genug für’s Surfen?

Oder Du hast schon einige Male auf dem Board gestanden und bist total angefixt. Dein nächster Surfurlaub steht bald bevor. Aber ja, da liegen noch der fiese Winter mit gemütlicher Couch und vor allem die Feiertage zwischen dem letzten und dem nächsten Surftrip. Egal welches der beiden Szenarien auf Dich zutrifft. Fest steht, dass Du Urlaub hast und aus dieser Zeit das Bestmögliche herausholen willst.

Unser Alltag macht es uns manchmal schwer in Form zu bleiben. Vor allem, wenn man eine neue Sportart lernt, ist das komplett anders für Deinen Körper und Deine Muskulatur, demnach auch eine größere Herausforderung. Er muss sich erstmal daran gewöhnen. Bist Du schon Surfer, braucht es ein wenig Zeit das Muskelgedächtnis Deines Körpers wieder zu aktivieren.

Machen wir uns nichts vor – neben den populären Lifestyle-Argumenten durch die wir in den Medien hauptsächlich darauf aufmerksam wurden, ist Surfen vor allem eins: körperlich sehr anspruchsvoll.

Surfen besteht in seinen Hauptkomponenten aus den Elementen Ausdauer, Kraft, Agilität und Balance. Das Liegen auf dem Bauch macht es für die meisten Einsteiger noch schwieriger, da es ungewohnt ist, sich für eine lange Zeit bauchseits derart zu bewegen. Das Atmen fwllt schwerer, Nacken- und Schulterbereich stehen unter Spannung. Besonders bei fehlerhafter Ausführung. In einer guten Surfschule mit zertifizierten Surflehrern bekommst Du aber alles korrekt beigebracht und es wird Dir geholfen Fehler zu vermeiden und Dich stetig zu verbessern.

Viele wollen vor dem Start gern wissen, was sie tun koennen, um fit beim Surfen zu sein und was sie alles mitbringen sollen. Wir haben hier 5 Tipps fuer Dich, die Dich optimal auf Deinen Surfurlaub vorbereiten.

1 Laufen gehen

Um Deine Ausdauer zu trainieren, eignet es sich am besten einfach die Laufschuhe anzuziehen und damit zu beginnen regelmässig zwischen 30 und 40 Minuten laufen zu gehen. Bist Du untrainierter Läufer, dann geh es ruhig an. Wichtig ist es, das Herz-Kreislauf-System entsprechend anzuregen. Laufen steigert die körperliche Fitness und Ausdauer enorm. Der positive Effekt beim Surfen: Du bist nicht ganz so schnell aus der Puste und findest nach größerer Anstrengung schneller zurück zu Deinem Ruhepuls.

2 Schwimmen gehen

Schwimmen gehört im Allgemeinen auch zu den kardio-vaskulären Sportarten – Du trainierst Deine Ausdauer. Besonders gut aber ist das regelmässige Schwimmen vor Deinem Surftrip aber um Dich mit der Bewegung und Koordination im nassen Element vertraut zu machen. Schwimmen ist nicht Paddeln auf einem Surfboard. Trotzdem baust Du wichtige Schulter- und Armmuskulatur auf, wenn Du ab und an mal ein paar Bahnen kraulst. Angst vorm Wasser ist für die Meisten ein Hindernis tatsächliche Fortschritte zu machen beim Surfen. Gehörst Du zu jenen, bei denen Wasser und das Meer eher Unbehagen auslösen? Dann nutze die Schwimmhalle als Chance im Wasser zu spielen. Ja, richtig gehört: spielen. Tauche so lang Du kannst, halte die Luft an und springe ins Wasser. All das macht Dich vertraut mit Dir selbst im Wasser und gibt Dir spaeter mehr Selbstbewusstsein im Meer. Wenn Dir Wasser keine Sorgen bereitet, dann trainiere Deine Ausdauer und Lungenkraft: Luft anhalten, abtauchen und den nächsten Wipe-Out steckst Du locker weg!

3 Push ups, Burpees & Upper Body Lifts

DIE Fitness-Uebung, die jedem einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt: Der Burpee. Eine Hass-Liebe. Unglaublich anstrengend, herausfordernd und enrom effektiv zugleich. Ein gekonntes Set an Burpess vereint Kraft, Ausdauer und Agilität. Es ist vollkommen okay, wenn der Burpee bei Dir noch eher faultiermässig abläuft – langsam und behäbig. Der stete Tropfen höhlt den Stein. Mit jedem Tag wirst Du besser, präziser und schneller. Der Take-Off beim Surfen ist im Grunde eine Art Burpee: mit Kraft in den Armen drückst Du Dich hoch und durch einen explosiven Push aus der Hüfte springst Du nach vorn. Agil, also schnell und präzise sollte man (irgendwann) sein, um nicht die Balance zu verlieren und vom Brett zu fallen. Du willst ja so viel wie möglich von der Welle haben. Zurück aber zum Anfang. Der Burpee macht Dich stark. Und um einen starken Burpee hinzubekommen,helfen starke Arme. Starke Arme helfen beim Paddeln und bei Deinem Take-Off – also ran an die Push-Ups. In allen Variationen.

Die Upper Body Lifts stärken Deinen Mittel- und Unterrücken. Dieser Bereich Deines Körpers wird beim Surfen stark beansprucht. Du liegst viel auf Dem Bauch und arbeitest mit den Schultern. Dabei hebst Du Deinen Oberkörper an, um effizienter paddeln zu können. Eine starke Rumpf- und Rückenmuskulatur helfen Dir also dabei besser zu paddeln und vor allem Verletzungen im Rücken zu vermeiden. Bei den Upper Body Lifts liegst Du flach auf dem Bauch. Beuge Deine Arme und falte Deine Haende am Hinterkopf. Die Ellbogen drücken nach hinten. Druecke Dein Becken in den Boden und strecke Deinen Ruecken, indem Du in den Mittelrücken drückst. Hebe und senke nun Deinen Oberkoerper. Beginne mit 5×3 Wiederholungen und steigere Dich dann langsam.

Versuche alle drei Uebungen in Deinen Alltag zu integrieren: 10 Minuten pro Tag reichen aus. Fange mit kleinen Wiederholungen an und steigere Dich schrittweise. Starte mit den Push-Ups, gehe dann über zu den Upper Body Lifts und schliesse mit den Burpees ab. Es ist vollkommen okay mit nur zwei Burpess zu starten. Auf YouTube findest Du zahlreiche Anleitungen, die Dich sicher durch alle drei Uebungen führen.

4 Balance trainieren

In Deinen ersten Surfsessions wirst Du lernen, wie Du auf dem Brett augstehst. Bald sitzt Dein Take-Off und Du schiesst im Weisswasser nach vorn zum Strand. Oder Du surfst schon in den grünen Wellen und fährst die Schulter der Welle ab. Doch dann passiert es: du verlierst das Gleichgewicht, somit die Kontrolle über Dein Brett und ehe Du Dich versiehst, war es das auch schon mit der Welle. Wir alle verlieren das Gleichgewicht und fallen. Setze Dich hier nicht zu sehr unter Druck, denn schon die kleinste Unebenheit auf der Wasseroberfläche kann Dich aus der Bahn werfen und überhaupt gibt es so Vieles zu beachten, wenn man erstmal auf dem Brett steht. Baby Steps sind als vollkommen angebracht und Du wirst sehen, je stabiler Deine Körpermitte (siehe auch Punkt 3) und Deine Balance sind, umso schneller machst Du Fortschritte.

Ideal eignen sich Balance Baords. Hier stehst Du auf einem Holzbrett, welches auf einer Rolle aufliegt. Kann ganz schön tricky sein, macht aber unheimlich Spass. Schnell werden aus ein paar Sekunden Minuten, in denen Du Dich auf dem Brett hälst. Wer keines dieser Boards hat, balanciert, was das Zeug hält. Stehe auf einem Bein beim Zähneputzen. Mache einfach alles einbeinig :) Vielleicht hast Du ein paar Gewichte zu Hause? Füge auch diese hinzu. Balance baut sich recht schnell auf und so kannst Du Dich zügig steigern in Deinen Uebungen. Es empfiehlt sich Balance jeden Tag zu üben.

Okay, genug von Sport geschrieben. Du musst nicht zum Fitness-Crack werden für Deinen Surfurlaub und von jetzt an 6x die Woche Sport treiben. Selbst, wenn Du nur eine Uebung in gewisser Regelmässigkeit ausübst, wirst Du davon beim Surfen profitieren.

5 Vorbereitung ist alles – die richtigen Sachen mitnehmen Cap, Zink & Co.

Unser letzter Punkt befasst sich mit Deiner Surf-Packliste. Wenn Du das erste Mal zum Surfen fährst, kannst Du nur schwer wissen, was Dich erwartet. Du wirst Dich sicher fragen, was Du alles mitnehmen solltest und was wichtig ist. Die beliebtesten Surfdestinationen Europas sind Portugal & Co. Die Sommer sind heiss und die Zwischenjahreszeiten sind sonnig und mild. Sonne satt, steht sicherlich auch bei Dir auf dem Wunschzettel und danach hast Du Deine Surflocation ausgewählt.

Punkt Nummer 1 ist also: Sonnenschutz. Neben der klassischen Sonnencreme empfehlen wir Dir Surf Zink zu kaufen. Diese spezielle Sonnencreme bzw dieser Zink ist eine eher dicke Paste mit besonders hohem LSF, die dir im Wasser nicht in die Augen läuft und brennt. Zink hält sehr lang auf der Haut und idealerweise entscheidest Du Dich für eine Variante aus natürlichen Komponenten, um Deiner Haut besonders gut zu tun.

Punkt Nummer 2: Bringe ein Cap/einen Sonnenhut mit. Die Surfkurse finden meist über den Tag verteilt in mehreren Sessions statt. Du verbringst also die meiste Zeit des Tages am Strand, wo Dir schön die Sonne auf den Kopf knallt. Schütze Dich vor einem fiesen Sonnenstich und bringe Dir ein Cap oder Sonnenhut mit.

Punkt Nummer 3 – der Surfponcho! Der Poncho ist das Ass in Deinem Aermel, wenn Du am Strand oder dem Surf-Van stehst und es heisst – alle in den Neo! Du wirfst den praktischen Umhang aus flauschigem Frottee  einfach über und ersparst Dir die Akrobatik beim Umziehen mit einem zu kleinen Handtuch. Gleiches gilt für’s Neo Ausziehen. Das Tolle am Poncho – es ist nach dem Surfen direkt gemütlich, besonders an verhangenen oder windigen Tagen.

Ponchos findest Du in jedem gut sortierten Surfshop online und auch stationär. Das Schlagwort Surf Poncho erleichtert Dir die Suche auf Google.

Punkt Nummer 4 – Der Dry Bag. Heisse Tage und Sonnenschein sind in Portugal so gut wie garantiert. Doch trotzdem macht sich hier auch ab und mal schlechtes Wetter breit. Gesurft wird aber trotzdem und Du wirst Dich fragen – wohin mit meinen Sachen, wenn plötzlich der Regen über Dir einbricht. Ein Dry Bag ist dafür optimal. Der Wasserdichte Rucksack hält alles trocken und bietet mit verschiedenen Grössen genügend Stauraum für Deinen Stuff von Poncho über Wechselklamotte bis hin zum Zimmerschlüssel. Vor allem wirst Du aber dankbar sein einen zu haben, wenn die Flut schneller am Handtuch ist als Du :)

Punkt Nummer 5 – Die eigene Trinkflasche. Nicht nur dem Geldbeutel zu Liebe, sondern vor allem der Umwelt. Die Belastung der Umwelt durch Plastikmüll ist schon lange kein Geheimnis mehr und so liegt es in der Verantwortung jedes Einzelnen sich zu engagieren. So können auch schon die kleinen Dinge einen grossen Unterschied machen – eine wieder -füllbare Trinkflasche, idealerweise aus Metall. So hälst Du den Strand sauber und musst Dich nicht dauernd um eine Wasserflasche bemühen.

Das waren einmal unsere Tipps, die Dich gut vorbereitet in Deinen naechsten Surfurlaub starten lassen. Hast Du Fragen oder Anregungen hinterlasse gern einen Comment!

Schau Dir das Da Silva Surfcamp in Portugal fuer Deinen naechsten Surfurlaub an. Inmitten schoenster Landschaft in einem urigen Haus findest Du Zeit zu entspannen. Die campeigene Surfschule bringt Dich auf’s Brett und sorgt fuer einen unvergesslichen Surfurlaub.

 

Ostern in Portugal heisst Wellen finden

Oster Special Da Silva Surfcamp

Wer kennt es nicht?! Dieses zähe Gefühl am Ende eines langen Winters – draussen taucht sich seit Wochen, nein, Monaten einfach alles in ewiges Grau. Ok, vielleicht war es kurz mal weiss. Dann aber eigentlich auch gleich wieder Matsch. Das feucht-kühle Klima hängt einem in den Knochen und eigentlich findet sich nur wenig Motivation überhaupt in den Tag zu starten. Man sehnt sich nach Sonne, bangt auf eine Abkürzung des Winters und eine umso schnellere Einkehr des Frühlings. Vor allem aber, ist der letzte Surftrip auch schon wieder viel zu lange her. Klingt dramatisch – ist aber so!

Das Gute daran: Ryanair, easyjet & Co machen einen kleinen Spontan-Reissaus zum Surfen innerhalb Europas mittlerweile jederzeit möglich.

Wenn Du also in diesem Moment im Büro am Schreibtisch sitzt und Dich in ferne Wellen träumst, kommt hier ein ganz besonderes Schmankerl’ auf Dich zu. Es lockt Deine #1 Destination zum Surfen schlechthin, das Juwel unter den europäischen Surfspots – Portugal. Zwar schon lange kein absoluter Geheimtipp mehr, aber noch immer einen Reminder wert, denn nach wie vor bietet Portugals Küste einige Orte und Spots, die vom Massentourismus bisher noch verschont geblieben sind.

Einer dieser Fleckchen ist Praia Da Areia Branca. Ein sympathischer Ort mit kleinen Läden, unprätentiösen Restaurants und alten Herren in Cafes, die sich bei einem Cafezinho angeregt unterhalten und austauschen. Keine hippen Food Places sondern Pastel de Nata wohin das Auge reicht. Hinzu kommt ein riesiger, leerer Sandstrand, Portugals charakterische Steilküste, grüne Hügel, aber viel wichtiger – hervorragende Sandbänke. Die Winterstürme haben Ihren Job gemacht und so formt sich mit Swell und Tiden jedes Mal erneut eine andere Spielwiese. Das Frühjahr ist die beste Zeit, um hier auf Deine vollen Kosten zu kommen und die Wellen mit nur Wenigen zu teilen. Die Nähe zu Peniche und seinen vielen Surfspots bringen Vielfalt in Deinen Surftrip und so kannst Du täglich wählen welcher Break es sein soll. Aber das ist ja auch fast schon Stress. Denn zurück zu gerade noch beschriebener Winter-Lethargie. Und eigentlich geht diese auch schon bald über in Frühjahrsmüdigkeit. Wir wollen also, dass Du Dich entspannst. Kein Stress, sondern unkomplizierte Tage mit Wellen und gutem Essen. Praia Da Areia Branca ist vor allem Heimat vom Da Silva Surfcamp. Eines der ersten Camps der Region. Weniger klassisches Surfcamp, sondern vielmehr ein idyllisch gelegenes Landhaus mit traumhaftem Blick auf’s Meer mit viel Weite und Ruhe zum Runterkommen. Am Strand bist Du mit dem Beach Cruiser in nur wenigen Fahrminuten. Das Camp bietet tägliches Frühstück und zwei BBQs in der Woche. Den Rest der Tage wird gemeinsam gekocht oder nach Lust und Laune in Restaurants gegangen. Das grosse Grundstück bringt Ruhe ins Gemüt. Die kleine Bar sorgt für gesellige Abende. Entscheide selber wonach Dir ist. Das Frühjahr ist herrlich mild mit vielen Sonnenstunden am Tag gesegnet. Klingt genau danach, was Du jetzt brauchst? Das glaube ich auch! Geh schonmal Deinen Urlaub für Ostern einreichen und mach Dich auf die Flugsuche :

Für den gesamten April bekommst Du 10% Rabatt auf Deine Surfcamp-Buchung.

Vielleicht willst Du auch mit der gesamten Familie zum Surfen nach Portugal. Es geht nichts über einen tollen Family Surf, vor allem wenn die Kids bald Osterferien haben. Nichts wie raus aus der Stadt und rauf auf’s Brett. Das Da Silva Surfcamp ist super familienfreundlich. Das hat man ja tatsächlich gar nicht so oft.

Plane Deinen Surftrip zu Ostern also mit der Familie, sichere Dir 10% auf die Buchung und ein Kind bis 12 Jahre kann sogar umsonst mit.

Ich würde also sagen: Auf! Auf! Portugal is calling. Mehr Infos zum Camp und Anfragen zu Preisen und Deiner Buchung findest Du hier.

 

Once upon a time in the west

or maybe the #1 Sufcamp on the portuguese westcoast.

Es ist 1996, meine Freundin ist … äh nein, ich mein Jein!

Auf jeden Fall waren es die Neunziger, genauer irgendwann 1994 als ich auf die glorreiche Idee kam das erste Surfcamp, nicht in der Südsee sondern an der portugiesischen Atlantikküste aufzumachen. Na fein! Herein, willkommen im Verein!

Meine ersten Geh-/Surfversuche in Portugal, der Heimat meines Vaters, lagen Jahre zurück und endeten dank Kerzenwachstropfen auf einem Singlefin ganz ohne Finne kläglich. Doch Ende der 80er war irgendwie alles anders und selbst bei uns hiess rollbretteln inzwischen skaten. Wagemutig hielt ich also mein Board mit beiden Händen vor meinen Körper und marschierte mit entschlossenen Schritten – trotz roter Flagge des Lifeguard – der Brandung entgegen. Davon allerdings unbeeindruckt knallte mir die erste etwas grössere Schaumwelle das Board an die Stirn und hinterließ eine schöne Platzwunde, die im nächst gelegenen Krankenhaus genäht werden musste. Doch wie gesagt, diesmal war alles anders und ich ließ ich mich nicht abhalten, diesmal dachte ich mir: ich sollte es wirklich machen und lass es auch ganz bestimmt nicht wieder sein! Es sollte zwar einige Jahre dauern, bis man davon sprechen konnte, dass ich allmählich anfing das Wellenreiten zu beherrschen. Mich nicht mehr darüber wunderte, dass sich 2 Meter Tubes beim Droppen anders anfühlen, als ein halber Meter Onshore Gekabbel. Dass es einen Channel gibt, durch den man in 3 Minuten paddeln an den Point gelangt, anstatt dafür 20 Minuten Duckdives durch das Inside machen zu müssen… lauder so Dinger halt und in Molho Leste wurden wohl auch schon mal die Reifen von ausländischen Wagen zerstochen. Das stand so jedenfalls mal im SPIEGEL… então?

Surfcamp-portugal_PraiaDaAreiaBranca

Ich wette heute machen wir erneute fette Beute.

Es ist 1994 und am Strand von Praia do Areal, ca.1 km südlich von Praia da Areia Branca, steht eine verlassene Strandhütte direkt auf dem Sand in weniger als 100 Meter Entfernung von einem sauberen Beachbreak ohne jeglichen Crowd. Die Bedingungen sind perfekt und die stark renovierungsbedürftige Hütte soll entsprechend wenig Miete kosten. Kurzerhand unterschreib ich den Mietvertrag und fliege zurück nach Berlin um mich um die Werbung zu kümmern. Fehlen eigentlich nur noch die Surfboards und Wetsuits, die mein Kumpel und Partner Migui besorgen will. Doch leider sind seine rethorischen Fähigkeiten grösser als seine organisatorischen und das Haus weder renoviert, noch unsere angeblichen Sponsoren willig den Kauf des Surfmaterials zu finanzieren. Alles letztlich jedoch mehr oder weniger irrelevant, denn Buchungen kommen kaum zu Stande. Der deutsche Markt ist einfach noch nicht so weit. Es gibt praktisch noch kein Internet – Fotos sind analog, Handies so gross wie Backsteine und die einzige für Printwerbung in Frage kommende Zeitschrift ist die SURF, ein Windsurf-Magazin, das nur alle drei Monate erscheint. Schnell wird klar, unsere enthusiastischen Pläne können wir schnell wieder begraben.

Tja, so war das damals – back in the days – vor inzwischen bereits mehr als zwanzig Jahren. Und an meinem Entschluss von damals – inzwischen selbst Surfcamp-& school Betreiber, durch die FPS qualifizierter Surfinstructor und Vater, dessen Kinder bereits ihre ersten Surfversuche hinter sich haben–, hat sich über all die Jahre jedoch nie etwas geändert, dieser wurde nie wieder begraben! Und 2056? Ob ich ohne meine Krücken samt Board vom Strand bis zum Channel komme? Es gibt Surfboards die heißen Gun und irgendwie habe ich das Gefühl es wird eines Tages enden wie bei Charlton Heston: From my dead cold hands!!!

Custom Surfboards from Portugal

Jacke wie Hose, Surfboard wie Board-Short und den passenden Guide hierzu liefert übrigens das Carve Magazine. Wer nun in Peniche beides sucht wird bestimmt im 58 fündig! Wer sich allerdings kein Brett von der (US-)Stange oder auch nicht zwangsläufig ein gebrauchtes zulegen will, dem bietet die Gegend im Radius von 30 km mehr als reichlich Möglichkeiten zum Custom Board! Keine Top 10 und definitiv kein Dublin slang:

Am Eisbach bestens bekannt und dennoch shaped in Peniche, Portugal: Fatum Surfboards. Wer seinen Aufenthalt in einem Surfcamp plant, den wird sein Weg so oder so dorthin führen und allen anderen kann das eigentlich auch nur empfohlen werden. Ach ja, das Riot heisst jetzt, um jedweder Geschlechterverwirrung vorzubeugen – Wire! Wer etwas südlicher z.B. in Praia da Areia Branca beheimatet ist – dem bietet sich ein Besuch bei Backdoor Surfboards an um dort mit Pedro Eure Wünsche und Euer Können auf das entsprechende Board et vice versa abzustimmen. Und ja, es gibt auch Hosen….

Noch weiter südlich befindet mit SPO gleich ein ganze Kooperative – die Shaping Professionals Organization bei Santa Cruz-, die neben Serien- & Customboards auch zahlreiche gebrauchte Bretter im Angebot hat und somit immer einen Ausflug über den Praia da Física wert ist… Noch etwas weiter südlich käme dann auch schon… richtig, doch die Boards der Lisbon Crooks z.B. gibt es auch gleich ums Eck beim Peniche Surfshop in direkter Nähe zuAlmagreira. Und wer es derart speziell und auf Hosen denoch nicht verzichten mag, der findet bei HangFive – Surf Culture mit Fly Black Bird und anderen zahlreiche weitere Retroshapes.

Noch mehr Adressen – u.a. auch der hölzernen Variante von Yoni Surfboards gibt es hier und wer es derart dann künftig nicht sein lassen kann, stellt seinen Quiver am besten hier qua #showusyourquiver ein. Gibt es bestimmt auch für Shorts….

Surfen in Portugal

Recap // ›9 Spots an denen man gewesen sein muss‹, oder aber ›die fünf besten Surfspots in Europa‹ insbesondere das Internet überschlägt sich an bloggenden Superlativen hinsichtlich der Kombination Surfen in Portugal und kennt die Antwort auf die Frage ›WARUM PORTUGAL EUROPAS SURFREISEZIEL NUMMER EINS IST‹.

Eh klar, Portugal rocks! Denn das SUBJEKT (= Satzgegenstand) sagt aus, wer oder was etwas tut oder erleidet – und die ›Die verwinkelte Küste Portugals bietet für viele Swelldirections den passenden Spot‹. Aussage, Fragen? Zu den ›zehn besten Surfspots zum Wellenreiten in Portugal‹, ›zum Surfen lernen?‹ ›Ab ins Surfcamp?‹ Im Winter, ganz gleich und überhaupt? Anyway, damit ihr nicht das ganze Netz nach adverbiale Bestimmungen der Zeit und des Ortes durchsuchen müsst, gibt es an dieser Stelle die Syntax #surfingportugal voller Satzbrüche und Ellipsen.

Subjektgruppe:
Junge, aktive Frauen, deren Leidenschaft Snowboarden und Surfen ist‹ treffen auf ›junge, berufstätige und einkommensstarke Männer‹ in Peniche, weil die gesamte Küste Portugals das perfekte Winterdomizil für ›The female side of Travel, Boardsports, Culture‹ (Golden Ride) ist und Peniche schlicht einer der ›9 Spots an denen man gewesen sein muss‹. Manual – wird deutschlandweit von H&M in den Filialen an männliche Käufer verteilt – und denkt bei jedem Thema … kulturinteressierte und umweltbewusste Sportlerinnen!

Peniche im Januar? Warum also nicht, denn das SUBJEKT…

Four Cliffs | My Road Series Vol.IV from Nic von Rupp on Vimeo.

PS: Mit Pia Schröter, Tobias Ilsanker und Carlo Drechsel finden sich im Prime Surfing Magazin und im Golden Ride Beiträge zu und von Personen hinter dem Trend – denen die Gegend wie auch die Surfcamps um Peniche bestens vertraut sind. Die Gelegenheit an einem Workshop der im Manual gefeatureten Arbo-Boards teilzunehmen, besteht u.a. am 6-8.Mai 2016 bei Langbrett in Frankfurt oder aber vor Ort bei Christiano von Bartes Surfwood der sein Winterdomizil schon seit längerem im Da Silva Surfcamp, nahe Peniche bezogen hat.

Lay day(s) @Moche Rip Curl Pro Portugal 2015

…with solid waves expected later this week?! Então what 2do till then up in Peniche?

1st things first: Set yourself up on a mission, wavehunting! Where? Maybe already tomorrow morning in Almagreira! And as you’re already keen 2 this, keep going & check Consolação on sundays late afternoon. Maybe then you’ll get an idea of what to do when northwind sets in…
2. Stuff yourself with portuguese food!! Start with a torrada or a croissant misto @ A Ferreleja
right after you maybe got some waves in Almagreira. Further take then the opportunity to lunch or dinner @Sol e Vida (Consolação) or to give the pao com torresmos at local pastelaria a try. Last but not feast hit Tasca do Joel – where you’ll probably meet the rest of the bunch -for a dose of bacalhau com natas…
3. Grab yourself a fatum testboard and shred! As you were told before: solid waves expected later this week!!! And in case that you need fins hit the road up to Ferrel and see if José Caiado – the guy behind Marlin Fins – is lurking around in Peniche Surfshop!
4. Go and visit Hang five Surfculture & Food! And if you’re not into artworks – what would be a shame cause the ones of Lizzy are great!!!-, photography, singlefins and else get yourself at least a Sovina – the first of portuguese microbreweries. By the way, why don’t you do it on saturday and move yourself afterwards to Bar do Bruno 2 the djsets of xinobi. Mom And Dad would recommend…
5. and because everything starts and ends up with coffe in Portugal get yourself one at #Surferslodge Peniche, get lost while pretending to look out for the restrooms and check the roofteracce!

So far so good so what?! Still on the loose? Than paperchase this #penichefortress #EstadoNovo #SnakePlisken and ESCAPE PENICHE… where to?! On lay days maybe to Berlengas (yeah that’s the name of those islands) or even better and maybe already on Thursday 2 Santa Cruz, Praia da Areia Branca or something similar 2 find yourself a decent wave… And when the waves begin 2 roll?! Try to get yourself seated in the VIP-Area, look what’s up in Nazaré  – 2 get a glimpse of what could happen here maybe later on this year – or even better just keep on surfing Portugal!

escape

Marlin Fins, oder porque estarmos a importar…

…aquilo que sabemos fazer bem.‹ Warum wir importieren, was wir ganz gut selbst zu machen wissen? Gute Frage, nächste Frage? Die Antwort, nun zumindest eine und zwar portugiesische, Marlin Fins! Ihrerseits und in Anbetracht all der Finnen in der Auslage des Surfshops seiner Tochter in Peniche nachhaltig gegeben durch José Caiado . Produziert aus recycliertem Plastik ist inzwischen aus Marlin Fins längst eine portugiesische Marke samt eigenem Material, dem ›M-Comp‹ geworden. Und daher liest sich auch Marlin Fins ›Futuro da  Fabricação de Quilhas‹ gänzlich anders als die (klassisch) proklamierte & versprochene Zukunft – the Stiffness, Carbon, Fiberglas etc. – der Finne, nämlich als vielleicht – besser, bestimmt – auch eine des 3D-Druckers und des CAD, ›uma verdadeira revolução no fabrico das quilhas‹. Big Up!
Marlin Fins gibt auf derzeit online unter Peniche surfshop oder vor Ort und das All I long… P@B-Set z.B. im Da Silva Surfcamp! Mehr zu Marlin Fins u.a. im Video der Outside Crowd…

Gesagt, getan… @Stdtnr und der Big Wave Award

Sebastian Steudtner macht wahr was er androht (#wirmachenwelle) und holt den XXL Big Wave Award 2015 nach hause bzw. dorthin wo er hingehört, nach Portugal!!! Und weil sich dort – ausser vielleicht den Lipke-Brüdern in der Mellow Loco Bar – niemand so schön selbst feiert, wie ganz Praia da Areia Branca in der Barraca Bar, zieht es ihn und seinen Kompagnon Tom Butler im Anschluss an die für sie seitens des The Maverick geschmissene Party auch genau dorthin. Mittendrin statt nur dabei, selbstredend einige der Protagonisten aus Nazaré  wie aber auch die Lokalpolitik und die Surfcamps aus Praia da Areia Branca (Da Silva Surfcamp) und  Peniche (Maximum Surfcamp) – sowie alle, die sich den außer Haus Termin der Barraca Bar nicht entgehen lassen wollten. Und wer nun, der starken Medienpräsenz Sebastian Steudtners im Anschluss an die Preisverleihung – siehe Stefan Raab & Tv Total, stern TV, der Sportreportage u.a. -, zum Trotz diesem Ruf nicht gefolgt ist bzw. vielleicht noch immer nicht weiss, was es mit Sebastian Steudtner, Nazaré und dem Big Wave Award auf sich hat, dem sei der Verweis auf den SZ-Artikel ›Viel Wirbel um die Welle‹, die Anfänge bzw. das Crowdfunding-Projekt ›wirmachenwelle‹, das Interview ›Heavy Conditions oder aber auch die Spiegel TV Doku (über Sebastian Steudtner) ›Surfen in der Todeszone. Und was Benfica Lissabon mit all dem zu schaffen hatte, dazu vielleicht mehr im Magazin für Fußballkultur  – sonst aber auch immer und zu allem @vanezia_blum ;)

Wir machen Welle from SeeBass on Vimeo.

San✞a Cruz | Praia da Física

Hinter den Bergen, bei den sieben Zwergen… nein, aber abseits der 7 Wellen des World Surfing Reserve hat auch die Umgebung einiges an Wellen zu bieten, wie z.B. San✞a Cruz  und der Praia da Física. Den erreicht bevorzugt eine ordentliche Mischung aus Ground- und Windswell, was gerade auch an kleineren Tagen die Erinnerung an ihn wecken sollte und wie heisst es schließlich so schön ›crowds aren’t an issue‹. Same, same, but  Praia do Navio

Golden Ride goes Porto…

Golden Ride (#33) goes Porto und featured zugleich die #WIRMACHENWASWIRWOLLEN Crew Velwet . Und da Golden Ride ›ein Boardsport und Lifestyle Magazin für junge, aktive Frauen, deren Leidenschaft Snowboarden und Surfen ist‹, passt es ja, dass deren CHRONICLES OF GERMAN SURF GIRL GYPSIES auch schon Gegenstand des Superlative Magazin waren, dreht sich dessen Welt doch schließlich auch um ›toughe Frauen die ihr Ding machen (Manchmal haben sie Bock auf Nagellack und manchmal auf Motorradhelme)‹. Noch son Ding, das ›einzigartige Surfmagazin für alle Frauen, die sich fürs Wellenreiten und den entsprechenden Lifestyle interessieren‹, Swell – das erste deutsche Surfmagazin nur für Frauen! Dies allerdings leider nicht mehr als eine Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 – ähnlich dem vormaligen girls shortboard Riot der Boardschmiede Fatum das nun Wire heisst. Anyway die portugiesische XXL-Frau Joana Andrade fährt nun ein 4Girlz Surfboard, der Big Wave Award wird eh in Portugal  gefeiert und Porto – Geschlechterverwirrung hin oder her -, rockt!

5ausgaben

Etikette, baby!!! Localism Part 2

oder 10 Gründe dafür keinen Hausmeister zu haben. Die Metal Necks schmeißen Ihren Rotz ins Meer und anderswo finden dann Beach Clean Ups statt, Joel Parkinson fängt sie (Localism?! Maybe even better though) und  bei surftotal.com erinnert man sich angesichts des Localismo in Guincho und rechtzeitig zum Saisonauftakt der Etiqueta do Surf. Um diesem an Portugals-Stränden also zukünftig den Wind aus den Segeln zu nehmen, vamos recordar a Etiqueta No Surf: Não Não Não!!! Don’t drop in! Und weil es der basic rules noch nicht einmal viele sind und einige dieser sogar dem gesunden Menschenverstand zuzurechnen sind bzw. sein sollten –  werden diese dann auch einfach auf Initiative der YA! Youth Culture Agency von Nord bis Süd an jedem Strand aufgestellt. Womit Portugal das erste europäische Land wäre, das über etwas derartiges verfügt. Für wen eigentlich nochmal? Wahrscheinlich für all die, die sonst einen Hausmeister wie Walter Strasser  brauchen…

São Torpes | Harbour Wall

3 of a kind und während Surfspotsportugal.pt nicht allzu viel zu berichten weiss, wähnt Stormrider Surf Guides ›Heavy, industrial pollution‹. Seis drum, der Portugal Surf Guide lobt die exzellente Wassertemperatur und die hat es :) – wie übrigens auch seinen ganz eigenen Charme. Dank Kalux (Beach Bar) den Kniff schnell raus – führt die Strömung entlang der Harbour Wall mitten rein ins Geschehen bzw. in den Ritt gen Wand. Hinter dieser übrigens #Apocalypse. Den Molen ähnlich gerade bei Nordwind und winterlichen Temperaturen zu empfehlen, weiss das selbstredend auch halb Lissabon. An grösseren Tagen ist der rechtzeitige Ausstieg aus dem Channel übrigens keine Option, sondern die Alternative zur Sackgasse. Heavy Rotation!

Pressespiegel: Die SEE #Macht Portugal

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fragt sich samt grafischer Surf-Referenz zum 1. des Monats März ›Wo können wir noch hin?‹ und an gleicher Stelle surft Run FFM auf einer anderen portugiesischen Welle bzw. empfiehlt als Reiseziel zu Beginn des Jahres die Algarve. Und weil es so schön war – weiter im Spiegel mehr oder minder portugiesischer Surft(r)ips: Dank „Dirty Wax and Borrowed Boards“ von Alex Laurel geht es auf die Kap Verden und das gefällt nicht nur Eric Rebiere, dem vormaligen Tow-In-Kollegah Sebastian #wirmachenwelle Steudtners, sondern auch Heinrich, dem Seefahrer. Der surft natürlich mit und auch in Essaouira, ›trifft man heute eher Surfer‹. Mogador also, komisch nur, dass die FAZ derart bereits eine Woche zuvor die Antwort auf Ihre Reisefrage wusste :) Wohin die Tap einen gerne fliegen würde verrät Sie in UP↑ ihrem hauseigenen Magazin, mit einem Feature der Azoren. Und weil Garett Mac Namara nun schonmal bezahlt ist und die Azoren eh subba findet – geht es dann auch gleich nochmal ins Land der Giganten, Nazaré. Immerhin mit Hugo Vau und dem Praia da Peralta na Lourinhã. Vielleicht am besten also gleich einfach hierhin…

Areal

Links der Flussmündung (FOZ) Praia da Areia Brancas gelegen lässt sich das Geschehen beiderhands am Praia do Areal (Lourinhã) gut von der noch recht neuen Strandbar aus beäugen. Mit Hang zur ansteigenden Tide gehört die Low-Tide gerade im Sommer den zahlreichen Surfschulen.

Die 5. Jahreszeit

Winter is over tell the rest of the Barrel Boys Crew… eher nicht ;) Doch wirklich, Köln, Mainz oder DüDorf? Muss doch nicht, denn auch Portugal und insbesondere Torres (Vedras) dreht hol und begeht vom 13-18.2 die Fünfte – Ihrerseits besser bekannt als Karneval, Fastnacht, Fasching… whatever. Ausnahmezustand?! Same same but different… und zwar mit einem Forecast der sich – nach kleiner Auszeit von Nord bis Süd – für diese tollen Tage gewaschen hat! Und The Day before tomorrow? Freitag der 13.? In Praia da Areia Branca öffnet z.B. nach langer Winterpause die Barraca Surf Bar erneut Ihre Pforten wenn auch wahrscheinlich eher mit Jason Vorhees denn Nic von Rupp. Doch so oder so, be my valentine, dann krachts auch wieder mit dem Nachbarn!!! The Bunker, Teil 2? Eher nicht, aber … Everybody’s looking for something!

Praia da Peralta

Aus dem Swellschatten der Penicher Halbinsel hervorgetreten bekommt Peralta mehr ab als die Nachbarn Areal und Co.KG. Daher auch der Hinweis ‚Big Wave‘ bzw. die Null-Punkte im Portugal Surf Guide die allerdings eigentlich dem ‚Bunker‘ gelten. Mit dem Auto ab in Atalaia (Lourinhã) oder bei Ebbe einfach von Praia da Areia Branca den Strand gen Süden laufen ist der Kicker vor dem Lifeguard aber gerade auch bei kleinem Swell oder Südwind eine Option und wird selbst im Sommer nie so voll wie der Imbiss dank seines Choco fritto. Definitely not a Peniche highlight…

Snob Victim’s Guide 2 Portugal

Mit einem 36 seitigen Reiseführer zu den Superlativen des Landes //den besten Städten, Stränden, Weinanbaugebieten und beeindruckendsten Rückzugsmöglichkeiten// stellt das Monocle-Magazin sicher, dass ›our readers feel part of something more like a club, offering them regular invitations to subscriber events and ensuring they always have great service from our team‹. Ja genau :P
Und Surf-in‘ Portugal?
Immerhin 2 Seiten ›Coastal Surf Towns Overview […] from the calm Mediterranean feel of the Algarve to the wild Atlantic seas of the Costa Vicentina [and the] northwestern corners near Spain, dotted with hidden surfing coves.‹ Teil davon, Sagres, ›well known as surfers‘ paradise‹, okay, und Ericeira, ›one of the most popular surfing spots along Portugal’s coast (although residents of nazaré and Peniche may disagree with us)‹, eh klar. Und, und, und? Moledo – do Minho, im Norden, top! – und Comporta, aha.

Na immerhin, João Rei und die Sagres Surf Culture -und nicht ›Festival‹-, sowie das Magic Quiver Surf & Deli dürfen sich freuen… und Praia do Amado, Beliche, Zavial, Mareta und Ribeira d’ilhas? Empfohlene Aktivität hier: ›Surfing.‹

Ach ja – zum Magazin -, ›launched as a magazine briefing on global affairs, business, culture, design and much more Monocle believed in 2007 that there was a globally minded audience of readers who were hungry for opportunities and experiences beyond their national borders.‹
Und wer jetzt gerne in den Norden würde, der kann ja vielleicht hier absteigen. Comporta und das Troia Design Hotel werden u.U. hier abgehandelt.

@ #Wer macht hier welle?

…oder wer ist der bessere Global Ambassador of German Economy? Sebastian Steudtner macht Welle und mit ihm die Sportschau, das Nürnberger Fight Gym, Max und die Kolchose… und GMac ›rides the new Mercedes super flex varial airplane wing foam surfboard‹. Eh pá… vielleicht doch lieber Eric Rebiere folgen, oder halt gleich follow me? Anyway und gleich auf immer wieder erheiternd im Hashtag-Gewitter: #Big Wave ;) Brasilianer müsste man wie Frau einfach sein. Ach ne die gibt’s ja auch schon, halt nur in Österreich…

Localism?! Maybe even better though

»Andrew Doheny, Creed McTaggart and Wade Goodall tear Portugal to shit«(THE inertia) and get a blast as the new surf nazis…
Sickes Video und sicker Scheiss, denn so wie man in den Wald hineinruft so schallt es eben zurück!!! Auf ihrer Tour durch Portugal rippen die Metal Necks zwar so ziemlich alles, doch juckt das eigentlich kaum mehr als sich die Gemüter vielmehr an dem Flaschenwurf bei Minute 4.40 entzünden…
Hmm, Joel Parkinson kriegt eins auf die Fresse(»sowas kommt vor«) und nun die Jungs. Eigentlicher Konsens ja, »Os três apanharam tantas ondas boas que o vídeo se tornou numa “longa metragem” de surf high performance.«(onfire) und auch die Entschuldigung folgt schon reumütig. Mau Mau und besser ist dem und wie weiter? »Wir sind ein sehr freundliches, einladendes Volk. Ich glaube, dass ist im Wasser nicht anders. Es ist wie überall auf der Welt – gib Respekt und du bekommst Respekt.« so zumindest Tiago Pires. Tja, pay respect and get some oder halt auch nicht! So oder so Surfen in Portugal: trendverdächtig

P@B | Praia Da Areia Branca

Praia da Areia Branca ‚the small summer beach town‘, so magicseaweed bzw. der stormrider, welche da hat, a very consistent wave. Und eigentlich teilt sich diese in mindestens drei: FOZ, die Wand vor der Flussmündung und dem gleichnamigen Restaurant, Solmar, dem steinigeren Pendant und Barraca (Surf Bar) eben jener ‚that frequently produces barrels‘ direkt an der Pousada. Letzteren eher weniger zuträglich die neue Befestigung an eben selbiger. Der Miradouro zeigt alle drei und gibt gleich auch noch Ausblick über Areal bis nach Peralta was die Wahl vereinfacht und dennoch ist und bleibt Nordwind Mist!